Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 11 (10.3.1863)
- Date
- 1863-03-10
- Page
- Seite 171 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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171 Eine Dame mos. Conf., welche mehrere Jahre selbstständig die Wirthschaft und Erziehung von Kindern geleitet hat, sucht zum i. April d. I. ein ähnliches Engagement. Da gewünscht wird, daß dieselbe noch bis zum 1. Mai in ihrer jetzigen Stellung verbleibe, so wäre es angenehm, wenn sie erst zu dieser Zeit anzutretcn brauchte. Die besten Empfehlungen stehen zur Seite. Nähere Auskunft wird Herr Banquier S. PFiener in Potsdam zu geben die Güte haben. Eine tüchtige Directrice jüdischen Glaubens, sucht in einem feineren Putz-Geschäfte eine Stelle. Gefällige Offerten werden unter Chiffre 0. K. poste restante Breslau erbeten. Annonce. Für ein gebildetes und in allen Zweigen der Hauswirthschaft durchaus erfahrenes israel. junges Mädchen, wird eine Stelle — sei es zur Stütze der Hausfrau, als Gesellschafterin oder als Erzieherin — gesucht und mehr auf angenehme Häuslichkeit als auf hohes Salair gesehen. Gef. Offerten werden franco unter den Buchstaben L. A. D. an die Expedition d. Bl. erbeten. Für ein Mädchen von 15 Jahren wirb in einer jüdischen Familie (Westphalen oder Rheinprovinz) gegen Kostgeld eine Stelle gesucht, in welcher sie die Anweisung der Hausfrau erhält und Gelegenheit hat eine höhere Töchterschule zu besuchen. Adressen unter I. W. bittet man franco der Erped. d. Bl. einzureichen. Es wird in einem kleinen Haushalte eine israelitische Köchin gegen guten Lohn gesucht. Nur solche mögen stch bewerben, welche schon eine ähnliche Stelle versehen haben. Näheres bei der Vrpedition d. Zeitung unter Chiffre A. B. Pension* - Anzeige. Zu Ostern l>. Z. bin ich willens noch einige Knaben von außerhalb, welche die hiesige Schule besuchen sollen, in Pension zu nehmen. Den Eltern, welche mir ihre Kinder anvertrauen wollen, sage ich sorgfältige und angemessene Psiege zu. Auf nähere mündliche oder schriftliche Anfragen bin ich jeder Zeit gern bereit Auskunft zu ertheilen. Siegmund Elkan in Halberstadt. Zwei oder Drei Pensionäre, welche öffentliche Lehranstalten besuchen oder in Handlungshäusern beschäftigt sind, sinden bei mir anständige Wohnung, nahrhafte Kost und pädagogische Fürsorge, wie dies nur von den Eltern selbst gewünscht werden kann. Genaueres berichte ich über fpccielle Anfragen, die an mich gefälligst zu adrcsstren sind. (An) Rabbiner Dr. E. I. Blücher in Wien. Jüdische Pension in dem reizenden Badeorte Freienwalde a/Oder. Zwei Knaben mosaischen Glaubens, welche das hiesige, so sehr berühmte Pro-Gvmnasium besuchen wollen, finden noch zu Ostern d. I. eine gediegene Pension, sowie jede körperliche und geistige Verpflegung bei dem Unterzeichneten. Für Religions-, sowie für Privat-Unterricht in allen Gymnasial-Wiffenschaften und Aufsicht ist nöthigc Sorge getragen. Empfohlen durch die Herren Br. mell. Blaschko und Br. Ko pp, Dircctor des hiesigen Pro-Gymnasii, ertheilt auf frankirte Anfragen näheren Bescheid Julius Silberskrin, Lehrer der hics. Synag.-Gemeindc. Freienwalde a/Oder, im März 1863. Knaben-Pensionat in Hannöv. Münden. In dem Knaben-»Pensionat des Unterzeichneten, in welchem die Eleven auch in allen Handelswissenschaften und den neueren Sprachen unterrichtet werden, beginnt am 15. April ein neuer Cursus. S. Mauer, Vorstand des kaufm. Instituts. Pension* - Anzeige. Zu Ostern finden noch 2 Knaben, welche die hiesigen höheren Schulen besuchen sollen, Aufnahme in meinem Penfionate. Näheres mündlich oder brieflich. Münster, den 3. März 1863. Dr. Steinbera, Scminarlehrcr und Pensions-Vorsteher. Der Unterzeichnete erlaubt sich hiermit einem verehrlichen israelitischen Publikum seine neu construirlen Kochmaschinen zum Kochen der Speisen auf Sobbet für Israeliten bestens zu empfehlen. Dieselben werden fortwährend zu jeder beliebigen Größe von mir angefertigt, und find sowohl in religiöser als in praktischer Beziehung allgemein anerkannt und sprechen hicsür die vielen Aufträge, die mir aus den entferntesten Gegenden zukommen. Bei Bestellung ersucht man gefall, die Größe anzugeben und zu wie viel Töpfen die Maschine eingerichtet werden soll, auch ist zu bemerken, daß sich in der Maschine eine Ertra-Abthcilung für Milch und Kaffee befindet. Zur Heizung einer Kockmaschine für 8—10 Personen find nur für 2—4 Pf. Holzkohlen erforderlich. Gefällige Aufträge wollen franco cingcsandt werden an Gottlieb Walldorf, Spcnglermcister zu Sommerach bei Würzburg a/Main. Adolph Stern in Tuchel, der in No. 7 d. Z. eine Hauslehrerstelle sucht, hat die von uns für ihn vorgeschoffenen Jnsertionsgebühren nicht bezahlt. Die Redaction.