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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1876-02-22 · Heft 8 (22.2.1876) · p. Seite 129

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
40 (1876)
Issue
Heft 8 (22.2.1876)
Date
1876-02-22
Page
Seite 129 (sequence 17)
Language
German
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129 Eine israel. Wirthschastcrin, gebilvete Persönlichkeit, wird gesucht. Musikalische werden bevorzugt. Avreffen nebst Biographie und Zeugnissen befördert die Annoncen-Expedition von Haasenstein & Vogler, Breslau, Ring 29, sub H. 2363. Für ein junges Mädchen, welches schon einige Jahre im Manufacturwaarengeschäfte thätig war, wird in einem israelit. Manufacturgeschäfte, welches an Sonnu. Feiertagen geschloffen, eine Stelle gesucht, wo dieselbe Gelegenheit findet, sich noch weiter in dieser Branche ausbilden zu können. Auf Salair wird weniger, als auf gute Behandlung gesehen. Franco-Offerten besorgt die Expedition dieser Zeitung unter Chiffre B. J. Nr. 100. Gesuch. Eine gebildete, israelitische Dame, gesetzten Alters, in allen Zweigen des Hauswesens, sowie in Pflege und Erziehung von Kindern gründlich erfahren, sucht pro Mai Stelle bei einem Wittwer. Vorzügliche Referenzen. Gefällige Franco-Offerten unter Litr. S. 10031 besorgt die Expedition dieses Blattes. Ein 18-jähriges Mädchen mit guter Schulbildung, im elterlichen Hause in Wirtschaft u. Geschäft seither thätig, wünscht auf ein oder zwei Jahre eine angemeffene Stelle. Reflectirende wollen Ihre Berichte zur Einleitung weiterer Verhandlungen an die Exped. d. Bl. adressiren unter Lilr. M. E. N. Ein junges anständiges Mädchen aus guter timilie, wünscht für sofort od. zum 1 April c. tellung als Direetrice im Putzgeschäft. Nähere Auskunft ertheilt Moritz Heil fron in Tborn. Pension gesucht in einer streng rituell lebenden jüdischen Familie am liebsten in Schlesien für eine geistig zurückgebliebene weibliche Person von circa 50 Jahren. Gefl. Offerten mit Angabe der Forderungen sul> O. 2814 an Rudolf Mosse in Breslau. Israel. Pensionat von .1. Spier in Gocholt. Nach Ostern können noch einige Knaben ausgenommen werden, welche die hiesige vollberechtigte höhere Schule besuchen sollen. Die Zöglinge erhalten bei guter geistigen und körperlichen Pflege Nachhülfe in allen Schulfächern. (H. 4341.) Es könne» wiederum zu Ostern einige Zöglinge in meine Erziehungs-Anstalt für Töchter mos. Glaubens eintreten. Wiffenschaftliche, musikalische, sprachliche und häusliche Ausbildung, Pflege, Erziehung und liebevolles Familienleben. Fra« Therese Gronau, Vorsteherin, Berlin, Unter den Ejinden 13.. Bekanntmachung. Der Unterzeichnete Vorstand bringt hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß im April d. I. die neuen Lehrkurse der hiesigen jüdischen Lehrer-Bildungs-Anstalt beginnen. Die Bedingungen für die Aufnahme, die nur einmal jährlich und zwar beim Beginn des Sommerfemesters erfolgt, sind folgende: 1. Der Aufzunehmende muß mindestens das 17. Lebensjahr zurückgelegt und das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben. 2. Er muß die allgemeinen Vorkenntnisse im Hebräischen, in biblischer Geschichte, sowie in den Elementargegenftänden besitzen. 3. Er hat dem Dirigenten der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen: a) einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf. welcher außer seinen persönlichen Verhältnissen besonders den bisherigen Gang seiner Bildung darfiellt; b) ein Zeugniß über seine Schulbildung; r) ein Geburtsattest; d) ein amtliches Zeugniß über seinen bisherigen Lebenswandel; e) ein ärztliches Zeugniß über seinen Gesundheitszustand. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen schriftlich zu Händen des Herrn Rector Horwitz bis zum 15. März d. I. einzusendenden Gesuches wird über die Zulassung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebniß seine Aufnahme oder Zurückweisung abhangt. Der Unterricht wird unentgeltlich ertheilt. Für Subsistenz haben die Zöglinge selbst zu sorgen. Berlin, den 16. Februar 1876. (8. 1309.) _Der Vorstand der jüdischen Gemeinde, Wellesley Home, Wellington Boad. Brighton. Diese in England wohlbekannte, feit langen Jahren epistirende jüdische Pensions - Schule empfiehlt sich ganz besonders der Aufmerksamkeit deutscher Eltern, die ihren Söhnen die Gelegenheit zu verschaffen wünschen, die englische Sprache schnell und gründlich zu erlernen. Brighton ist prächtig gelegen am Kanal, erfreut sich des schönsten Klimas und ist in jeder Beziehung für Erziehungs - Anstalten geeignet. Um Näheres wende man sich gefälligst an den Prinzipal Herrn 8. Barczinsky._ Ein Ilötel Israeli«1 — ohne Inventar in Bad Homburg, das sich bekanntlich einer sehr starken Frequenz frommer Glaubensgenossen zu erstellen hat, ist verzugshrlber billigst L 800 Rthlr. sofort zu vermiethen. Dasselbe besteht aus einem großen u. kleinen Speisesaal, 11 schönen, hohen Zimmern, großer Küche mit allem Zubehör im Erdgeschoß, sämmtliche Räume mit Gasu. Wasserleitung und Telegraph versehen. Endlich eine Speisehalle in anstoßendem, der Küche naheliegenden, schönen Gärtchen. Näheres beim Eigenthümer S. Wormser. 8

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