Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 39 (1875)
- Issue
- Heft 9 (23.2.1875)
- Date
- 1875-02-23
- Page
- Seite 146 (sequence 16)
- Language
- German
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146 l§raelitii€lie§ Pensionat, Leipziy, Aönie/ssfrasse (i. Sohne aus guten Familien, welche zu ihrer Ausbildung eine hiesige Lehranstalt besuchen wollen, linden zum 1- April Aufnahme, gewissenhafte Aufsicht, Vorbereitung, Kachhülfe und Gelegenheit zur Couversation iu den modernen Sprachen. Dr. Klein, Gytnnasial-Lelirer. Pensions-Anstalt in Berlin. Meine Pensions - unv Erziehungs - Anstalt für jüdische Knaben in der Nähe des Thiergartens und mehrerer Gymnasien belegen, sorgt neben guter körperlicher Pflege für geistige und sittliche Förderung ihrer Zöglinge mit strengster Gewissenhaf- Auskunst ercheilen gütigst die Herren: Dr. M. Fried- Innder. Director des jüdischen Seminars in London; Ifr. I>. Kosin, Doeent am jüdischen Seminar zu Breölau; ßacol» Sisrinol, Berlin, Spandauerstraße 25; J. .\i-iimaiiii, Berlin, Pagenstraße und laco;» vennher^ei, Berlin, Königgrätzerstraße 7. / ff 'einbannt, Dirigent der Privat-Religionsschule, Mauerftr. 71, von April ab Leipzigerftr. 155. Naä> den Statuten der S. Davidson'schen Familienstiftung sind alljährlich die Zinsen des Capitals Unbemittelten der Familie zuzuerkennen. Berechtigte Bewerber wollen sich demnach innerhalb drei Monaten an die Unterzeichneten Curawren wenden. Hildeöheim, den >0. Februar 187'». E Davidson. Äl Davidson. Zum 1. April verlegen wir unser seit einer Reihe von Jahren in der Neuen Königftr. 43 best. ^>enfion<rt nach dem Harschen Markt Nr. 5 und können wir noch einige junge Mädchen mosaischen Glaubens aufnehmen. Gediegener Unterricht, gute, geistige und körperliche Pflege wird zugestchert. Berlin._(Hefchw. Polly. Cichorien noD bv unter Aufsicht des Herrn Rabb. Df. Hildesheimer ,, M. Gottschalk SoIüe, C i c h o r i e n f a b r i k, Berlin, Landsberger Comurunieation 3. Für Furin» empfehle ich: 8 a m a n der grosse .Judenfresser. llmnorisliseh-satyrisrlies Purimspiel mit Gesang in 5 Akten von Jacob korew. Preis l Mark. Gegen Francoeinsendung des Betrages franco. Breslau, 16—IS Schweidnitzer-Straße. //. Sintfsch. (gilt Knabe, der das hiefige Gymnastum besucben will, findet bei Nntevzeiöhnetern liebevolle Aufnahme Religionsunterricht u. Rachhülfe in Schularbeiten'wird zugefichert MeseriH, im Februar 1873. ' _ Dr. Wreschner, Rabbiner. ZP 3 Zur Uebernahme jüdischer Hochzeiten unter Zusicherung correcter Ausführung bei mäßigen Preisen und jüdisch-ritueller Aufsicht in meinem confortabel eingerichteten Locale empfiehlt fich Lote! 8. Bührenheim in L,fppsfadf. Rachruf. Die hiesige jüdische Gemeinde hat durch das am 5. d. Mts. erfolgte Ableben des Königlichen Geheimen Sanitätsraths Herrn Dr. Kdtiard Waldeck einen tief schmerzlichen Verlust erlitten. Die Gemeinde verliert in dem Hingeschiedenen einen ihrer hervorragendsten Männer unv der Unterzeichnete Vorstand eines feiner verdientesten Mitglieder. Seit beinahe 12 Jahren gehörte derselbe dem Dorftands- Collegium an, in welches er durch das Vertrauen rer Gemeindevertretung zu wiederholtem Male berufen war. Während dieser Zeit widmete er allen Interessen unserer Gemeinde, ganz besonders aber denen ihrer Armen- und Waisen-Berwaltung seine Kraft stets mit der vollsten Hingebung. Sein Wirken war nach allen Seiten hin ein segensreiches und sichert ihm weit über das Grab hinaus ein ehrendes Andenken. Berlin, den 10. Februar 1875. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. N a c h r a f. Schmerzlich beklagen wir den Verlust des^uns am 8. d. Di. durch den Tod entrissenen Geheimen >Lanitätsrath Dr. JJdttard Waldeck. Lein vielseitiges, treues und fruchtbares Wirken war auck dem Hilssverein für jüdische Studirende lange und gedeihlich zugewendet. Seit dem Jahre 1846 gehörte er dem Vorstände des Vereins an, in den letzten sechs Jahren war er Vorsitzender deffelben. Herzliche Milde und ausdauernde Hingebung haben ihn ganz vorzüglich befähigt, aw die segensreichen Dienste zu leisten, deren Andenken im Vereine selbst und bei dessen Schützlingen dankbar und innig bewahrt bleiben kerlin. den 12. Februar 1575. Der Vorstand des llilfsvereins für jüdische Studirende. . . . . ■o-rr; a^n schreibe nach Zittau in Sachsen. Vertag von Banmgärtner's Buchhandlung in Leipzig. — Druck von Z. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redacteur vr. L. Philipp son.