Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 9 (29.2.1876)
- Date
- 1876-02-28
- Page
- Seite 146 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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146 Für mein Herren-Garderobeu. Damen-Confeclions-Geschäfl suche ich für sofort ober spater einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen unter günstigen Beringungen. S. Levy __in Osnabrück. Ein junges, israelitisches Mädchen aus guter Familie, mit sehr guten Empfehlungen und Zeugnissen versehen, sucht Stellung als Erzieherin hei jüngeren Kindern. Näheres ertheilt auf Verlangen Herr Paul Altmann, Leipzig, Grimmaische Strasse 31. In einer größer« Provinzialßabt Wefiphalens wird zum 1. April eine isr. Köchin zur selbständigen Führung des Haushaltes bei einem altern Herrn gesucht. Qiferien sub Chiffre S. K. B. nimmt die Expedition dieser Zeitung entgegen._ Zum 1. April c. suche aus anständiger Familie ein junges Mädchen, die in der Küche durchaus erfahren, gegen hohes Salair. Essen a. d. Ruhr, im Februar 1876. _Frau A Grundmann. Eine israel. Haushälterin, mittleren Alters, welche für die Erziehung der Kinder sorgt und die Küche versieht, wird bei einem Wittwer mit 3 fast erwachsenen Kindern sogleich engagirt, und werden Offerten nebst ausführlichsten Angaben, besonveren Ansprüchen. Referenzen, Alter:c. unter Nr. 80 postlagernd Fürth, Bayern, erbeten._ Ein im Kochen durchaus erfahrenes Mädchen aus achtbarer Familie möglichst sofort gesucht. Frau Sieghart Culp, Elberfeld, Hofaue. Eine ältere, erfahrene Gouvernante, welche in den deutschen Literargegenständen, in der französischen Sprache, im Klavierspiel und in den weiblichen Handarbeiten gründlichen Unterricht ertheilen kann, wird zu drei Mädchen von l 1 und 9 Jahren gesucht. Jährliches Gehalt nebst freier Station 400 fl. ö. W.; bei gleicher Befähigung zum Unterrichte in der engl. Sprache 500 fl. ö. W. Originalzeugniffe u. Empfehlungsschreiben sind zu richten an Herrn Josef Tiger, Eisenbahnrestauration in Podwotocziska (Galizien \ oder an Oberlehrer HI. Blatt in Troppau. Ein Knabe, der die hiesige höhere Lehranstalt besuchen soll, findet bei mir Ausnahme. Oldenburg (Großherzogthum). _Ä. />. /-. andsberg. &nabC!t=^$CttjtPtt! In einer geachteten, kinderlosen Familie Hildesheims finden zu Ostern noch einige Knaben, die in den dortigen vorzüglichen Schulen den Berechtigungsschein zum eins -freiw. Militärdienst erlangen, freundliche Aufnahme und liebevolle Pflege. Gefl. Anmeldungen unter W. 1035 werden durch die Annoncen - Expedition von A. Winkler in Hildesheini erbeten. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete Borstand bringt hiermit zur öffentlichen Kennmiß, daß im April d. I. die neuen Lehrkurse der hiesigen jüdischen Lehrer-Bildungs-Anstalt beginnen. Die Bedingungen für die Aufnahme, die nur einmal jährlich und zwar beim Beginn des Sommersemefters erfolgt, sind folgende: 1. Der Aufzunehmende muß mindestens das 17. Lebensjahr zurückgelegt und das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben. 2. Er muß die allgemeinen Borkenntniffe im Hebräischen, in biblischer Geschichte, sowie in den Elementargegenständen besitzen. 3. Er hat dem Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen: a) einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf, welcher außer seinen persönlichen Berhältniffen besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darstellt; I») ein Zeugniß über seine Schulbildung; c! ein Geburtsattest; di ein amtliches Zeugniß über seinen bisherigen Lebenswandel; e, ein ärztliches Zeugniß über seinen Gesundheitszustand. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Herrn Rector Horwitz bis zum 15. ÄRärz b. I. einzusendenven Gesuches wird über die Zulaffung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebniß seine Aufnahme oder Zurückweisung abhängt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Für Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Berlin, den 16. Februar 1876. (B. 1309.) Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Wellesley House, Wellington Bo ad, Brighton. Diese in England wohlbekannte, seit langen Jahren existirende jüdische Pensions-Schule empfiehlt sich ganz besonders der Aufmerksamkeit deutscher Eltern, die ihren Söhnen die Gelegenheit zu verschaffen wünschen, die englische Sprache schnell und gründlich zu erlernen. Brighton ist prächtig gelegen am Kanal, erfreut sich des schönsten Klimas und ist in jeder Beziehung für Erziehungs - Anstalten geeignet. Um Näheres wende man sich gefälligst an den Prinzipal Herrn 8. Barczinsky._ Für ein junges, gebildetes Mädchen, die im Industrie-, Putz- und Kurzwaarengefchäft thätig gewesen, wird Stellung gesucht. Daffelbe würde auch der Hausfrau wirthschaftlich zur Hand gehen und Kindern bei Schularbeiten behülflich sein können. Näheres bei Frau I. Philipp, Altona, Rathhausmarkt 29. 2—3 Knaben, welche die hiesigen Schulen (Gymnasium, Real-, Gewerbe- und Handelsschule) besuchen sollen, finden in meinem Hause freundliche Ausnahme. Br. Fröhlich, Rabbiner in Halle a/S.