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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-03-08 · Heft 10 (8.3.1870) · p. Seite 195

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 10 (8.3.1870)
Date
1870-03-08
Page
Seite 195 (sequence 15)
Language
German
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195 Eine respektable Wittwe (Israelitin) ohne Kinder sucht eine Stelle als Führerin eines Haushalts oder zur Stütze einer ältlichen Dame. Es wird weniger auf Gehalt als auf freundl- Behandlung gesehen. Offerten werden unter Chiffire A. M. G. an die Ezped. d. Bl. erbeten. Für ein israelitisches t 8-jähriges Mädchen wird eine Stelle zur Stutze der Hausfrau gesucht. Eine Geldvergütung wird nicht beansprucht. Gefällige Adressen werden unter R. P. 133 poste restante Berlin erbeten. Eine junge, gebildete Dame aus anständiger Familie, die sich in Berlin im Kleidermachen und sonst dahin gehörigen Fertigkeiten vervollkommt hat; sucht Stelle als Directrice in einem coulanten Confections - Geschäft für Damen. RahereS zu erfragen unter Chiffre K. A. 5. bei dem Prediger Herrn Edeler in Minden. Westphalen. blau wünscht eine junge Dame, mosaischen Glaubens, welche Schulunterricht nicht erfordert, vielmehr unter Umständen sich beim Hauswesen nützlich machen könnte, in einem Pensionate für erwachsene Mädchen, oder in dem Hause eines jüdischen Lehrers, Predigers, Arztes unterzubringen. Adressen unter A. X. 23, mit Bedingungen, an die Exp. d. Bl. baldigst einzusenden. Knaben jud. Eltern, die das hiesige Gymnasium oder eine andere hiesige UnterrichtsanstaÜ besuchen wollen, finden beim Unterzeichneten unter günstigen Bedingungen liebevolle Aufnahme und sorgfältige geistige und leibliche Pflege. Julius Mündheirn, Lehrer der Synagogen-Gemeinde zu Hamm in Westphalen. Jüdischen Eltern, die ihre Söhne in eine hiesige Lehranstalt zu geben beabsichtigen, kann ich zur Pension eine Familie empfehlen, in welcher unter der Aufsicht des Mannes, eines tüchtigen Arztes, und dessen Frau, einer gebildeten Dame, die Knaben ein wissenschaftliches und gemüthliches Leben finden. Berlin, d. 15. Febr. 1870. Dr. Aub, Rabbiner. Jüdisch - Internationale Erziehungsanstalt star Knaben vom 10. Jahre an von Wt. Lrchtenauer, Sprachlehrer in Gotha. Deutsche, franz., engl, und italien. Sprache. Handelswiffenschasten. Vorbereitung für das Militairexamen. Mäßiges Honorar. Die äußerst gesunde Lage der hief. Stadt dürfte diese Anstalt besonders empfehlen. In meinem Hause finden 2 Knaben bei sorgfältiger, religiöser Erziehung, gewissenhafter, körperlicher Pflege und treuer Leitung ihrer häuslichen Arbeiten auch vollständige Gelegenheit für e. gründlichen Unterricht in allen Disciplinen. Dr. Berliner, Prenzlauerstr. 39 in Berlin. Pensionäre gesucht. Oldenburg, Februar 1870. Kinder achtbarer Eltern, welche die hies..Schulen besuchen sollen, so wie junge Mädchen zur Erlernung des Haushalts oder zu ihrer weiteren Ausbildung, finden bei mir unter sehr annehmbaren Bedingungen eine freundliche Aufnahme. Körperliche und geistige Pflege, Erholung in den Musestunden, gewissenhafte Beaufsichtigung wird von mir in ausreichender Weise geboten. Referenzen: Herr Laudrabbiner Wechsler, hier. - Kaufmann S. Hahlo, hier. - I. Neumark in Bremen. Moritz Ballin, Wwe. Pensionat für junge Mädchen in Hannover. In dem Pensionate der Unterzeichneten finden zu Ostern noch einige junge Mädchen im Alter von 8— 10 Jahren, welche die hiesigen Schulen und Institute besuchen sollen, freundliche Aufnahme. Fortbildung in Musik und in Sprachen im Hause. Liebevolle und mütterliche Behandlung werden zugesichert. Refer. ertheilen Rabbiner Dr. S. E. Meyer, Hannover; Rabbiner Dr M. Güdemann, Wien; Dr. S. Kayserling, Hannover. Caroline Daurrnann. Escherfiraße 11. Israelitisches Töchter-Pensionat in Dresden, Bürgerwiese 19. Näheres durch Prospect. Minna Meyer, Vorsteherin. Zum Beginne des Sommersemesters können einige Knaben eintreten in die Pensions-Anstalt von M. I. Löwenthal. Frankfurt a/M., Mainstraße 4. Eine seit 50 Jahren, in Leipzig, beste Meßgegend, mit Erfolg betriebe jüdische Restauration ->'22 die sich des besten Rufes und guter Kundschaft erfreut, die einzige die bei ä la carte auch täglich tadle d’hote speist, soll wegen vorgerücktem Alter des Besitzers mit sämmtlichen Inventar baldigst verkauft werden. Adr. in dies. Ztg. unter N. 8. R. # 4.

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