Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 34 (1870)
- Issue
- Heft 5 (1.2.1870)
- Date
- 1870-02-01
- Page
- Seite 95 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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95 t 4 Gouvernanten. Gouvernanten, die in Sprachen und Musik unterrichten und gute Zeugnisse über bisherige Verwendung besitzen, finoen sofort gute Stellen, durch Madame Gmily Reisner. 41 Praterstraße 41 in Wien. Zur selbstständigen Führung eines größeren Hausstanoes wird zum 1. Marz oder April e. eine alleinstehende Frau oder ein Mädchen jüdischer Confession gesucht. Strzelno, Großherzogth. Posen. A Malachowski Söhne. Für ein junges gebildetes israel. Mädchen wird sofort Placement gesucht zur Hilfe für die Hausfrau oder auch zur selbständigen Führung eines kl. Haushalts. Sie würde auch Kinder in den Schularbeiten und besonders im Clavierunterricht behülflich sein können. Es wird vor Allen auf eine angenehme Stellung in der Familie Rücksicht genommen. Reflectanten belieben sich direct an Hrn. E Atichaelis in C öln Reinoldstr. 3. zu wenden. Ein gebildetes junges Mädchen, mosaischer Confession, sucht Umstände halber auf sofort oder später eine Stelle zur selbstständigen Führung des Hauswesens oder auch zur Stütze der Hausfrau. Dasielbe ist befähigt Kindern Unterricht in der Musik zu ertheilen, wie auch außerdem ihnen bei den Schularbeiten zu helfen. Gefällige Franco-Offerten unter J. O. werden an die Exped. dies. Zeitung erbeten. Ein wohlerzogenes junges Mädchen von angenehmen Aeußern sucht eine Stelle in einem jüdischen Haushalte als Stütze der^Hausfrau in allen häuslichen Arbeiten. Geneigte Adressen erbittet man an die Exped. dies. Bl. 6b: A. Z. 120. Bekanntmachung. Aus der I. H. Breslaüschen Stiftung hat für das Jahr 1870 eine Summe von beiläufig 350 fl. zur Bertheilung zu kommen. Nach letztwilliger Verfügung des Testators sollen hiervon . „Arme Knaben israelitischen Glaubens, welche ur Königreich Bayern geboren sind, und sich einem Haudwene oder der Ökonomie widmen in Erlermwg desselben ans einer Handwerks-, polytechnischen Schule, oder auch bei einem Gewerbsmerster unterstützt werden." Desfallsige Bewerber, wollen daher ihre mit legalen Belegen versehenen Gesuche bis längstens Ende Februar l. I. ut Vorlage bringen. München, den 20. Januar 1870. Die Administration der israel. Cultusgemeinde. Ankündigung.' Einem verehrlichen israel. Publikum bringe ich hiermit zur Anzeige, daß in meinem Hause, in Themar «Station an der Werrabahn, im Herzogthum Meiningen! Verlobungen, Trauungen rc. rc. abgehalten werden können. Als Metzger bin ich in den Stand gesetzt, die mich mit ihren Aufträgen Beehrenden mit den billigsten Preisen zu bedienen. Die Räumlichkeiten in meinem Hause sind ganz vorzüglich zur Vornahme derartiger Festlichkeiten geeignet, was aus mehrfacher Erfahrung versichert werden kann. Daß Alles nach streng jüdischen Ritus zubereitet wird, ist selbstverständlich. Abraham Walther Metzgermeister. Themar den 25. Januar 1870. Obiges bestätigt, Dr. Dreifuß, Herzogs. S. M. Landesrabbiner. Penfions -Anzeige. Am 1. April d. I. eröffne ich eine Pension für jüdische Knaben, welche die hiesigen Lehranstalten besuchen oder die Handlung erlernen wollen. Außer guter Kost und freundlicher Behandlung ist den Schülern und Lehrlingen die Gelegenheit geboten, sich in Wissenschaften und Musik bei einem in meinem Hause wohnhaften, sehr tüchtigen Lehrer zu fördern. Auskunft ertheilen fteundlichst die Herren Kantor Nathanson und Kaufmann A. Guthmann, Synagogen- Borsteher hier. Eltern, welche ihre Kinder gut versorgt wissen wollen, belieben sich baldigst an den Unterzeichneten zu wenden. Magdeburg, Kutscherstr. 'Nr. 9a. H. Grünbaum. Im Berlage von Baumgärtners Buchhandlung in L e i p -; i g erschien: aib# nsv Eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Lar mizwali, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlassung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippson, Herausgeber d. Allg. Zeitung des Sudenthums. Mit Stahlstich und Titelkupser, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kindern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialaesetz des JudeuthumS werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt für alle Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Berus und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffeutlichkeit die weisesten Rathschlage und Mahnungen, aus der h. Schrift, einer reichen Erfahrungund einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an sein« Glaubensgenossen, an deren Jugend. t