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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1870-02-15 · Heft 7 (15.2.1870) · p. Seite 135

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
34 (1870)
Issue
Heft 7 (15.2.1870)
Date
1870-02-15
Page
Seite 135 (sequence 15)
Language
German
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135 Eine junge Dame, 22 Jahr alt, (Israel.) wünscht eine paffende Stelle entweder zur Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin einer einzeln Dame. Gef. Offerten bitte dem Herrn Lehrer Lebenstein in Mülheim a. d. Ruhr zugehen zu laffen. Eine altere gebildete jüdische Dame sucht Stellung zur Erziehung von Kindern, sowie zur selbstständigen Leitung einer, wenn auch größeren, Wirtschaft, oder als Gesellschafterin. Darauf Reflectirendcn wird Frau Kaufmann Jarislofsky in Hultschin o,S. näheres mitzutheilen die Güte haben. Eine gebildete Dame (Israelitin) gesetzten Alters, sucht zur selbstständigen Führung des Haushalts, wie zur Erziehung der Kinder bei einem Wittwer eine passende Stelle. Gef. Offerten unter L. B. 5 besorgt die Exped. d. Bl. Für ein junges Mädchen, mosaischen Glaubens, aus achtbarer Familie, wird zu Ostern eine Stelle als Erzieherin bei kleinen Kindern gesucht; dieselbe kann in allen Fächern den ersten Unterricht ertheilen, sowie auch im Clavierunterricht. Die Ansprüche auf Salair sind sehr bescheiden, es wird mehr auf gute Behandlung gesehen. Adressen unter V. W. 21. an die Exp. d. Bl. Eine junge, gebildete Dame aus anständiger Familie, die sich in Berlin im Kleidermachen und sonst dahin gehörigen Fertigkeiten vervollkommt hat; sucht Stelle als Directrice in einem coulanten Confections - Geschäft für Damen. Näheres ^zu erfragen unter Chiffre K. A. 5. bei dem Prediger Herrn Edeler in Minden. Westphalen. Asyl für gemüths- und «ervenkranke Israeliten. Aufnahme finden Kranke beiderlei Geschlechts. Gesunde und freundliche Lage. Billige Pension. Kost genau nach jüdischen Ritus. Prospekte gratis. Bayreuth (Bayern), 1. Februar 1870. Dr. Würzburger. Eine gebildete jüdische Dame, in Hannover wohnhaft, wünscht einige junge Mädchen, behufs gründlicher Ausbildung in neueren Sprachen und Musik, sowie Erlernung des Haushalts in Pension zu nehmen. Der Herr Landrabbiner Dr. Vteper und Herr D. Heinemann in Hannover sind gern bereit, nähere Auskunft zu geben. Im Verlage von Baumgärtner's Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen: Die Religion der Gesellschaft und die Entwickelung der Menschheit zu ihr, dargestcllt in zehn Vorlesungen von Dr. Ludwig Philipp - s o n. gr. 8. broch. Preis 24 Ngr.s Bekanntmachung. Aus der I. H. Breslau'schen Stiftung hat für das Jahr 1870 eine Summe von beiläufig 350 fl. zur Bertheilung zu kommen. Nach letztwilliger Verfügung des Testators sollen hiervon „Arme Knaben israelitischen Glaubens, welche im Königreich Bayern geboren sind, und sich einem Handwene oder der Öekonomie widmen in Erlernung desselben ans einer Handwerks-, polytechnischen Schule, oder auch bei einem Gewerbsmeister unterstützt werden." Desfallsige Bewerber, wollen daher ihre mit legalen Belegen versehenen Gesuche bis längstens Ende Februar l. I. in Vorlage bringen. München, den 20. Januar 1870. Die Administration der israel. Cultusgemeinde. Israel. Töchter-Pensionat in Sonn am Rhein. Dieses frei und gesund gelegene Institut gewährt den Pensionären bei sorgfältiger körperlichen Pflege eine allen Anforderungen entsprechende gründliche Ausbildung in sämmtlichen wissenschaftlichen und häuslichen Gegenständen. — Hauswesen und Erziehung in echt religiösem Geiste. — Näheres Prospect. S. Löwenflein, Prediger und Frau. Obiges Pensionat empfehle ich gern, da Herrn Löwenstein's Unterricht die besten Erfolge zeigt, und alle Einrichtungen des Hauses angemessen getroffen sind. Bonn, den 7. Febr. 1870. vr. Ludwig Philippfon. Pensions-Anzeige. Am 1. April d. I. eröffne ich eine Pension für jüdische Knaben, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen oder die Handlung erlernen wollen. Außer guter Kost und freundlicher Behandlung ist den Schülern und Lehrlingen die Gelegenheit geboten, sich in Wissenschaften und Musik bei einem in meinem Hause wohnhaften, sehr tüchtigen Lehrer zu fördern. Auskunft ertheilen freundlichst die Herren Kantor Nathanson und Kaufmann A. Guthmann, Synagogen- Vorsteher hier. Eltern, welche ihre Kinder gut versorgt wissen wollen, belieben sich baldigst an den Unterzeichneten zu wenden, lMagdeburg, Kutscherstr. Nr. 9a. H. Grünbaum.

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