Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 67 (1903)
- Issue
- Heft 8 (20.2.1903)
- Date
- 1903-02-20
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Gin unparteiisches Organ für alles Mische Interesse. Serlin, 20. Februar 1903 W AahVMrA Kr. 8. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl.3 M. Redaeteurr Gustav Karpeles. Begründet von Rabbiner V*. Ludwig PHUippson-üonn. Verlags-Expedition: Berlin, Lerusalemerstr. 48/49. Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthums", Berlin 8VV., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Alleinige Annahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Cöln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., prO AbUe Halles. S-, Hamburg, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg. Prag, Stuttgart, Wien, Zürich. „krsle lnlernarionsls GL ruSerttn". kexrllnüetlSg». LsrnLnar kLr LelrrLIsoL. MM MM DD MW DMA LoLS6rvs.bori.7LiL Für AlnsIL. Vorrüglürd bswührtes i-eypepkollsglum: kür ttsdnLisok, 6ssang (sperisil välv ronbiläung u. lsiobts Lingart), Ibevnis, Klavier und üdeikLupt grünäl. ^usdiläung. iillfslcsntonen ru? Verfügung. Dt« DtrsLbiau: Lautov ^.I«xauL«r rrouriu«riuairu, LvrILu v., ^uguststraZse 46 Wochm-Kalesder Februar 1903 LehebLt Freitag 20 23 Sonnabend 21 24 LÜLvIlvaiim Sonntag 22 25 Montag 23 26 Dienstag 24 27 Mittwoch 25 28 Donnerstag 26 29 Freitag 27 30 NeumoLMtas Jüdisch, Gem-inb,. Gottesdienst. Freitag d. 20. Februar abends ö'/Mhr. Sonnabend den 21. Februar in der alten Synagoge morgend 8^2 Uhr, in derSynagoge Kaiserstratze morgens 9 Uhr, in den anderen Synagogen morgens 9 V» Uhr. Reumo-rdsweihe. Predigten: Alte Synagoge vorm. 9*/2 Uhr Herr Rabb. vr. Llulventbal. Synagoge Lindenstr. vorm. 10V2 Uhr Herr Rabb. vr. Stier. Jngendgottesdlenstr Synagoge Lützowstratze nachmittags 4 Uhr Herr Rabb. vr. >Vei8se. AbendgotteSdienftr 6 Uhr 11 Minuten. Gottesdienst an den Wochentagen: Morgens: Alte und Kaiserftrabe- Synagoge 7 Uhr, in den anderen Synagogen 7^2 Uhr. AbendS in allen Synagogen 5*/2 Uhr. Hinsichtlich d. etwaig. Veränderungen wird aus die am Freitag früh in den Tageszeitungen erscheinenden Inserate hingewiefen. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag den 22. d. Mts. vorm. 10 Uhr Predigt Herr vr. I^evin. Verein für silbische Geschichte und Literatur. Mittwoch den 25. Februar abends S/s Uhr pünktlich in Dräsel's Festsälen, Neue Frledrichstraste 35. Vortrag des PrivatdozenLen Herrn Dr. Joses Hyrowitz: Die Juden in Arabien. Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Gesucht Lehrmädchen mit hübscherHandfchriftperOstern dieses Jahres in ein Manufakturwarengeschäft. Offerten unt. L*. L. O 32k» an Rudolf Moste, Frankfurt a.M. Präparandenanstalt der Jüdischen Lehrer-Bildungsanstalt zu Berlin. Die Aufnahme findet beim Beginn des Sommerhalbjahrs statt. In der Regel werden nur Schüler ausgenommen, welche das fünfzehnte Lebensjahr vollendet haben. Der schriftlichen Meldung sind beizufügen: 1. das Geburtsatteft, 2. der Impf- und Nachimpfungsfchein, . . , 3. ein Gesundheitsattest, ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Arzte, 4. ein Zeugnis über die Schulbildung und die Führung. Die Anstalt gewährt freien Unterricht und bedürftigen Zöglingen eine Beihilfe zum Unterhalt. Nähere Auskunft erteilt der Leiter der Anstalt, Herr Direktor vr. HolLwan. Berlin, den 11. Februar 1903. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Jüdische Lehrer-Vildnngsanstalt zu Berlin. Die Aufnahmeprüfung findet nur beim Beginn des Sommerhalbjahres statt. Der bis Ende Februar dem Leiter der Anstalt, Herrn Direktor vr. Kolrmrru einzureichenden Meldung sind beizufügen: 1. ein von dem Prüfling verfaßter und geschriebener Lebenslauf, der außer seinen persönlichen Verhältnissen besonders den Gang seiner Bildung darftellt, 2. das Geburtsattest, 3. ein Gesundheitsattest, ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Aerzte, 4. ein Zeugnis über seine Schulbildung und feine Führung. Die Anstalt gewährt den Zöglingen freien Unterricht und Unterstützungen. Nähere Auskunft erteilt der Leiter der Anstalt. Berlin, den 11. Februar 1903. Der Borstand der jüdischen Gemeinde. Die Stelle eines mit einem Iahresgehalte von 2600 Mark beginnend und bis zu 3000 Mark steigend sowie mit Pensionsberechtigung ist in unserer Gemeinde möglichst zum 1. April d. Js. zu besetzen. Meldungen deutscher Reichsangehöriger sind unter Beifügung von Zeugnissen bis zum 10. März d. I. an den Unterzeichneten Vorstand zu richten. Posen, d. 10. Februar 1903. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Allgemeine Versorgung;-MM Kanlsr'ubsr' I-sbsnsvsi'siodspung. Versiodsktö Summe: avSLMtvsrmossu: -lukrsssinnLlims: ^s>lu?e8üdsrsvdu8s: 476 Millionen Mark. 159 Millionen Mark. 22Vs Millionen Mark. 4V« Millionen Mark. K-mer vekerseduW Len Versickerten. AeiMvcke viMeaüe vllWtöodtdsrkeit. MveriMarkvit. kreis Talmud-Verein. Montag den 23. Februar abends S>/2«hr in Cassels Hotel, Burgstr. IS VIII. Bortrag: Herr Dr. DI«LvI»roSv. Eintritt und Garderobe frei. «bmWcllc. Die durch den Tod des Herrn Dr. Blumenthal erledigte Stelle ist zu besetzen. Bewerber wollen Meldungen bis 20. März d. I. einreichen. Der Borstander Synagogengemeinde Ratibor. Die Rabbinerstelle in hiesiger Gemeinde soll zum 1. Juni d. I. besetzt werden. Das Gehalt: beträgt 2000 Nt. nebst den üblichen Nebeneinnahmen. Geeignete Persönlichkeiten, welche im Besitze der von namhaften rabbinischeu lAutoritäten sind, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eines Lebenslaufes, aus dem der Gang ihrer Bildung ersichtlich ist, bei dem Unterzeichneten Korporationsvorstand bis zum 1. April dieses Jahres melden. Rogasen» den 12. Februar 1903. Der Korporationsvorstand H. Kuttner. ^V2Privatmittags1isch aufs Zimmer inkl. Pension, billig, zu sofort. Frau Sobel, Nosenthalerstr. 57 II. Gesänge von Körries, Freiherr« v. Münchhausen m. Zeichnungen u. Buchschmuck v> G. M. Fiiirn. Preis in Original-Einband M. S. Nummerierte Ausgabe a.echt China mit den Künstlersignaturen M. 25. Das Werk wurde von der Presse einstimmig als eine der schönsten Erscheinungen der neuzeitigen Literatur anerkannt. Zu beziehen durch jede Buchhandlung sowie direkt von F.A.MiiMilii Mag. Goslar.