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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1875-02-02 · Heft 6 (2.2.1875) · p. Seite 96

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
39 (1875)
Issue
Heft 6 (2.2.1875)
Date
1875-02-02
Page
Seite 96 (sequence 16)
Language
German
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96 Bekanntmachung. Die I. H. Breslan'sche Stiftung betr. Aus der I. H. Breslau'schen Stiftung hat für das Jahr 1875 eine Bertheilnug statt zu finden. Nach letztwilliger Verfügung des Testators sollen hiervon arme Knaben israelitischen Glaubens, welche im Königreiche Bayern geboren sind und sich einem Handwerke oder der Oekonomie widmen, in Erlernung derselben auf einer Handwerks- oder polytechnischen Schule oder auch bei einem Gewerbsmeister unterstützt werden. Desfallsige Bewerber wollen ihre mit legalen Belegen, insbesondere über Heimath, dermaligen Stand und Beruf, dann Leumund versehenen Gesuche bis zur« 1. März d. Zs. bei der unterfertigten Verwaltung in Vorlage bringen. München, am 8. Januar 187s. Die Verwaltung der israelitischen Cultusgemeinde. Der 1. Vorstand: (D. 231.) Auh. Der Secretair: Dr. Loeicenfetd. Bekanntmachung. Die Adolph Kohn'fche Stiftung betr. Nach Beschluß der unterfertigten Verwaltung sollen die pro 1875 angefallenen Zinserträgniste der Adolph Kohn'scheu Stiftung zu Erziehuugsbeiträgen für arme Waiseukiuder, Doppel-, eventuell Halbwaisen — zunächst aus der israelitischen Cultusgemeinde dahier und in zweiter Linie aus anderen Cultusgemeinden Bayerns verwendet werden. — Bewerbungen um diese Erziehungsbeiträge sind bis zum 1. März l. Zs. unter Darlegung der einschlägigen Personal-Verhältniffe schriftlich einzureichen. München, dev 10. Januar 1875. Die Verwaltung der israelitischen Cultusgemeinde in Manchen. Der I. Vorstand: (D. 232.) Aub. Der Secretair: Dr. Loeicenfeld. Israelitisches Pensionat, Iseipzig, Königsstrasse 6. Söhne aus guten Familien, welche zu ihrer Ausbildung eine hiesige Lehranstalt besuchen wollen, finden zum 1. April liebevolle Aufnahme, gewissenhafte Aufsicht, Vorbereitung, Nachhülfe und Gelegenheit zur Conversation in den modernen Sprachen. Dr. Klein, Gyranasial-Lehrer. Heidelhergr, Plöckstrasse LS. Dr. Reckendorf’sche Lehr- und Grziehnngs Anstalt Me israelitische Töchter. Jrrchümer zu begegnen, die Anzeige, daß die Anstalt ununterbrochen fortbesteht. Bitdungsanstalt für jüdische Lehrer in Hannover. Zu Ostern bezw. Pessach dieses Jahres findet Aufnahme neuer Schüler statt. Diese haben nachzuweisen, daß sie das 15. Lebensjahr zurückgelegt, gehörige Schulbildung im Hebräischen, wie in den wissenschaftlichen Gegenständen genoffen und einen unbescholtenen religiös-sittlichen Lebenswandel bisher geführt haben. Meldungen sind baldmöglichst zur weiteren Verhandlung beim Landrabbiner Herrn Dr. Meyer oder bei dem Unterzeichneten einzureichen. Hannover, den 25. Januar 1875. Professor Dr. H. Frensdorfs. Ein junges Mädchen, das den Haushalt erlernt hat, sucht unter bescheidenen Ansprüchen eine Stelle als Stütze der Hausfrau. Gell. Offerten beliebe man unter Chiffre L. 60 an die Exped. d. Ztg. zu richten. Ein in allen bürgerlichen Hausarbeiten und in der Küche wohlerfahrenes Mädchen, gesetzten Alters, von achtbarer Familie, sucht auf sofort oder später bei einer einzelnen Dame oder Herrn Stelle als Haushälterin und wird mehr auf gute Behandlung als Höhe des Salairs gesehen. Offerten unter m. s. 84 befördert die Annoncen-Expedition von J. Weinberg zu Osnabrück.

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