Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 12 (17.3.1863)
- Date
- 1863-03-17
- Page
- Seite 187 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/3224737-3226364-3226377--21093-3300969- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
187 Penfions - Anzeige. 3n meiner mit dem 1. April in Berlin zu errichtenden Pensions-Anstalt können noch einige Knaben aus respectabler Familie, welche die dortigen Schulanftalten besuchen oder die Handlung rc. daselbst erlernen wollen, Aufnahme finden. Bei freundlichen, sauber eingerichteten, in jeder Hinsicht genügenden Lokalitäten in einem der gesundesten Stadttheile anmuthig gelegen, mit Gartenpromenade, kann den resp. Eltern eine sorgfältige, körperliche und geistige Pflege der mir anzuvertrauenden Pensionäre gewisienhaft zugesagt werden. Für Nachhülfe ist erforderlichen Falls genügend gesorgt. Vom 1. Marz c. bin ich in meiner Wohnung, Berlin, Blumenstraße 64, Vorm, von 8—11, Nachm, von 2—5 Uhr zu sprechen. Die Herren Rabbiner und Prediger vr. Sachs, Hr. Cantor Lichtenstein würden die Güte haben, event. nähere Auskunft zu ertheilen. Grünberg i/Schlefien, den 15. Februar 1863. 9t. Cronherm, Lehrer. Pmsious- Anzeige. Zu Ostern finden noch 2 Knaben, welche die hiesigen höheren Schulen besuchen sollen, Aufnahme in meinem Penfionate. Näheres mündlich oder brieflich. Münster, den 3. März 1863. Or. Steinberg, Seminarlehrer und Pensions-Vorsteher. König!. bayerische concessionirte Lehranstalt mit Pensionat für israelitische Töchter, unter der Direction von Albertine Eriedlein, geb. Selberg in München. Am 20. April beginnt das neue Semester. Geehrte Eltern, die ihre Kinder hierher zu bringen wünschen, belieben sich schriftlich oder mündlich an die Directorin zu wenden, welche ihnen mit Vergnügen jede zu wünschende Auskunft ertheilen wird. Das israelitische Lchr-Inflilut sür Linder beiderlei Geschlechtes, verbunden mit einer höheren Töchterschule in Teplitz wird bestimmt Mitte April eröffnet werden. Männliche Zöglinge finden sowohl in der Anstalt selbst als auch beim Znstitutslchrer Theodor Taußig (Edmundstraße Nr. 52) die beste Versorgung, weibliche hingegen nimmt FrlM Kafta, Jnstirutslehrerin (Dahnhofstraße „zum Kornfeld") an. Ausführliche Programme liefert in Teplitz die Buchhandlung von Jaul und in Prag die von Karl Andre gratis. Vorläufige Anmeldungen entweder an Herrn Theodor Taußig oder an den gefertigten vr. I. Rosenauer, derzeit Dircctor des isracl. Institutes zu Strakowitz. Unterrichtsnnd Erziehungs-Anstalt sür israelitische Mädchen. Unterzeichnete erlauben sich auf das langjährige Bestehen ihrer Anstalt aufmerksam zu machen, in welche Mädchen jeden Alters ausgenommen und in allen zu einer höhern weiblichen Bildung gehörigen Fächern gründlich und sorgfältig unterwiesen werden. Ein schönes, gesundes Local mit Garten, sorgsame Beaufsichtigung und Pflege der Zöglinge, sowie die bisherigen Leistungen, können dieselbe nur empfehlen. Zu näherer Auskunft find gerne bereit I. Neubürger, vr. G Neubürger. Frankfurt a/M., Hanauer Landstraße No. 14. Gouvernanten. Sehr vorthcilhafte Stellen für Erzieherinnen, welche gründlichen Unterricht in der deutschen und ftanzöfischen Sprache so wie im Clavicr ertheilen können, sind zu besetzen durch das von der hohen kaiserl. königl. Statthalterei concessionirte Universal-Emplacements-Institut der Mrs. Emily Reisner in Wien, Leopoldstadt, Praterstraße Nr. 41. Da die Herrschaften in Wien nicht leicht eine Dame engagiren, ohne sie persönlich zu kennen, so hat Mrs. , Emily Reisner die Einrichtung getroffen, ftemden Gouvernanten Logis und Kost gegen mäßige Bergütigung in ihrem Hause zu geben, und ist die Instituts-Inhaberin durch ihre ausgebreiteten Bekanntschaften und den ehrenhaften Ruf ihrer Anstalt in der Lage, Erzieherinnen, wenn dieselben in der französischen Sprache und Musik tüchtig sind, innerhalb 8 längstens 14 Tagen eine gute Stelle garantiren zu können. Eine angesehene Familie Mirielitaliens sucht zur Vollendung der Erziehung eines dreizehnjährigen Mädchens eine Gouvernante israelitischen Glaubens. Das Alter von 35—40 Jahren, gesetzter Charakter, feine Manieren, Kenntniß mehrerer neueren, besonders der französischen, deutschen und wo thunlich der italienischen Sprache, und insbesondere eine gefällige Conversation find Forderungen für die Erlangung dieser Stelle. Nähere Erkundigungen über Gehalt und andere Umstände crtheilt Herr ffloise Levi Ehrenreicb, Rabbino Maggiore in Casale Monferrato, Italia, per la via di Svizzera. Ein junges Mädchen aus gebildeter Familie, welche stets eine gute Schule besuchte, Kenntniß der ftanzöfischen, englischen Sprache und die übrigen Wissenschaften besitzt, sucht, da sie sich durch ihre Neigung zu jüngeren Kindern besonders zur Erzieherin paßt, zum 1. April oder zum 1. Mai d. J. als solche Stellung. Auch würde sie sich ganz gut als Gesellschafterin bei einer einzelnen Dame eignen. Die Adresse ist in der Erpedition dieser Zeitung zu erfragen. Bemerkung. Herr M. in D. kann unfrankirt schreiben. Die Redactton.