Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 36 (31.8.1875)
- Date
- 1875-08-31
- Page
- Seite 586 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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586 Ein Mädchen (Israelitin), aus guter Familie, die fertig kochen kann, außerdem waschen, bügeln und Hausarbeit versteht, wird unter sehr günstigen Bedingungen für gleich oder Michaelis gesucht. Briefe befördert die Expedition dieser Zeitung unter 8. Xr. 100._ Eine gebildete Dame, Israel., sucht zur selbstständigen Führung des Haushalts, wie auch zur Erziehung mutterloser Kinder bald Stellung. Gefällige Offerten A. B. 0. besorgt die Expedition dieses Blattes. Ein israelitisches Mädchen in den zwanziger Jahren (eine Waise) mit einigem Vermögen und sehr guter Erziehung wünscht man zu verheirathen. Wohlmeinende Reflectanten werden gebeten sich wegen Näherem sub W. 4656 an die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Köln zu wenden. (k. 6373.) Pensioiis - Anstalt in Frankfurt am Main. Am 3. October c. eröffnet der Unterzeichnete in Frankfurt a/Main eine Penfionö-Erziehungö-Anstalt für Knaben israelitischer Ellern, welche eine der dortigen vorzüglichen Lehranstalten besuchen wollen. Die Zöglinge erhalten bei sorgfältiger, streng religiöser Erziehung, gewissenhafter, körperlicher Pflege und sorgsamer Ueberwachung ihres häuslichen Fleißes in allen Zweigen ihres Schulunterrichts, sowie in der israelitischen Religion und dem Hebräischen gründliche Nachhülfe resp. gediegenen Unterricht. Die besten Referenzen stehen dem Unterzeichneten zur Seite. Schriftliche, sowie mündliche Anmeldungen nimmt der Unterzeichnete am hiesigen Orte bis zum 20. September, sowie in Frankfurt a/Main, M. M. Schwab. Fahrgasse 91, Gebrüder Schwab, Sandweg 46 für mich entgegen. Rordhausen, im August 1875. (II. 53241.) Rabbiner Dr. 8. Auerbach. Israelitisches Handels-Institut und Pensionat in Brüssel, Belgien, 348—350 Chaussee d’Etterbeck, dem Thiergarten gegenüber, geleitet von Pros. L« Kahn. Das Institut, seit 1863 bestehend, verfloffenes Jahr mit Einführung bedeutender Verbefferungen neu organisirt, bietet seinen Zöglingen eine gute israelitische Erziehung, erreicht, was den Unterricht betrifft, das Ziel einer Realschule ersten Ranges und das einer Eentral-Handelsschule. In den lebenden Sprachen leistet es Ungewöhnliches. Gründliche Vorbereitung deutscher Zöglinge zum Examen des einjährigen Freiwilligendienstes. Elterliche Pflege. Beste Referenzen._ Knaben - Pension. Zu Michaelis finden in einer geachteten kinderlosen Familie Hildesheims noch 2—3 Knaben freundliche Aufnahme und liebevolle mütterliche Pflege. Näheres auf gefällige Anfragen unter L. D. W. durch A. Winkler s Annoncen-Expedition in Hildesheim. In meinem bewährten Lehr- und Crziehungs-Znstttut sür israel. Töchter finden Zöglinge liebevolle Aufnahme, gewisienhafte Pflege und angenehmes Familienleben. Schulmädchen erhalten Nachhülfe. Für den Unterricht erwachsener Mädchen im Hause ist durch Gewinnung tüchtiger Lehrkräfte bestens gesorgt. Französische und englische Eonversaüon im Hause. Referenzen ertheilen freundlichst: Herr Rabbiner Dr. Bloch. - Kaufmann Jul. Briskc. - Bankbirector Dr. Samier. IB. 6661.) Johanna Miitdaur. geb. Rosenberg, _Pose« , Königsstraße 21. Wellesley House, IVet fing ton Road. Brig hlon. Diese in England wohlbekannte, seit Langen Jahren existirende jüdische Pensions - Schule empfiehlt sich ganz besonders der Aufmerksamkeit deutscher Eltern, die ihren Söhnen die Gelegenheit zu verschaffen wünschen, die englische Sprache schnell und gründlich zu erlernen. Brighton ist prächtig gelegen am Kanal, erfreut sich des schönsten Klimas und ist in jeder Beziehung sür Erziehungs - Anstalten geeignet. Um Näheres wende man sich gefälligst an den Prinzipal Herrn 8. Barczinsky._ Pensionat A. Gähn zn Sobernheim. Seit zwanzig Jahren bildet diese Anstalt Knaben achtbarer Familien zu ihrem Berufe vor. Die besten Referenzen. Näheres im Prospect. Für f osiort suche ich »einen tüchtigen Lehrer der Mathematik, der auch in einer fremden Sprache unterrichten kann. Anmeldungen nebst Einsendung von Zeugniffen sehe entgegen. _A Cahn. Ein Wort an jüdische Eltern! Ein — nicht von üblicher Reclame getragenes — Institut in Frankfurt am Main gewährt Knaben, welche dortige höhere Lehranstalten besuchen sollen, sorgfältige Pflege, gewissenhafte Beaufsichtigung, gediegenen Privatunterricht in allem Wiffenswerthen, namentlich auch in jüd. Literatur und neueren Sprachen. Vorzügliche Referenzen. Offerten sud X. 3830 befördert die Annoncen - Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt am Main._(F. 6617.) K n a b e it, welche die hiesigen berühmten Schulen (Gymnasium, Kealselmle, Gewerbeschule) besuchen sollen, finden in meinem Hause liebevolle Aufnahme, leibliche, wie geistige Pflege, Nachhülfe in allen Schulfächern und Unterricht im Hebräischen. Gest. Auskunft ertheilen die Herren Dr. Hildesheimer, Rabbiner in Berlin, Dr. JM. Poppelauer, Buchhändler in Berlin. (H. 5,114365 Dr. Fröhlich, Rabbiner. Halle a/S.