Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 4 (25.1.1876)
- Date
- 1876-01-25
- Page
- Seite 64 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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64 Spielwerke 4 bis 200 Stücke spielend; mit Expression, Mandoline, Trommel, Glockenspiel, Castagnetten. Himmelsstimmen rc. Spieldosen bis 16 Stücke spielend, Necessaires, Cigarrenständer, Scbweizerhäuschen, Photographiealbums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Cigarren - Etuis, Tabaks- und Zündholzdosen, Arbeitstische, Flaschen, Biergläser, PortemonaieS, Stühle :c., alles mit Musik. Stets das Neueste empfiehlt I. H. Heller, Bern. Jllustrirte Preiscourante versende franco. Nur wer direkt bezieht, erhalt Hellersche Werke. Nach den Statuten der Ä. Oacidson sehen Familien stiflung sind alljährlich die Zinsen des Capitals Unbemittelten der Familie zuzuerkennen. Berechtigte Bewerber wollen sich demnach innerhalb drei Monaten an die Unterzeichneten Curatoren wenden. HildeLheim, den 13. Januar 1816. M Davidson. 2f. Davidson Eine Dame in mittleren Jahren, die geneigt und geeignet ist, die Leitung eines größeren Hauswesens selbständig zu übernehmen, wird ersucht, sich schriftlich zu melden bei Banquier S. Zielenziger in Potsdam. Nekrolog. Heidelberg. Gasthof zum goldenen Ross. Eigenthümer: M. Witsenharisen. Neu und comfortable eingerichtet. Streng religiös. Den verehrlichen Reisenden bestens empfohlen, sowie zur Abhaltung von Hochzeiten und Festlichkeiten aller Art. noa Sv Mit Genehmigung des Landesrabbiners Herrn l)r. Meyer fabricire ich Chocolade und Solchen, welche ich mit dem Bemerken empfehle, etwaige Bestellungen recht zeitig einzusenden. SS" Wiederverkäufen! Rabatt! “25SÄ Htmuover. I. Simon, (0. 874.) Chocoladeu. Zuckerwaaren-Fabrik. 1 0 geräucherte Gänsebrüste und Keulen, sowie auch ausgezeichnetes, weißes, unverfälschtes Gänseschmalz, ist in Büchsen von 3 bis 4 Pfund zu haben bei M. Leser in Sondershausen. Ein schwerer Verlust hat unsere Gemeinde getroffen durch daS am 13. d. M. plötzlich erfolgte Hinscheiden des geehrten und allgemein geachteten Vorsitzenden des Vorstandes Herrn Jakoll Lau-eker. Seit 24 Jahren Mitglied unserer Gemeinde-Vertretung, hatte er sich stets als treuer Anhänger des Judenthums, als Mann des Forsschritts, als eifriger Förderer aller gemeinnütziger Zwecke in würdigster Weise bewährt. Voll regen Sinnes für alle zeitgemäßen Bestrebungen hatte er überall milgewirkt, wo es galt, den Gottesdienst zu verschönern und humane Institute in's Leben zu rufen. Er war Mitbegründer unserer Elementar- und Religionsschule, sowie fast sämmtlicher Vereine in unserer Mitte, deren Gedeihen er seine volle Kraft zugewendet hat. Mit wahrhaft bewundernswerthem Fleiße gab er sich der Verwaltung unserer Gemeinde hin. Sein biederer Charakter, seine Rechtschaffenheit, feine Fachkenntniffe in den verschiedenen Gebieten der Verwaltung haben das Aufblühen unserer Gemeinde, sowie die Eintracht ihrer Mitglieder vielfach gefördert. Der Verblichene wurde auch von den Mitbürgern der verschiedenen Confessionen hochgeachtet und eine Reihe von Jahren mit ihren Vertrauen beehrt. Er war Mitglied unseres Stadtverordneten-Collegiums, zweiter Vorsitzender der hiesigen Handelskammer, sowie Vorstands-Mitglied mehrerer hier bestehender Vereine. Er hat sich im Herzen aller Bewohner unserer Stadt ein bleibendes Denkmal gegründet. Sein Angedenken fei zum Segen! Thor«, den 17. Januar 1876. Her Rabbiner der Vorstand »,..„„i™., JSTäZL. und das Repräsenlanten-Collegium der Synagogen-Gemeinde A. Gieldzinski. Georg Hirschfeld. Gesucht wird ein junger Mann, mosaischen Glaubens, welcher geneigt ist, eine Heirath mit einer Tochter aus anständiger Familie in Berlin einzugehen, und zugleich ein vorzüglich gangbares courantes Geschäft in einer rer größten Provinzialstädte des preußischen Staates zu übernehmen. Hauptbedingungen: Derselbe muß ebenfalls aus anständiger Familie, unbescholten und ganz schuldenfrei sein, ein angenehmes Aeußere besitzen und dem kaufmännischen Fache angehören. Strengste Diskretion wird zugefichert. Nur Solche, welche den gestellten Bedingungen entsprechen bittet man Ihre Adressen mit ausführlicher Auseinandersetzung und Referenzen unter Chiffre F. 8. an Eranz Täubert in .Leipzig, Nicolaistraße 53 gelangen zu lassen. Berichtigung. Im zweiten Leitart. Nr. 2 muß es heißen S. 20 Sp. 2 Z. 10 v. u. „Zeit" (nicht „Zahl"); das. Anm. 8) Z. 3 v. u. „Taarith"; und Sp. 1 Z. 3 v. u. „S. 40 d (nicht 404). P. P. An da* in*erirende Publikum richten tdr die Sille, zur Vermeidung con trrthümern, die in seinen Annoncen corkommenden hebräischen IVorfe am liebsten mit Quadratschriß oder sehr deutlicher hebräischer Courrenfschrifl zu schreiben. Leipzig, im Secember 1875. Baumgärtner’s Buchhandlung. Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur Dr. L. Philippson.