Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 27 (1863)
- Issue
- Heft 5 (27.1.1863)
- Date
- 1863-01-27
- Page
- Seite 75 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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75 Ein solides, braves jüdisches Mädchen, welches gut kochen kann, wird in einem kleinen, stillen Haushalte gegen guten Lohn gesucht. Näheres bei der Erped. dieser Zeitung unter Chiffre D. A. SCitfrage« „Ist ein anvo gewillt, interimistisch auf die Sommermonate 1863 eine einträgliche Stelle zu übernehmen, so erbittet baldige frankirte Meldung Canror I. Borchardl in Pasewalk. Pasewalk, 14. Januar 1863. Mazot, IO 2 Pfd. für 1 Thlr. Bestellungen werden bis zum 10. Marz bei dem Unterzeichneten angenommen und nur gegen Einsendung des Betrages effectuirt. Briefe mit etwaigen Anfragen, sowie Bestellungen werden frankirt erbeten. Hildesheim (Königr. Hannover). L Jfenssein. nm IC Pfd. 1 Thlr. frachtfrei Magdeburg bei Gebr. Frankenssein in Bielefeld. gS" Von den bei jüdischen Trauungen üblichen Trau-Driefen (772ir>2) find bei uns gedruckte Formulare zu haben, welche nur ausgefüllt zu werden brauchen und den Herren Copulanten das Schreiben ersparen. Das Buch, welches ohne deutsche Bearbeitung 48 Eremplare enthält, mit einer solchen 24, kostet nur 15 Sgr. Gebrüder Gotthelft in Cassel. Cognac-Liqueur, nss -7 nsi mn -raarra aus Weintrauben gebrannt, von vorzüglicher Qualität, höchst wohlschmeckend im Thee und Kaffee, sowie im warmen und kalten Wasser, empfiehlt die Cognae-Brermerei zu Grimberg in Schlesien und werden gef. Aufträge gütig erbeten, auch fichere Niederlagen gesucht. Herr Lehrer Jmanuel Weinzweig, früher in Laasphe fordere ich hiermit zur Angabe seines jetzigen Aufenthaltortes auf. Berlin, den 15. Januar 1863. Louis Gerfchel. Den Director der Kaiser!. Königl. Musterhauptschule in Temesvar, Herrn Kohn, sowie Herrn Oberlehrer Freund fordere ich hiermit, da dieselben die Annahme fernerer Briefe verweigern, zur Beantwortung meiner Briefe und zur Ausgleichung der seit 1859 schwebenden Angelegenheit auf. Berlin, den 5. Januar 1863. Louis Gerfchel. Warnung. Es treibt sich seit einiger Zeit ein gewisser Sänger NamenS Philip Birnbaum aus Kleinpolen vagabundirend umher, den ich, weil er mir durch einen gewaltsamen Einbruch vierzig Thaler und sonstigen Geldwerth entwendet hat, vergeblich durch Steckbriefe verfolgen ließ. Ich warne daher einen Jeden vor diesem Herumtreiber. Pasewalk, im Januar 1863. I. Borchardt. Cantor. Aufforderung. Ein Baffist und ein Tenorist, so wie Knaben (Israeliten) mit hübscher Singstimme, welche die hiesigen Anstalten 'ür Kunst, Wissenschaft rc. besuchen und an Sabbath¬ und Feiertagen im hiesigen Synagogen-Chore Mitwirken, erhalten von der hiesigen israel. Cultusverwaltung einen in monatlichen Raten auSzubezahlcnden Beitrag zu ihrer Subsistenz. Eintritt sofort. Baldige portofteie Anmeldungen An den I. Cantor der Münchener Synagoge Herrn 3R. G Löwenstmur». München, December 1862. Thal 12/1. Wir zeigen hiermit an, daß unser Hauptcommisfionair Herr Buchhändler Lours Gerfchel in Berlin (Oranienburgerstr. 27) zum alleinigen Commisfionair für die Provinz Posen die M ai'sche Buchhandlung in Posen (Besitzer Herr Louis Türk); zum alleinigen Commisfionair für die Niederlande den Herrn Oberlehrer A. Llttornirski in Rotterdam erwählt hat, und bei den genannten Herren stets Vorrath von allen unseren Bibelausgaben zu finden sein wird. Die fortschreitende Organisation*) wird uns bald in den Stand setzen, weitere derartige Bekanntmachungen zu geben. Die ganze deutsche Bibel wird zu Ostern d. I. fertig. Die ifraelittfche SSföefattjtolt. _ Philippson. Landau. Kämpf. *) Anträge zur Uebernahme von Depots find fortwährend an Herrn Gerfchel zu richten. Neues Purim-Spiel. Im Verlage der Schletter schen Buchhandlung <H. Skutsch) in Breslau. Schweidnitzerstraße No. 9 ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Haman der große Judenfresser. Humvristisch-satyrisches Purimspiel mit Gesang in 5 Acten. Bon Jacob Korew. 4 Bogen, eleganr geheftet. Preis 10 Sgr. Humor, Witz, Satyre und schönes Versmaß zeichnen dieses Purimspiel vorthcilhaft aus. Es eignet sich nicht nur zu wirklich erheiternder Lectüre. sondern auch ganz besonders zur Aufführung in Privat-Gesellfchasten und dürfte alles Aehnliche dieser Art Dichtung übertreffen.