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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-03-29 · Heft 13 (29.3.1870) · p. Seite 255

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 13 (29.3.1870)
Date
1870-03-29
Page
Seite 255 (sequence 15)
Language
German
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255 Verlangt: Für bie Küche und den Haushalt ein jüdisches Mädchen auf sofort. I. Thorner in Geestemünde, Provinz Hannover. Gin geb. junges ÄMädchen, Hanoveranerin aus guter Familie, wünscht zu Ende April od. Mai eine Stelle zur Hülfe der Hausfrau oder als Gesellschafterin. Beste Referenzen stehen zu Diensten. Adr. sud X. X. 370. bef. die Annoncen-Expedition von Rudoph Moffe in Hamburg. Ein junges Mädchen «mosaischen Glaubens) welche lange Zeit im Manufactur - Geschäft thätig war, und nebenbei die Küche besorgt hat, sucht gestützt auf gute Zeugniste, ihre jetzige Stelle zu verändern. Eintritt könnte sofort oder später erfolgen. Briefe erbittet man unter E. G. poste restante E lberfeld. Eine Erzieherin, die in dem Königl. Lehrerseminar zu Berlin ihre Ausbildung erhalten hat und schon mit Erfolg thätig gewesen ist, wünscht eine angemeffene Stellung. Sie übernimmt den wissenschaftlichen und sprachlichen Unterricht im Französischen und Englischen, sowie den Clavieruuterricht für Anfänger. Nähere Auskunft ertheilt auf Berlangen Dr. A. Mb Goldfchuridt, Rabbiner in Leipzig. Eine gebildete Dame aus guter Familie, in allen Zweigen der Wirthschaft erfahren, wünscht Stellung als Gesellschafterin, Repräsentantin oder z. Stütze der Hausfrau. Empfehlung durch Herrn B äÄcljet, Berlin, Kaiserstr. 29._ Ist. Handels-Institut und Pensionat 348—350 Chaussee d’Etterbeek, Brüssel. Diese, allen Erfordernissen entsprechend eingerichtete Erziehungs- und Lehranstalt bietet den Eltern, die ihre Söhne dem Kaufmannsstand widmen, die beste Gelegenheit denselben eine gediegene Erziehung und gründlichen Unterricht in allen nvthigen Lehrfächern geben zu lassen. In der Erlernung der fremden Sprachen leistet sie Ungewöhnliches. — Borbereitung für das einjährige freiwillige Examen. Das Sommersemester beginnt den 2G. April. Die besten Referenzen. _Der Direktor Prof. 8- Kahn. 3E3T Zwei bis drei Pensionaire, die die hiesige in ^qanz^Deutschland berühmte Real- und lateinische Schulen besuchen wollen, finden in meiner streng religiösen Familie Unterkommen und wird Herr Rabbiner Dr. Fröhlich hier die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen. Halle a. S. S. Itothensiein. Israelitisches Töchter - Pensioaat in Dresden, Bürgerwiese lü. Näheres durch Prospect. Minna Meyer, Vorsteherin. Handelsfach - Schule und Pensionat von Dr. Wahl in Erfurt. Ziel der Anstalt. t) Praktische Erlernung der Deutschen, Französischen, Englischen und Italienischen Sprache, namentlich für Conversation und Correspvudenz. 2) Tüchtige kaufmännische Fachbildung. A) Borbereitung für das einjährige Freiwilligen-Examen. -1. Abgang des Zöglings als Commis, Boloutair oder Buchhalter für jede kaufmännische Branche. Erziehung. Vorzügliches Pensionat nach streng jüdischem Ritus. — Körperliche und geistige Pflege der Zöglinge bei liebevoller Behandlung und strenger Aufsicht. — Würdigste Feier der Sabbate und Festtage. — ■ Zöglinge, welche die hiesigen vorzüglichen höheren Lehranstalten — Gymnasium, Realschule, Gewerbeschule — besuchen wollen, finden ebenfalls Aufnahme und Nachhülfe durch entsprechenden Privat-Unterricht. Ausführlichen Prospcet und beste Referenzen auf Berlangen. Der Sommerkursus beginnt am 1. Mai c. Dr. Wahl in Erfurt. Rießerftiftung. Alle Diejenigen, welche Beiträge für die Riesierstiftung geleistet haben, werden — zum Behufe der Feststellung der Statuten für die bezügliche Stipendienstiftung — zu einer am 11. April Abends 7 Uhr im Lokale der Realschule der israelitischen Gemeinde dahier stattfiudenden Generalversammlung ergebenst eingeladen. Frankfurt a. M. den 15. März 1870. Das engere Comite der Rießerstiftung I. Rütten, Vorsitzender. Dr. I. Auerbach, Schriftführer. B. Dondorf, vr. W. Reukirch, Dr. L. Stein. Stotternde werden nach einer untrüglichen Methode in ca. 1-1 Tagen sicher geheilt. Honorar wird erst nach erfolgter Heilung beansprucht. Profpecte, Attestauszug gratis. Burgsteinfurt in Westphalen. R Veltrup. Dr. A. Frankel, Hodegetik zur Mifchna und den mit ihr in engem Zusammenhänge stehenden Büchern Tosefta, Mechilta, Sifra, Sifri. 1. Theil. Einleitung. ~ Zusätze 12 Sgr. Text hebräisch. A. Franck, die Kabbala und die Religions-Philoso^ phie der Hebräer. Aus dem Franz, übersetzt, verb. und verm. von Ad. Jellinek. Mit l Abbildung 2 Thlr. Verlag von Heinrich Hunger in Leipzig.

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