Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 34 (1870)
- Issue
- Heft 25 (21.6.1870)
- Date
- 1870-06-21
- Page
- Seite 503 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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503 Ein junges Mädchen, welches fähig ist, einen großen Haushalt selbstständig zu führen, kann bei mir gegen guten Lohn sofort oder binnen 3 Monaten eintreten. Herford, d. 9. Juni 1870. Marcus D. Ganz. Ich suche für mein Leder-Geschäft en g-ros & detail einen tüchtigen, aufgeweckten jungen Mann als Lehrling unter günstigen Bedingungen. L. Wallmann, Stralsund. Für ein Manufacturu. Spezereiwaarengefchäft, wie zur Stütze der Hausfrau, wird ein junges Mädchen zum baldigen Eintritte gesucht. Bevorzugt werden solche, welche schon in einem, darartigen Geschäfte thätig waren. Rees am Rhein. Dteyer Cohen. Gouvernanten. Gouvernanten, lue in Sprachen und Musik unterrichten und gute Zeugnisse über bisherige Verwendung besitzen, finden sofort gute Stellen, durch Madame Gmily Reisner 41 Praterstraße 41 _in W i en._ Zwei Directricen werden für 2 gleiche Geschäfte, im Putzfach geübte, unter günstigen Bedingungen zum sofortigen Antritt gesucht. K Dt. Treuseldt in Schloppe iWestpr. In einer achtbaren kinderlosen israelitischen Familie Düffeldorfs können 3 junge Mädchen gründlich die Haushaltung erlernen, sowie jede nur gewünschte fernere Ausbildung erhalten. Gef. Fr.-Offert. an d. Avnoncev- Bureau von Gebr. Klinge in Düsseldorf. SKS* Ein junges Mädchen, welches in der Wirthschaft erfahren findet zur Stütze der Hausfrau und zur Mithülfe im Geschäft per 1. Juli bei mir Stellung. Ein solches junges Mädchen, welches schon conditionirt hat, findet den Vorzug. Gehalt je nach Leistung 30 bis 40 Thaler. Selmar Kulp, Pfandleihgeschäft in Quedlinburg. Auch findet ein junger Mann aus anständiger Familie Stellung als Lehrling bei dem Obigen. Israelitisches Mädchen-Pensionat. Brüssel, Rue Defacvz Isr. 4. Näheres besagen die Prospecte. Helene Bloemcndal, _ Vorsteherin. Luzern. Israelitische Pension. Innere Weggißgaffe Nr. 142. Table d’Höte: 2 mal täglich. Im Verlage von Baumgiirtner’s Buchhandlung in Leipzig ist erschienen: Chaldäisches Wörterbuch über die Targmnim und einen grossen Theil des rabb. Schrifttliunis von Rabl». Dr. J. Levy. 2 Bände in 4°. Preis 11 Thaler. Das Cliald. Wörterbuch, die Frucht unverdrossenen, eisernen Fleisses und vieljähriger ernster Studien, füllt eine Lücke aus. die auf dem Boden semitischer Sprachforschung und jüdisch-theologischer Wissenschaft von Fachmännern längst gefühlt wurde. Durch eine hier zum ersten Male gelieferte gründliche Bearbeitung sämmtlicher Targumini ist nicht bloss für alttestamentliclie Exegese ein wesentlicher Fortschritt erzielt, sondern auch den neutestamentliclien Exegetcn eine höchst schätzenswerthe Fundgrube dargeboten. Das weitschichtige Gebiet der Talmud- und Miurascliliteratur hat hier ausser einer sprachlichen auch eine sachliche gründliche Behandlung gefunden: so dass dieses Wörterbuch gleichzeitig als eine encvclopädische Zusammenstellungaus dem gesummten rabbinischen Schriftthum angesehen werden darf. Die hinzugefügten Nachträge des Hrn. I*rof Dr. Fleischer haben die aufgestellten Sprachvergleichungen wesentlich bereichert und gereichen dem Werke zur wahren Zierde. Inserate für den allseitig bekannten Dr. I. Heinemaurr'schen Berliner Kalender für Indische Gemeinden auf das Jahr 5631 erbitten die Unterzeichneten bis spätestens 18. Juni a. c. Jnsertionögeb.: 1/t Seite, Sedezformat, 3 Thlr. Va S. 1 Thlr. 25 Sgr. > 4 S. 1 Thlr. 10 Sgr. Haasenstein u. Vogler, Hamburg, Berlin, Frankfurt a. M., Cöln, Leipzig, Dresden, Breslau, Stuttgart, Wien, Basel, St. Gallen, Zürich, Genf. Restaurant Gundersheim in Bad ScliwaIbach, im Sargarten vis-a-vis Hotel Allee-Saal. Table d’liote, Diners ä part in und ausser dem Hause und zu jeder Tageszeit. Diners, Soupers, Cafd und feinste Getränke werden auch im Garten verabreicht, Bad Eins. Mein Hotel -iw 2 empfehle den geehrten Badegästen und Touristen unter Zusicherung aufmerksamer und billiger Bedienung. Ferdinand Michel. „Zum bayrischen Hof* Obere-Allee, nächst der Bahn.