Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1875-03-23 · Heft 13 (23.3.1875) · p. Seite 211

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
39 (1875)
Issue
Heft 13 (23.3.1875)
Date
1875-03-23
Page
Seite 211 (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3224737-3227014-3227028--33404-3303190
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

211 Hochschule für die Wissenschaft des Judentliuiiis in Berlin. I erz ei eit n iss .ler im Sommer-Semester 18<5 (vom 3. Mai an) zu haltenden Vorlesungen. Herr Dr. Cassel wird lesen: 1) Das Buch Epidus mit den Uommenlaren des Ahen: Esra und des N'achmanides: Montag 5—(>, Mittwoch 11 —12 und Freitag 10—11 Uhr. 2) Einleidung in die halaehische Literatur vorn Abschluss des Talmud an: Dienstag und Donnerstag 5—0, Freitag 11 — 12 Uhr. 3) beschichte der liehriiisclien Sprache: Dienstag tmd Donnerstag 1»—7, Mittwoch 12—1 Uhr. 4) Geographie Palästinas: Mittwoch (» 7 Ihr. Herr Di. Lewy wird lesen: 1) Talmud Scliebuct, statarisch: Montag, Dienstag und Donnerstag 11—L Uhr. 2 > 4ore-Dea: Mittwoch 9—11, Freitag S—10 Uhr. 3) Einleitung in die Mischna: Dienstag 4—5 Uhr. 4) Lifra: Sonntag 9—11 Uhr. 5) (privatissemc) Midrasch : Sonnabend 2—1 Uhr. 6) Auf Verlangen Talmud Berachot, cursorisch, zwei Mal wöchentlich in noeii zu h» stimmenden Stunden. Herr Prof. Dr. Steinthal wird lesen : Religionsgeschiehte: Montag, Dienstag und Donnerstag 7—S Uhr Abends. Alle Vorlesungen an der Hochschule sind unentgeltlich. Als Zuhörer für die Vorlesungen sind in erster Ileihe die rite imnialriculirlen Sludirenden der hiesigen Universität — und zwar ohne Unterschied der Facultät — in Aussicht genommen. Auch andere Personen können auf Grund besonderer Ermächtigung an den Vorlesungen Theil nehmen. Die Vorlesungen beginnen am 3. Mai. Die Anmeldung erfolgt hei dem zeitigen Vorsitzenden des Lehrercollegiums Herrn Dr. Lewy vom 28- April ab jeden Mittwoch von 11—12 Uhr im Locale der Hochschule: Unter den Lilldeil 4a. Berlin, im März 1875. Das Curatorium der Hochschule für die Wissenschaft des Judenthums. L n z a /• u s. (B. 2067.) Pensionat für israelitische junge Mädchen. In meinem Familienpensionat, das auf den Grundsätzen religiöser und ritueller Erziehung begründet ist, und nur eine kleine Anzahl von Pensionärinnen ausnimml, finden junge Mädchen liebevolle Aufnahme, sorgfältige Pflege des Geistes und Körpers und Vervollständigung der Erziehung nach allen Richtungen. Auch finden Waisen oder alleinstehende junge Mädchen eine wahre Heimath! Referenzen: Herr Rabbiner Dr. Joel, Breslau, Schweidn.-Stadtgraben; Frau Banquier Schreyer. Breslau, Albrechtsstr.; Frau Kaufmann Rabe, Breslau, Earlsstr. _ (11. 2945.) Louise Hoffman n, Breslau, Tauenzienplatz Gälisch Hotel, Wohnhaus, II. Etage. Dr. Reckendorf’sche Lehr und Crziehungs Anstalt für Tochter. Heidelberg, Plöekitraige LS. Gediegene Lehrkräfte. Beste körperliche und geistige Pflege. Nähere Auskunft ertheilt die Vorsteherin Frau Dr. Reckettdorf. liraeliliichei Pensionat, Leipzig. höttigssfrasse O. Söhne aus guten Familien, welche zu ihrer Ausbildung eine hiesige Lehranstalt besuchen wollen, finden zum 1. April liebevolle Aufnahme, gewissenhafte Aufsicht, Vorbereitung. Nachhülfe und Gelegenheit zur Conversalion in den modernen Sprachen. Dr. Klein, Gymnasial-Leltrer.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.