Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 10 (3.3.1863)
- Date
- 1863-03-03
- Page
- Seite 155 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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155 Lehr- und Erziehungs-Anstalt für israelitische Knaben zu Heidelberg. Hier werden zu jederzeit Jünglinge von 7 bis 15 Jahren zur Vorbereitung für den Kaufmannsstand wie für die Universität ausgenommen. Durch sorgfältigste Pflege wird ihnen das elterliche Haus möglichst ersetzt. Nähere Auskunft ertheilt der Vorsteher der Anstalt. vr. Reckendorf. Pensrons - Anzeige. In meiner mit dem 1. April in Berlin zu errichtenden Pensions-Anstalt können noch einige Knaben aus respectablcr Familie, welche die dortigen Schulanstalten besuchen oder die Handlung rc. daselbst erlernen wollen, Aufnahme finden. Bei freundlichen, sauber eingerichteten, in jeder Hinsicht genügenden Lokalitäten in einem der gesundesten Stadttheile anmuthig gelegen, mit Gartenpromenade,' kann den resp. Eltern eine sorgfältige, körperliche und geistige Pflege der mir anzuvertrauenden Pensionäre gewissenhaft zugesagt werden. Für Nachhülfe ist erforderlichen Falls genügend gesorgt. Vom 1. März c. bin ich in meiner Wohnung, Berlin, Blumenstraße 64, Vorm, von 8—11, Nachm, von 2—5 Uhr zu sprechen. Die Herren Rabbiner und Prediger vr. Sachs, Hr. Cantor Lichtenstein würden die Güte haben, event. nähere Auskunft zu ertheilen. Grünberg i/Schlefien, den 15. Februar 1863. N. Cronheim, Lehrer. Jg* Pensions - Anzeige. Zu Ostern d. I. bin ich willens noch einige Knaben von außerhalb, welche die hiesige Schule besuchen sollen, in Pension zu nehmen. Den Eltern, welche mir ihre Kinder anvertrauen wollen, sage ich sorgfältige und angemessene Pflege zu. Aus nähere mündliche oder schriftliche Anfragen bin ich jeder Zeit gern bereit Auskunft zu ertheilen. Siegmund Elkan in Halberstadt. Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt für israelitische Mädchen. Unterzeichnete erlauben sich auf das langjährige Bestehen ihrer Anstalt aufmerksam zu machen, in welche Mädchen jeden Alters ausgenommen und in allen zu einer höhern weiblichen Bildung gehörigen Fächern gründlich und sorgfältig unterwiesen werden. Ein schönes, gesundes Local mit Garten, sorgsame Beaufsichtigung und Pflege der Zöglinge, sowie die bisherigen Leistungen, können dieselbe nur empfehlen. Zu näherer Auskunft find gerne bereit I. Neubürger. vr. E Neubürger. Frankfurt a/M., Hanauer Landstraße No. 14. Knaben-Pensionat in Hannöv. Münden. In dem Knaben-Pensionat des Unterzeichneten, in welchem die Eleven auch in allen Handelswissenschaften und den neueren Sprachen unterrichtet werden, beginnt am 15. April ein neuer Cursus. S. Mauer, Vorstand des kaufm. Instituts. Eine Dame mos. Eons., welche mehrere Jahre selbstständig die Wirthschaft und Erziehung von Kindern geleitet hat, sucht zum I. April d. I. ein ähnliches Engagement. Da gewünscht wird, daß dieselbe noch bis zum 1. Mai in ihrer jetzigen Stellung verbleibe, so wäre cs angenehm, wenn sie erst zu dieser Zeit anzutretcn brauchte. Die besten Empfehlungen stehen zur Seite. Nähere Auskunft wird Herr Banquier S. ^Sicitcr in Potsdam zu geben die Güte haben. Eine Dame jüdischer Religion, in gesetztem Alter, aus anständiger Familie, wünscht in einem Hause placirt zu sein, worin sie entweder der Dame als Gesellschafterin und zur Aushülfe in der Wirthschaft oder auch als Erzieherin mutterloser Kinder, Beschäftigung findet. Auf portofreie Anfragen wird Herr Rabbiner Dr. Stein in Danzig die Güte haben, das Nähere mitzurheilen. N2O b? Rhein-, Unger- und geringere Weine, sowie auch St(|tteute in bekannter Güte, osserirt I. M. Werner. Deutsch-Crone, den 25. Februar 1863. oi'5i “Kna -psp5i 773 nos bo rpo T'51 miooo ->222 prmrs 51273 or3iir«ir;L:«p bsb tw”« rrabö N12 v b? 10251 2n2 DK 2l'5l 'n'NI '23K 221 102512 5ioy:o O10'1'S051 by T5510 “poia 21 'nipm ■'rcn 221 2515223 om'73 'b272 nos by 1122 oiso'I'eo "72 5251 «Tn -f 27722) rpo 'S '575201 O'N b2 'KOI ",2 by •y,121 ni2 -11722 1232512 51052 17 .pisps ">b2 17 51202 nö22 1 27372 5115705 bsiO-73 psb 2,2/1/n 220 512 1 21' ■jyTND bin ppl Tffin bwa 2N272 Bezugnehmend auf den obigen 102N des hiesigen Rabbinats bemerke ich, daß die Qualität meiner diesjährigen Ofterligueure in Folge der Entfuselung und Destillation des Rohspiritus und Verwendung der besten Ingredienzen ganz vorzüglich geworden ist. Ich bitte um zeitige Aufträge und verspreche die billigsten Preise. Hartwig Kantorowiez, Posen, Wronkerstraße 6.