Mannheim
Compact Memory

Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-03-05 · Heft 10 (5.3.1855) · p. Seite 128

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 10 (5.3.1855)
Date
1855-03-05
Page
Seite 128 (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3224737-3225931-3225942--14451-3300088
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

128 Für Gemeinden in Amerika und Australien. Ein klassisch gebildeter Mann und gründlicher Kenner der englischen, französischen, italienischen und spanischen Sprache sucht in einer überseeischen israelitischen Gemeinde als Notar, Vorbeter und Thora-Vorleser oder als Leiter einer Lehranstalt oder auch als Lehrer des Hebräischen ftir die höheren Elasten angestellt zu werden. Adresse zu erfragen bei Herrn Rabb. Dr. Philipp son in Magdeburg. Zur Aufnahme neuer Zöglinge ist fortwährend bereit: Das israelitische Lehr- und Erziehungsinstitut für Knaben von M. Schwarzauer; so wie das Institut für Töchter gebildeter Eltern von Bella Schwarzauer in Dresden. Auch solche, welche andere hiesige Lehranstalten, wie die Gymnasien, die Polytechnik, die neuere höhere Handelsschule besuchen, können für Erziehung, Kost und häusliche Ueberwachung Aufnahme finden. Durch jahrelanges Bestehen, die Einrichtung und Leistungen unserer Institute als hinlänglich bekannt voraussetzend, erlheilt gern auf frankirte Briefe jegliche gewünschte -ahm Auskunft Di- ©irectioa M. Schwarzauer. Dresden, im Januar 1855. Ein Mädchen von 18 Jahren, von anständigen Eltern , mit der Haushaltung wohl bekannt und im Laden gewandt, wünscht in einem anständigen und religiösen Hause placirt zu sein, wo sie noch der Unterweisung der Hausfrau sich erfreuen kann, um in der Führung des Hauses, so wie vielleicht im Geschäft zu dienen. Auf Salair wird für das erste Jahr nicht gesehen. Frankirte Briefe unter Chiffre 8. an den Herrn Rabb. vr. Philippson in Magdeburg zu richten. Baeanz« Eine Hauslehrerstelle, in welcher 4 Kinder in Elementargegenständen, neuern Sprachen und Clavier zu unterrichten sind, ist gegen ein jährliches Gehalt von 200 Gulden nebst freier Station in einem Orte am Rhein zu besetzen. Portofreie Anmeldungen bei Rabbiner Dr. Adler in Alz ei. Institutsdirektor Herr M. Schwarzauer in Dresden ist beauftragt, eine sehr gut dotirte Gouvernantenstelle in einer Stadt Oesterreichs zu besetzen. Gefordert wird: gründliche Kenntniß der Elementarwissenschaften, der ftanzöfischen Sprache, sowie praktisch pädagogische Erfahrung. Meldungen mit hinlänglichen Zeugnissen find franco einzusenden. Offene Lehrling-Stelle. Ein mit den erforderlichen Schul-Kenntnissen ausgerüsteter junger Mensch findet in unserem Tuch - und Manufactur-Waaren-Geschäft zu Ostern eine Stelle als Lehrling. Lehrgeld wird nicht beansprucht; dagegen ist für Kost und Logis, welches derselbe im Hause erhält, eine angemessene Bonifikation zu leisten. Aschersleben, den 22. Februar 1855. März SS Hahn. In Baumgartners Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: Kleiner Katechismus der Geschichte Israels (bis zu unserer Zeit), der Bibelkunde, der Landeskunde des alten Palästina und der jüdischen Liturgik. Von vr. Ludwig Philippson, Rabbiner. In 8. roh 4 Ngr. geb. L'/r Ngr. Bemerkungen. Lieber Herr C. in Chr.! Niemand kann empfindlicher sein für die Liebe und Achtung braver Menschen, als ich; Niemandem können aber Anschwärzungen gleichgültiger sein, als mir, sobald ich mich frei von diesem Tadel weiß. So wacker Ihre Lob- und Vertheibigungsschrift auch abgefaßt ist, so kann ich sie doch nicht abdrucken lassen, um so mehr, da meine Gegner gerade aus ihr neue Nahrung schöpfen würden. Die Hauptsache ist: unbeirrt weiter und weiter zu streben im Dienste der Erkcnntniß, des Rechtes und der Liebe, und das Uebrige Dem zu überlassen, der ,,Herz und Nieren prüft". — Dr. Ph. Um mannichfachen Klagen zu begegnen, bemerken wir, daß die geehrten Abonnenten dieser Zeitschrift, so wie des „jüdischen Volksblattes" wegen unregelmäßiger Lieferung sich lediglich an die Buchhandlung zu halten haben, durch welche sie jene beziehen, da diese Blätter aufs regelmäßigste von Leipzig aus ervedirt werden. Die Red actio n. Berichtigung. In Nr. 9. S. 105. Sp. 1. Z. 14 und 13 von unten, muß es heißen: „der rr’Vö, an welchen der ff.", nicht „von welchem der ff." Jüdisches Volksblatt No. 21. Deine Geschichte, o Jude! II. — Eine Familiengeschichte. — Die jüdische Bevölkerung. — Anfragen und Antworten. — Notizen des Tages. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu bezieh. :r. Jährlich: l Thlr. Vierteljährig '/* Tblr. Verlag von Daumgärtners Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur: K. Stabe.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.