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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1855-02-19 · Heft 8 (19.2.1855) · p. Seite 100

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
19 (1855)
Issue
Heft 8 (19.2.1855)
Date
1855-02-19
Page
Seite 100 (sequence 14)
Language
German
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Ivo derselbe in ähnliche« Br-ychen schon gearbeitet hätte, und von einem gesetzten Alter wäre. Auf stankirte Anfragen wird der Herr Dr. Phrlippfott in Magdeburg die Güte haben, nähere Auskunft zu ertheilen. Zur Aufnahme neuer Zöglinge ist fortwährend bereit: Das israelitische Lehr- und Erziehungsinstitut für Knaben von M. Schwarzauer; so wie das Institut für Töchter gebildeter Eltern von Bella Schwarzauer in Dresden. Auch solche, welche andere hiesige Lehranstalten, wie die Gymnasien, die Polytechnik, die neuere höhere Handelsschule besuchen, können für Erziehung, Kost und häusliche Ueberwachung Aufnahme finden. Durch jahrelanges Bestehen, die Einrichtung und Leistungen unserer Institute als hinlänglich bekannt voraussetzeod, ertheilt gern auf ftankirte Briefe jegliche gewünschte »ihm Auskunft Di- Direktion M. Schwarzauer. Dresden, im Januar 1855. Auerdieteu. Nachdem ich meine hiesige Schule feit einigen Jahren auch auswärtigen Schülern dadurch zugänglich gemacht, daß ich mit derselben in meinem Hause ein Pensionär begründete, so erbiete ich mich, zu Ostern d. I. noch einige Knaben in Kost und Unterricht bei mir auftunehmen. Dieselbe» werden, außer in den nothwendigen Schulwiffenschaften, namentlich auch in neueren Sprachen und in den kaufmännischen Wissenschaften (Buchhalten, Rechne», Geschäftsstyl) theils durch mich, theils durch einen andern tüchtigen Fachlehrer unterrichtet. Auf besonder« Wunsch können die mir anvertrauten Knaben auch gründlichen Unterricht in pioe und s-1725 erhalten. Ellern und Vormünder dürfen sich der liebevollsten Behandlung der mir befohlenen Psieglinge aufs Festeste versichert halten. Zu Empfehlung meines Instituts, namentlich in weitern Kreisen, möge hier noch bemerkt sein, daß die bisher entlassenen Zöglinge noch immer unter den günstigsten Bedingungen in anderweite bedeutende Geschäfte getreten sind. Näheres brieflich. Beverungen a. d. Weser, den 1l. Febr. 1855. NordhauS, Lehrer. Mit Vergnügen bemerke ich, daß mir Herr Nordhaus Zeugnisse über seine Wirksamkeit von den kompetentesten Autoritäten seines Wohnortes und der Umgegend— jüdischen und christlichen — vorgelegt, welche fast mit Begeisterung das Lob des trefflichen LehrerS aussprechen. Dr. Ludwig Philrppson, Rabbiner. Zu einem Penfionair auS gutem Hause, der eine der hiesigen höhern Schulanstalten besucht, bin ich gesonnen, noch einen zweiten anzunehmen. Eltern, die hierauf Rücksicht nehmen, bitte ich, in ftankirten Briefen sich au mich zu wenden. Danzig, dm 1. Februar 1855. Dr. A. Stein, Rabbiner. So eben ist versandt: Das erste (Januar) Heft von: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judenthums. Unter Mitwirkung mehrerer Gelehrten herausgcgeben vom Oberrabbiner Dr. Z. Frankel, Direktor des jüdisch-theologischen Seminars zu Breslau. Inhalt: Jahresschau. Briefe aus Prag. Wissenschaftliche Aufsätze. Recensionen und Anzeigen. Notizen. Der Preis des (4.) Jahrgangs, bestehend aus 12 Heften, ist 3 Thlr. Bis Ende März bleibt der PränumerationSprei« von 1 '/i Thlr. gültig. Das Februar-Heft ist unter der Presse. — Alle Buchhandlungen nehmen Bestellungen au. Leipzig, den ll. Febr. 1855. Heinrich Hunger. Im Bureau f. Lit. u. Kunst in Berlin: Kochbuch für israelitische Frauen, mit einer Anweisung zur Einrichtung und Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung, von Rebekka Wolf in Berlin. Geb. 18 Sgr. — Ein Katalog unseres Verlags, worin alle Schriften des vr. Heinemann, ist bei demselben gratis zu haben. Bemerkungen. Wir bitten unsre geschätzten Correspondenten, zur Vermeidung unnöthiger Portokosten sich bei ihren gefälligen Sendungen deS Briefpapiers zu bedienen. — lieber die jüngst stattgefundenen Verhandlungen der zweiten bayer'fchen Kammer können wir aus Mangel an Raum nichts mehr aufnehmen. — Wir ersuchen stets um klare Schrift, namentlich des Hebräischen in Quadratschrist, da wir die Correctur nicht selbst machen, also für Irrungen nicht einstehen können. — Herrn b>. in Segeberg. Auf meinem Briefe hat selbst das durchgestrichene „Schleswig-Holstein" und dafür geschriebene „Dänemark" nichts geholfen, der Brief ist abermals zurückgekommen, mit der Bemerkung: „wenn nur eine Spur dieser Bezeichnung sichtbar ist, werde der Brief nicht befördert." — Die Ike-aetion. Jüdisches Volksblatt No. 19. Die drei Leidenschaften. — Anstagen und Antworten. — Notizen deS Tage«. — Kleinigkeiten aus der jüdischen Geschichte. — NB. Durch alle Buchhandlungen und Postämter zu beziehen. Jährlich: 1 Thlr. Vierteljährig V« Tblr. Verlag von BaumgärtnerS Buchhandlung in Leipzig. — Druck von I. B. Hirschfeld. Verantwortlicher Redakteur: St. Nabe.

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