Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 66 (1902)
- Issue
- Heft 33 (15.8.1902)
- Date
- 1902-08-15
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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ICaokruk. vNI eil den am 5. ^usust erfolgten 1?od des Derrn Dekrers em. üüsfvliZ 8piml(0«8lii baden >vir einen sodmerrtieden Verlust erlitten. Hg Nitdegründer unserer Vereine dat der Verbliebene seine nnerniüci liebe Lrat'tin dem langen Zeitraum von 55 dadren voll und ganL in den Dienst unserer Vereine gestellt und dureb umfassende Fürsorge unsere Interessen in bester ^Veise gefördert. In dem Verbliebenen ist uns ein treuer Deratder verloren gegangen und beklagen wir sebmeivdieb sein Dinsebeiden. ^Vir werden seinem treuen >Virken stets eine dankbare Lrinuerung dewadren. 8«iM»ot8oI»ri», d.6.^ng. 1902. ver VorstsnS Ser Vdevrs LsSisedsd ueS Ses isrsslitlrvdell rrsueilvsiews. Die hiesige Kairtor- und Religionslehi ei stelle ift in Folge Berufung des bisherigen Inhabers in staatliche Stelle sofort zu besetzen. Gehalt 1500 M. Seminaristisch geprüfte Bewerber, die tüchtige kantorale Befähigung besitzen, wollen ihre Zeugnisse sofort an den Unterzeichneten einreichen. Oberster« a. d. Nahe, 31. Juli 1902. Der Synagogen-Vorsteher _^»Irald WoLLk Lr._ In der Unterzeichneten Gemeinde ist p. 1. Januar 1903 eventl. früher die Stelle eines Kantors, Schächters nnd Religionslehrers vacant. Bewerber muß deutscher Unterthan und geprüfter Lehrer sein. Gehalt 800 M., freie Wohnung und Nebeneinnahme. Nur der Gewählte erhält die Neisespefen ersetzt. Steinau a. Oder. Der Vorstand. _LersRisrÄ Hislrvl._ Für die hiesige Shnagogengemeinde werden tüchtige Sänger (Tenoristen n. Bassisten) zum sofortigen An tritt gesucht. Gehalt je nach den Leistungen, bis zur Höhe von 60 M. monatlich. Besonders Talentirten ist Gelegenheit geboten, sich im Kantorat auszubilden. Meldungen sind an den Unterzeichneten zu richten. Königsberg (Pr.), August 1902. Lki. VirirDssiRr, Oberkantor der Synagogen-Gemeinde, Weideridarnm 17. _ Die hiesige Kantornnd Religionslehrerstelle ist vacant und sogleich zu besetzen Gehalt 1650 M. Ririnuielsburg (Pomm.), ö.Aug. 1902. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. _Osspsri._ Gründl. Unterricht i. Hebräisch, Religion und rabb. Wissenschaften ertheilt Noad Dev^. Prmzenstratze 32,111. Derselbe empfiehlt sich als ärztl. approb. AIsuvL, auch zur Anfertigung von Jahr-eitstabellen auf 50 u.s.w. Jahren. Für ein junges Mädchen von 16 Jahren wird auf ca. ^.2 Jahr Pension in sehr feiner, streng rituell lebender Familie gesucht, wo dem Mädchen bei herrlichstem Familienanschluß Gelegenheit zu gesellschaftlicher Ausbildung gegeben wird. Offerten unter ».». 4446 an »RRÄoLL Altossv, Breslau. Sanatogsn llervenltärkenäö Ernährung kür Ernacklens unä tiinäer. Non sittlichen Autoritäten glsnrenä begutachtet. Illustrierte örolchüre aut Munich gratis unä franko von kniik»r L De..»Berlin 80.1b. Soeben ersekien: kSlvbtvil äes vsr Wevs. Linv ttandreieks kür den ieraelitiseben Konfirmanden in kateeketieeker korm. Von ^V»L8«i»I»sssäLrvlLt«i7 ILslL (R^duik). vorurvlrrlv «irä verlbessvrle dlsNaxe. gvi». SO Das in Zweiter ^.utlage ersedelneude kür Xonürmauden und Dedrer als Dills- und Orientirungsmittel riibmliebst bekannte Dandbued, da« vom Verfasser in De2ug auf ^uorduuug und Darstellungsweise des ^tolles einer duredgreifendeu ^.euderung unterzogen wurde, bedarf keiner besonderen Lmpksdluog mebr. Die im ^ndange neu beigegebene die in knapper korrn die 6elbv1«irÄiLU»i»8 Diir gs»»« 1 sin, na ob Nonaten geordnet, entkält. wird aueb von weiteren Lreisen trendigst dsgrüsst werden. K»«fflii»i»i, Vttlsg. fMM». tt. Ä-»—«sr Gassot» «01-47000 Nv«el L VsiNisn, Xaiserl. Lövigl. Hoflieferanten, Köln uüä^lVien. llälii-sslr- 63630 u. 6lt000l3klS. Israelitisches Lehrerinnettheim in Steglitz. Tllbrechtstratze 41. s 1 Gegründet 1899 für deutsche Lehrerinnen. In Lichterfelde, Karlftraße 112, kam ein Gebäude unter Dach und Fach, welches im höchsten Sinne des Wortes dazu bestimmt ist, ein „Heim" zu werden. Das durch die Hochherzigkeit des Ehepaares Whgodzinski, Berlin, Bellevuestraße 7, dem Verein „Israelitisches Lehrerirmenheim" gestiftete neue Haus ist ein Vorbild und ein Mahnruf für alle, die ein mitfühlendes Herz haben, aber auch eine Hand, die Helsen kann! Und wo thut Hilfe mehr noth, als da, wo Alter und Arbeitsmüdigkeit sich zu Mangel, Bildung und Vereinsamung gesellen! Wahrlich, die Frauen und Mädchen, die ihr Leben in Hütgabe und Pflichttreue der Erziehung und dem Unterrichte unserer Jugend gewidmet haben, verdienen es, am Abend dieses Lebens ein sorgenfreies, freundliches Heim zu finden! Der Vollendung des Neubaues sieht man zum März 1903 entgegen, wo ein Fest diejenigen vereinigen wird, welche diesem echt humanen, segensreichen Verein „Israelitisches Lehrerinnenheim" ihr unermüdliches Interesse zuwendeten oder beweisen wollen. Obgleich wir nun durch Schenkung ein eigeires Haus haben, reichen unsere Mittel leider doch nicht aus, um alle einlaufenden Bewerbungen berücksichtigen zu können. Auch die Gesuche, das „Erholungsheim" betreffend, dessen Eröffnung wir einem Legate der verehrten Frau Louis Liepmann, Bendlerstr. 43, verdanken, nnd welches rnhebedürftigen Damen 4—6 Wochen unentgeltlich zur Verfügung steht, sind so zahlreich, datz wir nicht in der Lage sind, allen Anforderungen gerecht zu werden. Wir richten deshalb wiederholt an alle hilfsbereiten, edlen Menschenfreunde die herzliche Bitte, unser Streben unterstützen zu wollen. Geldsendungen zur Anschaffung der Einrichtung im neuen „Heim" sind ebenfalls sehr erwünscht. Anmeldungen zur Mitgliedschaft, Mindestbeitrag 6 Mk., für Lehrerinnen 4 Mk., richte man gefl. an unseren Schatzmeister, Herrn C. L. Netter, Berlin, Lindenstratze 5. Zu jeder näheren Auskunft ist die 2. Vorsitzende, Fräulein Pauline Münchhausen, Friedrich - Wilhelmstraße 17, bereit. Eine Dame (am liebsten Lehrerin) zur Begleitung einer Ferienkolonie von 10—12 Kindern zu sofort gesucht. Gefl. Offerten erbeten an Vr. Oolrvr», Essen (Ruhr). Gesucht perfekte Köchin in seinen Haushalt nach Hamburg- Antritt sofort oder p. 1. September, Offerten unter H. 8. 2476 au «sÄsIO AUossv, Hamburg. Zeugnisse beilegen._ Gesellschafterin sucht Stellung bei Dame oder Ehepaar in Krankenpfl. erfahr. Gefl. Offert. su!> dl. 6846 an UsiLoIl Alvssv» Berlin 8^V. erbeten. Amu Kaplan. Berlin IV., CourbiLreftr. 13, hält sich bestens empfohlen. Feinste Referenzen für Tüchtigkeit und «ewrfsenhastigkeit. Perfeete Köchin. Jüdin, wünscht Aushülfe für Tage und Wochen zu übernehmen. Dragonerstraße 28, II rechts. Oolrn. Oardinen -XVsscke u. -Appretur WaliU sauber und bilttg »«DIL» 80 , Görlitzernser 24. Fsrnspc. Sluvt IVr S649.