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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1903-04-10 · Heft 15 (10.4.1903) · p. Seite 7

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
67 (1903)
Issue
Heft 15 (10.4.1903)
Date
1903-04-10
Page
Seite 7 (sequence 21)
Language
German
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7 Dualität zu ustellen. :ns gesorg, er Aufsich!, en Räume, i bezeichnet Preise sind, nen Bedarf i „Deutsch. , welche ir.r nst- und ugenommeu chens. De.) e entwicket r Deutschen mann'süisionat de:- >arkt 15.! 7.^47 0N6N lVIank. kuvksn, 7. /lpnii rk exloa ün -,^2 n Verfass". ung des r> Verlag. I. Aufruf: ' ) Mus alleil Gebieten regt sich jüdische Wohtätigkeit und Menschenliebe, um den Bsdüftigen, den Krallten, den Bedrückten und Verfolgten zu Hilfe zu eilen. W 4gibt aber ein Feld der Fürsorge, für das von jüdischer Seite noch gar nichts getan ist, obwohl berufene Männer die Aufmerksamkeit auf diesen Notstand gerade in letzter Zeit mehrfach hingelenkt haben. Es gilt die Fürsorge für die Aermslen der Armen, für die unbemittelten Nerven- und Geisteskranken. Die wenigen zur Zeit vorhandenen jüdischen Privatanstalten sind nicht iin stände, gegen so geringe Entschädigung, wie sie unbemittelte Familien leisten linnen, Aufnahme zu gewähren, so daß man sich bisher in fast allen Fällen genötigt sah, die jüdischen Nerven- und Geisteskranken in den staatlichen Anstalten unterzubringen. Der Aufenthalt daselbst ist aber für alle derartige kranke mit großen Nachteilen verknüpft. Denn nicht nur die Nerven- und lvemütS-, sondern auch die wirklich Geisteskranken haben ia sehr oft noch r. ligiöses Gefühl genug, lim sich in der ihrer ganzen Denk- und Empfindungsi eise fremden Umgebung recht unglücklich zu fühlen und in vielen Fällen culch sich die größten Gewissensbisse über den Genuß nicht rituell zubereiteter Speisen zu machen. Oft sögar kommt es, wie wir aus zahlreichen Fällen rüfserh zu konfessionellen Reibereien und Hänseleien seitens des Anftaltsrcrsonals und der christlichen Patienten, so daß der Zweck des Aufenthalts i kusorifch, ja statt der erhofften Besserung geradezu eine Verschlechterung des i. idens herbeigeführt werden karm. Nur in spezifisch jüdischen Anstalten b nn der jüdische Geisteskranke vor allen derartigen ihm besonders schädlichen f rischen Erregungen bewahrt bleiben und nur in solchen ist es ihm möglich, s ine gewohnte Lebensweise unverändert fortzuführen; denn hier befindet er s ch in einer ihm vertrauten Umgebung, die allen seinen religiösen Bedürfnissen u.bevolles Verständnis entgegenbringt. Nicht minder dringend ist das Bedürfnis, jüdische idiotische Kinderin i dischen Anstalten zu erziehen. Da die Errichtung einer eigenen Anstalt! rerst wegen der enormen Kosten eines solchen Unternehmens noch nicht in . eiracht kommen kann, so haben wir die Absicht, die betr. Kranken in bereits rhandenen gut geleiteten jüdischen Anstalten unterzubringen. Es ist uns Ölungen, die bewährte Anstalt zu Sahn zu weitgehendem Entgegenkommen zu i stimmen, indem sie sich bereit erklärt hat, die von uns empfohlenen Kranken > bedeutend ermäßigten Pflegesätzen aufzunehmen. Sobald es uns unsere ittel gestatten werden, wollen wir auch dahin wirken, daß dieser Anstalt eine l sondere Abteilung für idiotische Kinder ungegliedert werde. Die Unterzeichneten sind zu einem Verein zusammengetreten, welcher sich r Aermften der Armen änzunehmen entschlossen hat. Es bedarf hierzu der Mitwirkung aller edlen Menschenfreunde. Wer im eigenen Glücke, in der reude an dem Gedeihen seiner Unternehmungen und der Seinigen sich ein mitleidiges Herz bewahrt hat, der trockne mit uns die Tränen, lindere die Not üd das Unglück feiner Glaubensbrüder und Schwestern! Jede Spende ist ns willkommen. Geldsendungen bitte gefl. zu richten: An Rheinische Diskonto-Gesellschaft, Koblenz. Crns/Koblerrz, Frühjahr 1903. IVvi? VorotsLÄ riv« HNItzvvrSLiLS tti» ALiLvvniLttvLtv MMsvI»« XsrvviL HlvL«t«8lkr»irlkv. ^ezirksrabbiner vr. Weingarten, Ems, Vorsitzender, vr. med. Carl Landau, Koblenz, stellvertr. Vorsitzender. Ben ui Iacobh, Sahn. Schriftführer. Gustav Abraham, Koblenz, Kassierer, vr. meä. Laaueur, Ems. Hr. mell. Lichte nst ein, Neuwied. Rabbiner vr. Rosenak, Bremen, vr. meä. Samter, Ems. Louis Schloß, Koblenz. rzt vr. Adler in Lübeck. Stadtrat Kommerzienrat Aronsohn in Lromberg > czt vr. Apfel in Cöln, Universitätsprofessor vr. med. Baginskh in Berlin Kommerzienrat Beer in Essen, Rechtsanwalt vr. Blau in Frankfurt a. M. abblner vr. Bloch in Poseit, Provinzialrabbiner vr. Cahn in Fulda! cheimer Sanitätsrat vr. Caro in Breslau, Distriktsrabbiner vr. Cohn in chenhausen, Rabbiner vr. Cohn in Rawitsch, Kaufmann Isidor Dülken! Cöln, Rabbiner vr. Ehren treu in München, Rabbiner vr. Feilchenfeld Posen, Arzt vr. Feuchtwanger in Frankfurt a. M., Senator Leopold! sch er in Hannover, Rabbiner vr. Frank in Cöln, Rabbiner vr. Freuden- .al in Danzig, Bankier Hermann Entmann in Stuttgart, Bankier eher Goldschmidt in Frankfurt a. M., Landrabbiner vr. Gronemann o Hannover, Rabbiner vr. Guttmannin Breslau, Sanitätsrat vr. Heßberg ' Essen, Dozent vr. Hirsch Hildesheimer in Berlin, Oberrabbiner Hirsch u Hamburg, Rabbiner vr. Horovitzin Frankfurt a. M. Arzt vr. WolsH i rs a. ' - Frankfurt a. M., San.-R. vr. Kora ch, Posen, Oberarzt vr. Ko rach in vamburg, Arztvr.Ko rn bl u m in Wiesbaden, Geh.San.-R. vr.C r o n erinBerlin. ^nrchenrat vr. Krön er in Stuttgart, Rentner Hermann Lehmann in ülankfurt a. M., Arzt vr. Carl Levison in Düsseldorf, Landrabbiner vr swinskh in HildeSheim, Nervenarzt vr. Lilienstein in Bad Nauheim, -edizinalrat vr. Lind mann in Mannheim, Landgerichtsrat vr. Löwy in erlin, Sanitätsrat vr. Maretzkh in Berlin, Bankier Michel Mos. Maint - Frankfurt a. M., Bankier George Marx in Königsberg i. Pr., Nniversitäts- - wfessor Dr. Martin Mendelsohn in Berlin, Verleger Rudolf Masse ln Berlin, Rabbiner vr. Neuburger in Fürth i. B.. Arzt vr. Ochs in Cöln Professor vr. med. Hermann Oppenheimer in Berlin, Rechtsanwalt. ' Ofner in München, Geheimer Sanitätsrat vr. Paulh in Posen, Arzl H. C. Plaut in Hamburg, Rechtsanwalt Plotke in Frankfurt a- M., abbiner vr. Petuchowsky in Berlin, Stadtrat Pringsheim in Breslau, u zt vr. E. Rosenbaum in Frankfurt a. M., Bürgermeister a. D. vr. Ro feudal in Berlin, Rabbiner vr. Rosenthal in Breslau, Rabbiner vr. Rosen - dal in Cöln. Rabbiner vr. Nofenzweig in Berlin, Rabbiner vr. Saals eld u Mainz, Direktor Geheimrat vr. Sander in Dalldorf, Sanitätsrat jvr. andberg in Breslau, Geheimer Medizinalrat Professor vr. Senator in urlm, Bezirksrabbiner vr. Sil berste in inWiesbaden, Konsul M.A. Simon Hannover, Fabrikant James Simon in Berlin, Bankier Samuel utrauß in Karlsruhe, Shnagogenvorsteher Sulzer in Ichenhausen, Kaufmann Leonhard Tietz in Cöln, Kaufmann Hermann Tietz in München, Rentner . ustav Tuch in Hamburg, Kaufmann Charles Ullmann in Leipzig, Arzt > 'u M eidenbaum in Neuenahr, Kaufmann IosefWLsloch in Frankfurt a. M., Rabbiner Vr. Weiße in Berlin, Rabbiner vr. Ziemlich in Nürnberg. Dampf-Reinigungsfabvtk. ^^olen und Wiederbringen der Betten schiebt auf Verlangen kost-nfrei Bettfedern-Svezlalgeschaft, »^Berlin, Alte Jaeobstr. 57/59. Hanse eines in ein. Vororte Berlins angest. Rabbiners finden zwei Knaben resp. jungeMädchen liebevolle Aufnahme und Förderung ihrer Kenntnisse. Beste Referenzen. Offert. erb.unt.^.Q.S7S0 an Rudolf Masse, Berlin 8V. reiner ^i>fel3aft ollne Xu den bevorstebenden Feiertagen dringen xvir, dem nilseitigeu >V^nn8eli6 unserer vsrelirl. ^knedmer eutspreeilenä, ^pfelklürnobvn -nun Verk-rnt', ^velelies unter Xut'siedt 8r. cies Nabdinsrs tterrn vr. Ssrün, den rituellvu VorseiirMen ents^rsobencl lierAestellt ist. , Der k»rsis der I?I.L8ek6 Hpks»bIUmoksn kür Berlin und Vororte detiÄKt 50 trei Haus einsekliessliob 10 I^iusebenpkund. ^l)nubwe nieiit. unter 10 k'Iusoden. Versurd nueii uus^vürts frei Duim liier, ob ne IlinbaliuAe. ^ündestsiuLntnm i^Iuseben e.e^en ^uoilnnbme. Oöriit^er l^ter 24. lele^bou ^mt IV 167,>. —— 8ss/lanranil-Qes. m. b. 8. --—— b'ertrster rreräen /ro/re angenommen. MWseine „Bouquet Deels" koosilsmos 'Vssokenluokpsnfum von gsnr besonäenen llos Volllgonuoks, ^1. IVl. 7.00. in eleganten geiäenen Kartons N. 9.00. 1. k. LvdvsrÄose Lödve, ILönigl. lloMfei'siitvii Sensin SW., IVlsnkgnnfensto. 29. vreisliste über sonstige Lpeeialitäten gratis rur Verfügung.

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