Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 13 (24.3.1863)
- Date
- 1863-03-24
- Page
- Seite 203 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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203 Für ein Manufaktur-Geschäft im Oldenburgischen wird zum 1. Mai ein Lehrling jüdischer Confesfion gesucht. Offerten franco an I. 51. Reicher in Leer. Pension für Knaben in Frankfurt a M. Zn meine seit einer Reihe von Zähren dahier bestehende, in dem schönsten und gesündesten Stadrrheile gelegene Erziehungs-Anstalt zur Fortbildung israel. Knaben und junger Leute können noch einige Zöglinge, welche gleichzeitig eine hiefizc Schule besuchen oder die Handlung dahier erlernen, ausgenommen werden. Sorgfältige Rachhülfe zur Beförderung der Fortschritte in der Schule, gründlichen Unterricht in allen zum Handlungsfache erforderlichen Lehrgegenständen, namentlich in den neueren Sprachen, sowie gewissenhafte Beauffichtigunz und liebevolle Pflege der Zöglinge werden wie bisher stets mein Hauptaugenmerk sein. Prospekte, sowie jede sonstige erwünschte Auskunft enheilt der Vorsteher Vr. £. M. Löwenfiein. Langestraße 47. Zu Ostern d. 3. können wieder einige isr. Knaben, welche die hiesige Herzogliche Handelsschule — Franzschule — besuchen sollen, in meiner gut eingerichteten PenfionSanstalt unter den solidesten Bedingungen Aufnahme finden. Anmeldungen nimmt entgegen M. Abel, Cantor und Lehrer im israel. Gymnasium. Dessau, im März 1863. Das israelitische -kehr-Jirstitut für Linder beiderlei Geschlechtes, verbunden mit einer höheren Töchterschule in Teplitz wird bestimmt Mitte April eröffnet werden. Männliche Zöglinge finden sowohl in der Anstalt selbst als auch beim Znstitutslehrer Theodor Tlwßig (Edmundstraße Nr. 52) die beste Versorgung, weibliche hingegen nimmt Frllll Kafka, Znstimtslehrerin (Bahnhofstraße „zum Kornfeld") an. Ausführliche Programme liefert in Teplitz die Buchhandlung von Jmck und in Prag die von Karl Andre gratis. Vorläufige Anmeldungen entweder an Herrn Theodor Tanßig oder an den gefertigten vr. I. Rosenauer, derzeit Direktor des israel. Institutes zu Strakowitz. Eine angesehene Familie Mittelitaliens sucht zur Vollendung der Erziehung eines dreizehnjährigen Mädchens eine GollderUMte israelitischen Glaubens. Das Alter von 35 —40 Zähren, gesetzter Charakter, feine Manieren, Kenntniß mehrerer neueren, besonders der französischen, deutschen und wo thunlich der italienischen Sprache, und insbesondere eine gefällige Convcrsation find Forderungen für die Erlangung dieser Stelle. Nähere Erkundigungen über Gehalt und andere Umstände enheilt Herr Lowe Le^i Ehrenreich, Rabbino Maggiore in Gasale Monferrato, Italia, per la via di Srizzera. Höhere Töchterschule zu Frankfurt a M. UnLerrichtsanstalt und Pensionat. Director Dr. Leopold Stein. Die junge Anstalt, die mit rüstigen Kräften, mit einem Lchrpcrsonal von 16 tüchtigen Lehrern und Lehrerinnen, schnell wachsend voranstrebt, beginnt ihr Sommersemester mit 45 Zöglingen, Montag, den 13. April. — Die Schule ist von Kindern aller Confessioncn, das Pensionat von Zöglingen jeder Altersklasse aus nahe und fern bereits zahlreich besucht. — Der Ton des Hauses ist ein familiärer, liebevoll gemüthlicher, geistig anregender, und das Augenmerk der Anstalt, die Erzielung einer, auf sittlich-religiösen Grundlagen beruhenden, gediegenen und ächt weiblichen Durchbildung. — Für die Erlernung fremder Sprachen ist durch das Wohnen zweier Gouvernantinnen, einer geb. Französin und einer geb. Engländerin im Hause, bestens gesorgt. — Wir hoffen, daß die resp. Eltern, welche dieser Anstalt ihr schätzbares Zutrauen schenken, hier für das Wohlbefinden und Gedeihen ihrer Kinder alle erwünschten Garantieen vereint finden werden. — Prosp ecte find durch den Director selbst, sowie durch die Gefälligkeit der löblichen Redaktion d. Bl. zu beziehen. Ein junges Mädchen aus gebildeter Familie, welche stets eine gute Schule besuchte, Kenntniß der französischen, englischen Sprache und der übrigen Wissenschaften besitzt, sucht, da sie sich durch ihre Neigung zu jüngeren Kindern besonders zur Erzieherin paßt, zum 1. April oder zum 1. Mai d. 3. als solche Stellung. Auch würde sie sich ganz gut als Gesellschafterin bei einer einzelnen Dame eignen. Die Adresse ist in der Erpedition dieser Zeitung zu erfragen. * Ein gebildetes junges Mädchen sucht eine Stelle » « zur Unterstützung der Hausftau, um sich in der Wirth- * % schaft zu vervollkommnen. Nähere Auskunft bei P. » % 2SoIff in Goldberg (Mecklenburg). » Ein junges Märchen von guter Familie, mosaischer Conf. sucht unter bescheidenen Ansprüchen auf bald eine Stelle, um sich im Häuslichen, in der Küche und wenn erforderlich auch im Laben zu beschäftigen. Auch ist dieselbe in Handarbeiten recht erfahren. Offerten beliebe man E. K. posie restante Bleckede zu senden. N2O b? Rhein-, Unger- und geringere Weine, sowie auch Stqtteu te in bekannter Güte, offerirt I. ZR. 3Sctltrt. Deutsch-Crone, den 25. Februar 1863.