Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 32 (3.8.1875)
- Date
- 1875-08-03
- Page
- Seite 519 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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519 Hochschule für die Wissenschaft des Jndenthums in Berlin. V e r z ei ehniss der im Winter-Semester 1875—1876 (vom 1. November an) zu haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen: 1) Die halachische und ethische Literatur der .luden: Montag, Mittwoch ii. Donnerstag 10—11 Uhr. 2) Das Buch Hiob: Montag, Dienstag u. Mittwoch 11 —12 Uhr. 3) Geschichte der hebräischen Sprache: Dienstag 10—11, Donnerstag 11 —12 Uhr. 4) Hebräische Styliibungen: Mittwoch 9 —10 Uhr. Herr Dr. Lewy wird lesen: 1) Einleitung in den jerusalennschen und babylonischen Talmud: Montag und Mittwoch 4—5 Uhr. 2) Silra: Mittwoch 4—5 Uhr. 3) Talmud statarisch, Schabuol: Montag, Dienstag u. Donnerstag 5—7 Uhr. 4) Talmud cursorisch, Berachot: Sonntag und Freitag 9—10 Uhr. 5) Jore-Dea: Sonntag und Freilag 10—12 Uhr. Herr ProL Dr. Steinthal wird lesen: Ethik: Montag, Dienstag und Donnerstag 9—10 Uhr. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Reihe die rite iminatriculirten Studirenden der hiesigen Universität — und zvvagr ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am 1. November. Die Anmeldung erfolgt bei dein zeitigen Vorsitzenden des Lelirer-Collegiums , Herrn Dr. Lewy, vom 29. October ah, jeden Freitag von 12—1 Uhr, im Locale der Hochschule: Unter den Linden 4 a. Berlin, am 20. Juli 1875. Das Curatorium der Hochschule für die Wissenschaft des Jndenthums. Die am 11. September 1868 dahier verstorbene Frau Dr. Betty Ooldsclimidt geh. Oppenheim, hat in ihrem Testament eine Stiftung errichtet, welche zur Aussteuerung bedürftiger Mädchen bestimmt ist. Dieselben muffen mit der Erblasserin durch deren Geschwister in absteigender Seitenlinie verwandt und in einem Alter von 17—37 Jahren sein. Es ist nicht erforderlich, daß dieselben bereits verlobt sind. Bewerberinnen, welche aus die diesjährige Aussteuerung Anspruch machen wollen, haben sich deshalb vor dem 1. September l. I. schriftlich an die Unterzeichnete Stiftungs-Administration zu wenden. Frankfurt a. II., den 23. Juli 1875. Justizrath Dr. M. Manhayn. Michaet Oppenheimer.__ Lehranstalt u. Pensionat (iombrich, Nürnberg. Beginn des neuen Schuljahres nur L. öctoher. Gründlicher Unterricht, strenge Ueberwachung und liebevolle Pflege der Zöglinge, reizende Lage und gesunde Loealitaten._ __ Erbbegräbniste, Grüfte werden nach geschmackvollen Zeichnungen auf's Sauberste angefertigt. Grab-Denkmäler in Marmor, Sandstein und Granit, in gröstter Auswahl auf Lager. Breslau. A. Schneider. Neue Schweidnitzerstr. Nr. 1 und Sandkirche Nr. 2.