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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1863-08-04 · Heft 32 (4.8.1863) · p. Seite 497

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
27 (1863)
Issue
Heft 32 (4.8.1863)
Date
1863-08-04
Page
Seite 497 (sequence 15)
Language
German
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497 Eine Israel. Dame sucht eine Stelle als Wirtschafterin. Sic übernimmt auch gern die Pflege der Kinder und, wo cs nöthig, auch die Function als Verkäuferin im Geschäfte. — Adressen bittet man an Herrn Lehrer L. Weyl in Frankfurt a. d. O. $u richten. Ein junges, gebildetes Mädchen (Jüdin), in allen werblichen Arbeiten und im Haushalte wohl fahren, sucht zur selbstständigen Führung eines solchen eine Stelle. Die besten Empfehlungen sind beizubringen. Frankirte Offerten sind zu richten an S. Blumenau in Bielefeld. Eine junge „Putzarbeiterin" mit guten Fähigkeiten, wünscht, wo möglich bald, in einem jüdischen Putzgcschäftc ein Unterkommen. Frankirte Offerten an Blumenstein in Herford. Eine Jüdin aus guter Familie, von sanftem Charakter und liebevoll gegen Kinder, in Küche und allen Zweigen der Wirthschaft erfahren, sucht zur selbstständigen Führung der Wirthschaft ein Engagement. Adressen: M. Poppelauer's Buchhandl. Berlin. „Ein junges israel. Mädchen, welches die Haus- „wirthschast zu erlernen wünscht, findet unter annehm- „baren Bedingungen eine gute Stelle. Dieselbe muß im „Hause und im Laden Mitwirken und in weiblichen Hand- „arbeiten nicht unerfahren sein. Frankirte Briefe unter „F. G. poste restante Iserlohn." Anzeige. Meinen geehrten P. P. Kunden beehre ich mich hiermit anzuzeigen, daß ich bereits in Triest eingetroffen bin, um wie alljährlich Aufträge auf Cedern (Esrogim) Paraa, Rapresa und Aja entgegen zu nehmen. Da die diesjährige Ernte in diesen Artikeln spärlich ausgefallen ist, ersuche ich meine geehrten Geschäftsfreunde um recht baldige Einsendung ihrer Bestellungen, um selbe noch rechtzeitig in schönen Qualitäten und mit gewohnter Sorgfalt ausführen zu können. Triest, den 5. Juli 1863. Abram de Castro. nnsTtö ,a,,"no ,rrmrc3 wie auch alle andere n^so zu den billigsten Preisen in großer Auswahl, auch eine kleine min ^ed “03 zu haben, Berlin, Klosterstr. No. 13, 2 Tr. bei C §8vaS. Einige israelitische Knaben, welche die hiesige Realschule I. Ordnung besuchen sollen, finden bei mir freundliche Aufnahme, gewissenhafte leibliche und geistige Pflege, so wie Nachhülfe in den Schularbeiten. I. Spier, Lehrer d. isr. Gemeinde zu Ruhrort. Israelitischen Cltern wird in Folge der Entlassung einiger Schülerinnen wieder Gelegenheit zum Eintritt ihrer Töchter in meine Erziehungsanstalt gegen den 1. October d. I. geboten. Ueber Preis, Bedingungen und Referenzen werde ich bereitwilligst Mittheilung machen. Auch hat sich Herr Rabbiner Dr. Philippsou in Bonn, der meine Anstalt aus persönlicher Anschauung kennen gelernt, bereit erklärt, über dieselbe Auskunft zu ertheilen. Godesberg bei Bonn, im Juli 1863. H M. Leudesdorff. An die Herren Vorsteher des Vereins der C’Trrn: die ergebene Anfrage: Ob es den Abonnenten gegenüber nicht etwa gebotene Pflicht sei, irgend eine Nachricht von dem Standpunkte des „Erweckungsprocesses der Entschlafenen" in diesen Blättern zu ertheilen? Im Jahre ff'-snri wurde das Abonnement von 2 Thlr. ausgenommen; es ist seitdeffen das zweite Jahr bald zu Ende und noch ist kein Schatten deS „Segens" dieser „Erwachten" sichtbar geworden. Ein Abonnement. Herr L. in B. frägt: 1. Giebt es einen Schulchan Aruch in deutscher Uebersetzung? Es ist eine solche, jedoch nicht vollständig, sondern nur auszüglich und im Missionairgeiste von einem H. G. F. Löwe in Hamburg 1837 ff. in Commission bei Perthcs-Besser und Mauke in fünf Bändchen erschienen. 2. Giebt es ein Chumcsch mit Raschi und letzterem in hochdeutscher Uebersetzung? Von Dukes bei M. I. Landau in Prag 1833. Den Preis dieser Bücher kennen wir nicht. Auf die dritte Frage des Herrn L. in B. wissen wir keine Antwort. Die Redaktion. Photographie en nach dem Leben direct. Verlag von E. Linde & Co. in Berlin. Rabbiner Dr. Sachs in Berlin. Dr. Zxmz do. Dr. Gabriel Biesser in Hamburg. Assessor Bischel aus Danzig, gest. in Paris. Dr. M. Veit, Stadtverordneter in Berlin. Dr. Ginsberg aus Seesen. Dr. Johann Jacoby aus Königsberg. Redacteur, Dr. Bernstein, d. Volkszeilung. Blatt 10 Sgr. Jede Buchhandlung nimmt Aufträge darauf an. Depot von 50,000 Photographieen aller Länder. Bei Ferd. Beyer in Königsberg erschien: Der Christenspiegel von vr. M. Drevstadt. 2te Auflage, brosch. 5 Sgr.

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