Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1876)
- Date
- 1876-02-01
- Page
- Seite 80 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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80 E. j. Mädchen (Jüdin), in allen Fächern d. Wirthschaft erfahren, w. sof. e. St. zur Unterstützung der Hausfrau od. als Repräsentantin. Gute Empfehl. st. z. Seite. Adr, erbittet Ph. Steinberg, Pasewalk. Die Unterzeichnete beehrt sich den geehrten Eltern und Vormündern anzuzeigen, daß unter ihrer Leitung das frühere Mädchen-Pensionat von Fräulein Fanny Nathan zu Paderborn fortgesetzt wird. Religiöse Richtung, gute körperliche Pflege, ausgezeichnete Lehrkräfte und auf Wunsch tüchtige Anleitung im Hauswesen, sichern die besten Resultate. * Johanns Mareks geb. Dinkelspid. Referenzen bei Fräulein Fanny Nathan Hierselbst; Herrn Oberrabbiner Dr. Horowitz in Crefeld und der Unterzeichneten. Paderborn, im Januar 1876. Tochter-Pensionat in Hannover. Frau Dr. Leverson aus London empfiehlt ihr Pensionat allen Denjenigen, welche ihren Töchtern eine gründliche, gediegene Erziehung geben wollen. Auch einige junge Mädchen, welche sich praktisch für das Hauswesen vorbereiten wollen, finden Aufnahme und geeignete Gelegenheit, sich dabei in den fremden Sprachen und der Musikzu vervollkommnen. Näheres durch schriftliche oder mündliche Anfragen Thiergarten- Strasse 4, Hannover. 8L" Geschenk für Coufirmauden!! “gR Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig: ED'iW nxv Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Lar mizwab, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Don Dr. Ludwig Philippson, Herausgeber der Allg. Zeitung des Judenthums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen besiern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an feine Glaubensgenoffen, an deren Jugend. noa Si? Mit Genehmigung des Landesrabbiners Herrn Dr. Meyer fabricire ich Chocolade und Boiehen, welche ich mit dem Bemerken empfehle, etwaige Bestellungen recht zeitig einzusenden. SST Wiederverkaufes Rabatt! Hannover. I. Simon, (D. 874.) Chocoladeu. Zuckerwaaren-Fabrik. Eine Dame in mittleren Jahren, die geneigt und geeignet ist, die Leitung eines größeren Hauswesens selbständig zu übernehmen, wird ersucht, stch schriftlich zu melden bei Banquier S. Zielenziger in Potsdam. In meinem Verlage ist soeben erschienen: Real Encyclopädie für Bibel u. Talmud. Wörterbuch zum Handgebrauch für Bibelfreunde, Theologen, Juristen, Gemeinde- und Schulvorsteher, Lehrer :c. Ausgearbeitet von Dr. J. Hamburger, Landrabbiner zu Strelitz in Mecklenburg. Abtheilung 11. Heft II. Effäer — Haftara. Preis 3 Mark. Früher erschien Abtheilung 1 cplt. 15 Mark und Abtheilung II Heft 1 3 Mark. Neustrelitz, im Januar 1876. G. Barneit /fz. Hofbuchhandlung. Israelitischer Literatnr-Verein. (II- Jahrgang.) Der Schlußtermin zum Beitritt pro 1876 wird auf den Wunsch vieler Herren Agenten auf Ende April e. festgesetzt. Der Jahresbeitrag (8 Mark) ist bis dahin an Banquier Pliess & Co. in Magdeburg zu senden. — Als Quittung werden die vorjährigen Mitgliedskarten mit dem Stempelvermerk: „gültig pro 1876“ versandt. (H. 5303.) Rabbiner />/*. 1/ Rahmer. Emden, den 8. Januar 1876. Das Inserat des Herrn R. Wolfsdorf in Nr. 52 d. Bl-, veranlaßt mich zu nachstehender Erwiderung: Herr Mandel, in Folge von Mittheiluugen der Brüder W. von mir zur Rede gestellt, hat mir gegenüber nur behauptet, daß sich die Sehkraft des Herrn S. W. wesentlich gcbeffert, daß derselbe neben seiner Pension hinreichend feste Unterstützungen beziehe, und daher nichr nöthig habe, anderweitig solche zu suchen. Diese Behauptungen vermochten mich nicht zu überzeugen und ich ricrh daher dem unglücklichen W. 1) seine totale Erblindung durch ein ärztliches Zeugniß constatiren zu taffen, und 2) weil mein Name in dortiger Gegend zu wenig bekannt, die Herren Blumenau, Blumenfcld u. A. um Untersuchung resp. öffcntl. Bezeugung seiner Bedürftigkeir zu ersuchen. Warum nur das Eine und nicht auch das Andere geschehen, warum mit der zwei Monate später erfolgten Veröffentlichung des Ältestes ein persönlicher Angriff auf M. verbunden wurde, ist mir unerfindlich. M. Blumenthal. Berichtigungen. Im Leitart. „Moses und Aristoteles VI" in Nr. 4 bitten wir zu lesen: S. 50 S. 1 Z. 13 v. u. „Namen" (nicht „Stamm"); S. 51 Sp. 1 Z. 22 v. o. „Mahlgenoffenschaften" (nicht „Mahlgenoffenschaften".) Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur Dr. L. Philippson.