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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-04-09 · Heft 15 (9.4.1855) · p. Seite 193

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 15 (9.4.1855)
Date
1855-04-09
Page
Seite 193 (sequence 13)
Language
German
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193 Liverpool (England). Es wird für die Old Hebrew Congregation in Liverpool (England) ein Chasan gesucht mit den nöthigen Eigenschaften, um den Gottesdienst mit oder ohne Chor zu leiten. Ist er befähigt als btrra zu ftrngiren, wird er vorgezogen. Anmeldungen, mit Zeugniffen begleitet, find bis zum 1. Mai an den Herrn G. TF. Tobias Esqu. in Liverpool zu richten. Zum 1. September d. I. wird die hiefige Lehrer - und Cantorstelle vacant. Nebst freier Kost (in einem Hause) und Wohnung ist das Salair 100 Thlr. Es find nur circa 5 schulpflichtige Kinder. Reflectirende haben sich zu wenden an B. Löwenflein. Levern, im März. Eine junge Dame sucht eine Stelle als Gesellschafterin bei einer ältern Dame oder auch bei einer Familie. Dieselbe würde sich gern leichten häuslichen Arbeiten unterziehen und sieht mehr auf gute Behandlung als auf guten Gehalt. Geneigte Offerten wird die Buchhandlung von ©, 39S. fSlepet jun. in Braunschweig so freundlich sein, in Eurpfang zu nehmen. Eine erfahrene, anständige Wittwe jüdischen Glaubens ist geneigt, Kinder, welche die hiesige Realschule und Mädchen, die dieArndt'sche höhere Töchter-Anstalt besuchen wollen, unter soliden Bedingungen in Pension zu nehmen. Die jüdischen Zöglinge beider Institute bekommen Religionsunterricht von dem Herrn Rabbiner Löwen stamm, und Unterricht im Hebräischen wird auf Verlangen von Herrn Lehrer Neustadt ertheilt. Ueber den moralischen Lebenswandel der Frau können hier bei Jedermann Erkundigungen eingezogen werden. Hierauf Achtende belieben sich unter der Adreffe A. v. in portofreien Briefen an mich zu wenden. Fraustadt, im März 1855. D. Neustadt, Buchhändler. Ein Mädchen von honetter Familie, welche den Haushalt zu führen und alle weiblichen Handarbeiten versteht, sucht eine Stelle entweder als Haushälterin oder den Verkauf in einem Ladengeschäft zu versehen. Anfragen bittet man franco unter Nt. IS. an die Redaction dieser Zeitung zu richten. Gegenseitiger Bortheil. Der Vorsteher einer der vorzüglichsten und wohlbekannten jüdischen Pensions-Anstalten in England, unweit London, hat einen Sohn 17 Jahr alt, den er in einem ansehnlichen Handlungshause in Deutschland zu placieren wünscht, wo er daselbst gänzlich als ein Mitglied der Familie betrachtet werden kann; wofür der Anzeiger dieses gern einen Schüler in seine Anstalt aufzunehmen sich erbietet, wo derselbe eine sorgfältige und höchst vortheilhafte Erziehung genießen soll. Ein Brief adressirt: L. Neumegen, Gloucester House, Kew, near London, wird schleunige Aufmerksamkeit finden. Lehrlings stelle. Für ein Manufactur-Waaren-Geschäst en gros und d6tail, in hiesiger Stadt, wird ein Lehrling gesucht, der von guter Familie sein und die nöthigen Schulkenntnisse besitzen muß. Auf frankirte Anfragen ertheilt nähere Auskunft Hannöv. Münden, im März 1855. S. Mauer, Lehrer und Prediger. Die israelitische Kehr- und Erziehungsanstalt von N. Frank in Düsseldorf empfiehlt sich zur Aufnahme von Zöglingen. Die Hauptuntcrrichtsgegenstände find: Religion, Hebräisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Rechnen, Geschichte, Geographie, Naturkunde, Schönschreiben, Zeichnen, Singen. Die Umgangssprache ist großemheils die französische. Näheres im Prospectus, welcher direct oder durch die Erped. d. Bl. zu beziehen ist. (Es werden auch solche ausgenommen , welche eine andere der hiesigen höheren Lehranstalten oder die Maler-Akademie besuchen sollen.) ooVib und rzrj'nm Statt Circulair ersuchen wir auf diesem Wege unsere geehrten Geschäftsfreunde, ihre Bestellungen in Cedern aller Gattungen — Corfu, Parga, Riviera, Corfica, Calabria — sowie in grünen und dürren Palmen, unS möglichst früh einzusenden, da gegen Ende April Jemand aus unserem Hause die Reise nach den verschiedenen Provinzen, welche genannte Früchte erzeugen, antreten wird. Wir werden auch dieses Jahr, da wir die einzigen Israeliten find, die direct von Genua aus Cedern und Palmen versenden, jedem Colli eben so viele *rss3 Briefe, als es Kistchen enthält, beifügen, und wird jeder -nv3 Brief unsere Firma in Relief- Stempel tragen, und jedes Kistchen mit unserem Siegel versehen sein. FrateUi Weill-Schott in Mailand.

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