Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 40 (1876)
- Issue
- Heft 2 (11.1.1876)
- Date
- 1876-01-11
- Page
- Seite 31 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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31 Eine erfahrene Haushälterin wird gegen gutes Salair, womöglich auf sofort, gesucht. Näheres bei Herrn Lehrer Levy in Hofgeismar. n Ein israel., jung. Mädchen, aus achtbarer Familie. ' welches nur kurze Zeit das Putzmachen erlernt hat, sucht ° eine Stelle im Putzgeschäst, um sich darin zu vervollkommnen. Näheres unter II- D. W. durch die Erped. d. Ztg. ' Für ein feines Putzgeschäst wird eine durchaus tücht tige Directrice gesucht, liebevolle Behandlung bei gutem l Salair und freie Station. Antritt 1. bis 15. Marz. Adressen direct an M. Bosenbaum. Chausseestraße, s lloerde. Ein junges, siebzehnjähriges Märchen von anstänviger Familie, sucht zu ihrer weiteren Ausbildung in einer seinen Familie, wenn auch mit Geschäft verbunden, Stelle. Briefe franco A. Z. 100 postlagernd Esse n. Ein junges Mädchen (Israelitin), die Mehrere Jahre in einer» größeren Hause als Köchin fungirle und gute Zeugnisse auszuw eisen hat, sucht zu Ostern V. I. ein anderweitiges Engagement. Offerten unter A. F. 128. nimmt die Exped. d. Bl. zur Weiterbeförderung entgegen. Ein isrnetifisc/ies. junges Mädchen* welches die höhere Tächter-Schule besucht hat und 2 Jahre in einem Galanterieu. Kurz- IVaaren-Geschüft gewesen u. der polnischen Sprache mächtig ist* sucht pro iS. Jan. 1876 in derselben Branche eine Stelle. Neidenburg in Ostpreussen, den 19. Dec. 187S. E. Eipsky. Ein anständiges, solides Mädchen aus sehr achtbarer Familie «jüdisch) wünscht für sofort oder für später ein Plaeement zur Unterstützung der Hausfrau oder zur selbständigen Leitung eines Haushaltes bei einer einzelnen Dame. Gute Behandlung ist Hauptbedingung. Adressen unter Ml. S49 durch die Annoncen - Eppe dition von Haasensfein n. Vogler in Magdeburg erbeten. Für die Gesammferziehuny zweier Mädchen im Alter von fünf und sieben Jahren wird zu Ostern gegen hohes Salair eine durchaus tüchtige, geprüfte Eehrerin gesucht. Stellung angenehm und durchaus selbstständig. Offerten beliebe man an die Exped. d. Ztg. sub E. 300 zu richten. nbsn „Der practische Vorbeter“. Auf die mannigfachen Anfragen über die Zeit des Erscheinens meines Werkes: ,,Der practische Vorbeter“, tlieile ich den geehrten Subscribenten mit, dass das Werk noch in diesem Jahre (1875) dem Drucke übergeben werden wird. Inhaltsangabe: Sämmtliche (alle u. neue) jüdische gottesdienstliche Gesänge und Recitative nach polnischen, deutschen (aschk’nasischen) und portugiesischen (sephardischen) Weisen nebst allen den Gottesdienst betreffenden rituellen Vorschriften und Gebräuchen (c-aywri 2':^). Der Subscriptions-Preis von 6 Thlr. preuss. gilt nur bis zum Erscheinen des Werkes; später tritt der doppelte Preis ein. Näheres über dasselbe findet sich im Jahrgang 1869 Nr. 21 u. 23 dieser Zeitung. Abnehmer von 10 Exemplaren erhalten 1 gratis. Die auf »len „Practische» Vorbeter“ (gegen 125 Bogen in Folio - Format umfassend) Rellectiremle wollen sich daher recht zeitig an den Unterzeichneten wenden. A. Baer, Cantor der israelit. Gemeinde zu Gothenburg (in Schweden). Geschenk für Confirmanden!! Verlag von Baumgärtner's Buchhandlung in Leipzig: Rath des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Eonfirmanden, Lar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Dr. Ludwig Philippson, Herausgeber der Allg. Zeitung des Judenthums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialgesetz des Judenthums wer- : den in anziehendster, überzeugendster Weise dargesteltt für alle Lagen . nnd Verhältnisse des Lebens; in Berns und geselligem Berkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen. r auS der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste > geschöpft, ertheilt. Es ^ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgeuopen, an deren Jugend. Von einem strebsamen, jungen Manne, aus sehr geachteter Familie, wird ein nachweislich rentables Geschäft zu übernehmen gesucht, am liebsten an einem größeren Platze. Derselbe wäre evevt. auch nicht abgeneigt, auf eine etwa damit in Verbindung stehende Heirath einzugehen. Offerten resp. Anträge beliebe mau vertrauensvoll unter Chiffre A. B. 100. an die Expedition dieser Zeitung gelangen zu lassen.