Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 48 (23.11.1875)
- Date
- 1875-11-23
- Page
- Seite 785 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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785 Soeben erschien in P. G. HeinersdorfPs Verlag (Otto Gülker) in Leipzig und ist durch alle Buchhandlungen, sowie direct von der Verlagshandlung zu beziehen: Der Tanz zum Tode. Ein Nachtstück aus dem vierzehnten Jahrhundert. Nach urkundlichen Mittheilungen des Prof. Franz Deützsch erzählt von Richard Reinhard. Eleg. cartonnirt, Preis 1 Mark. Den Hintergrund dieser von einer rührenden Geschichte zweier Liebender durchwobenen Erzählung bildet die zu Nordhausen im Jahre 1349 auf Veranlassung Friedrichs II., Markgrafen von Meissen und Landgrafen von Thüringen, stattgehabte grosse Judenverfolgung, die mit totaler Vernichtung der ganzen jüdischen Gemeinde, Männer, Frauen und Kinder, welche einen gemeinschaftlichen Scheiterhaufen besteigen musste, endete. Tief ergreifend schildert der Verfasser in welch heroischer Weise die ganze Gemeinde im festen Glauben an ihren Gott dem unverdienten qualvollen Feuertode entgegenging und so dem mittelalterlichen grausamen Fanatismus zum Opfer fiel. Wir sind überzeugt, dass sich dies Büchlein in alle jüdische Familien Eingang verschaffen und Tausende von dankbaren Lesern finden wird. ln meinem Verlage erschien soeben: Statistik des Jndenthums im Deutschen Reiche ausschliesslich Preussens In der Schweiz bearbeitet von nr. Hermann Engelbert, Rabbiner der israelitischen Religionsgenossenschaft in St. Gallen. Gr. 4. Preis in Umschlag geheftet Mark 9. Die holte Bedeutung dieses Werkes, das zum ersten Male eine einheitliche Darstellung sämmüicher betr. Gemeinden nach ihren Kräften, Leistungen, Vereinen und Institutionen ein Gesammtbild des deutschen und schweizerischen Jndenthums entrollt, hat bereits in publicistischen und wissenschaftlichen Kreisen eine so allgemeine Anerkennung gefunden, dass wohl mit Recht erwartet werden darf, dass es bald in keiner Gemeinde oder grösseren Privatbibliothek fehlen werde. Die Erhebung des Materials geschah vom Schweizerischen Bundesrath und lässt die Statistik mithin an Reichhaltigkeit und Genauigkeit Nichts zu wünschen übrig. Das Werk ist durch jede Buchhandlung zu beziehen; auch erfolgt gegen Einsendung des Betrags dessen umgehende Franco- Zusendung. Frankfurt a. )/. J. Kauffinann. Für Haustier tu Wiederverkimser. Fertige Betten. Pfühle und Kissen liefert zu den billigsten Preisen S. Weyl Ln M. Gladbach. In meinem Berlage erschien: rzrnDttf prra Hebräische Sprachlehre praktischen Aufgaben zum Gebrauche beim Unterrichte in der hebräischen Sprache ./. M. «laphet. Lehrer an der Unterrichtsanstalt der israelitischen Religionsgesellschaft zu Frankfurt am Main. Erste Abtheilung. Dritte verbesserte Auflage. Preis gebunden 1 Mark 30 Pf. Die biblische Geschichte für israelitische Schulen erzählt Ludwig Ltrrn, Dircctor der israelitischen Schule in Wurzburg. (Bis zur Zerstörung des zweiten Tempels fortgesetzt). Zweite Auslage. Preis gebunden 1 Mark 40 Pf. Bei Einführung in Schulen, bin gerne bereit, besondere Vergünstigungen zu gewähren, und wolle man sich zu diesem Behufe gefl. direct an mich wenden. Frankfurt a/M. I. Kaufmann, Buchhandlung. SS" Geschenk für ConfirmaudeuN Verlag von Baumgartners Buchhandlung in Leipzig: oriV rrsv Math des Heils. Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden. Bar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung ans der Schule. Dr. Ludwig Philippsoll, Herausgeber der Allg. Zeitung des Jndenthums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband. Herabgesetzter Preis 3 Mark. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen milgeben. Die religiösen Lebren. die Geschichte, das Sitten- und Cercmonialgesetz des Jndenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens; in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, ans der h. Schrift, einer reichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend. In einer Residenzstadt Thüringens, bei einer gebildeten, isr. Familie, finden junge Mädchen, behufs wissenschaftlicher u. wirthschastlicher Ausbildung liebevolle Aufnahme unter annehmbaren Bedingungen. Briefe unter Chiffre H. 3493 d. besorgen (H. 35649.) Hansens fein H Vogler, Golha.