Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 66 (1902)
- Issue
- Heft 12 (21.3.1902)
- Date
- 1902-03-21
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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66. Jahrgang. Nr. 12. Berlin, 21. Mär? 1902. Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich.! Abonnements-Preis. Durch Buchhandel,! Post oder direkt von der Expedition in Berlin! unter-Streifband bezogen Vierteljahr!.3 M. I Re-acteurr Gustav Karpeles.! Begründet von Nabbiner Dp Ludwig PHMppson-Äonn. Verlags-Expedition: Gerlin, Jerusalemerstr. 48/49. Alle Zusendungen für Redaktion und j Expedition sind an die Adresse Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthums', Berlin 8W., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf. Alleinige Annahme bei Rudolf Masse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau. Cöln a, Rh., Dresden, Frankfurt a. M., Halle a. S-, Hamburg, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Wien, Zürich An unsere Leserl wir richten an unsere Leser, welche das Blatt durch die Post oder den Buchhandel beziehen, die Bitte, das Abonnement für das zweite Quartal 1902 rechtzeitig zu erneuern, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleidet. — Preis pro (Quartal incl. Franko - Zusendung 3 Mark. Diejenigen Abonnenten, welche von uns die „Allgemeine Zeitung des Iudenthums" direkt beziehen, erhalten die Zeitung ohne besondere Erneuerung des Abonnements fortlaufend zugesandt. Nach Beginn des neuen (Quartals können wir Abbestellungen nicht mehr annehmen. In Folge vielfacher an uns ergangener Anfragen und um den wünschen der meisten unserer geehrten Abonnenten zu entsprechen, erklären wir uns gern bereit, der Einfachheit und der Porto - Ersparniß wegen Abonnementsbeträge auch für mehrere (Quartale auf einmal im voraus entgegen zu nehmen. Die Expedition. Wochkit-Kalender UL1-2 1902. 1 ^Veadar 5662. Freitag 21 12 ' Sonnabend 22 13 WaMra Sonntag 23 14 Rurim Montag 24 15 Dienstag 25 16 Mittwoch 26 17 Donnerstag 27 18 Freitag 28 19 Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Freitag, de« 21. Mürz, Abends 6 /2 Uhr. Sonnabend, den 22. März, in der alten Synagoge Morgens 8^3 Uhr, in den anderen Synagogen Morgens 9 Uhr. Predigten: Alte Synagoge Vorm. 9V2 Uhr. Herr Rabb.vr. Rsobslbaebor. Synagoge Kaisevstv. Vorm. 10 Uhr, Herr Rubb. Rr. 81ier. Gottesdienst am j)uriin-Feste. Sonnabend, den 22. März, Abends 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge, Herr Rabb. Rr. Rosonrivveis. Synagoge Lindenstrasse, Herr Nabb. Rr. Llumentbal. Synagoge Ltttzowftvasse, Herr Nabb. Sonntag, den 23. März, Alte und Kaiserstraßen - Synagoge Morgens 6^2 Uhr, in den anderen Synagogen Morgens 7 Uhr, Nachmittags-Gottesdienst in allen Synagogen 3 Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte und Kaiserstraße - Synagoge Morgens 7 Uhr und Abends 6 Uhr; in den anderen Synagogen Morgens 7 Uhr und Abends 5^/2 Uhr. Sitzung der Repräfentanten-Berlammlurig Sonntag, den 23. März, Bormittags 1V Uhr im Sitzungssaale Oranienburgerstraße 30, II. Hinsichtlich d. etwaig. Veränderungen wird auf die am Freitag früh in den Tageszeitungen erscheinenden Inserate hingewiesen._ Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, ^>en 23. März, Vorm. 10 Uhr: Ooltvsckivirsl. L»i>rL«» . Predigt Herr vr. Llemxerer. Rureb das am 11. d. Mg. ertönte Ableben des Herrn Rabbiner Ol'. 6. l-neämLmn in kerlin ist aueb urigere Oomeinde IN trete Iraner' versetzt wollten. Awölt' dabre Irat der vabinAeseluedt ue als Rabbiner' in unserer Oe ineinäe gewirkt und mit Kewissenbat'tester üinZabe aUerieit seinen idealen Lernt ausAeübt. Nit seltener Reinbeit und Rauterkeit des Obaralrters verband er bobe talniudisebe Oeleln-- samkelt, ein reiebes pädasogisebes wissen und bervorraAende rednerisebe LegabunK. 8ein Andenken wird in unserer Oemeinde stets in Rbren Zebalten werden. 6sLLLSlL in Rosen, 16. När^ 1902. ver' Voi'slanci ciei' jüttisoken Lsmoincie. Misch-theologischer Seminar ««L8L.HI, HV-Lll8ti'»88« Lv. Die Vorlesungen für das Sommer-Semester beginnen am 6. Mai. Am 4. und 5. Mai finden die Aufnahmeprüfungen statt. Anmeldungen sind zu richten an den derzeitigen Vorsitzenden v» . I. Israelit.-Theol. Lehranstalt Wien. Die Vorlesungen des Sonnnevfemeftevs nehmen am Donnerstag, den I.Mai ihren Anfang; die Aufnahmeprüfungen finden Mittwoch, den 30. April statt Der Rektor: V»«e. Vr. Tüchtigem, jüdischen Konditor oder Bäcker aus achtbarer Familie bietet sich durch Heivath Gelegenheit zur Errichtung einer Feinbäckerei in Berlin. Betreffende Dame ist wirtschaftlich und geschäftlich tüchtig, verfügt über 6000 Mark und gute Aussteuer. Offerten sub F. «. 2138 an Rudolf Mosse, Berlin 8^. Die hiesige Rabbiner-Stelle mit einem festen Jahresgehalt v!-n 1800 Mk. und einer Nebeneinnahme von Mindestens 800 Mk. ist sofort zu besetzen. Sofern der hebräische Unterricht für die äjitere Jngend milübernommen wird, erhöht sich das Gehalt um weiterje 600 Mk. Meldungen von reichsangehHrigen Bewerbern find zu richten an den Korporationsvorsteher. LIK»» in Schildberg (Provinz Posen). ^.IN 9. dieses iVlouats v< i srlned xu hieran unser boelioeebrter Kollege, Herr kuxen Ko8enstiei. 8ein unberiwinAlieber 0 laude au die bessere Auknut't der Älensebbeit gab dem Körperlieb seliwer Reibenden die Kr alt, aut dem Oebiete der soxialeu Ilills-Arbeit an seinen uu- Alüekbeiren Olaubens^enossen Orosses r:u vollbringen. ^Vut' seine ^.nre^unf? wnnle von uns die düdisebe Arbeiter Kolonie in ^Veissensee begründet; unsere RürsoiAe-RrxielruuKsanstalt in Rexnin bat er gestit'tet. Riese und xablreiebe andere luuuanitäre ^elröpinn^en werden den Kamen dieses Miiselrentienncles dauernd lelrendi^ erlralteu. ln unserem Kreise wirä sein Andenken immerdar t'ortleben. ver Lu88vli«88 ä«8 Vtz«t8vll - IkirselMvIlsn KemsmStzvu»as8. Vsrsiaigte 8olioclia>s balow und 8 ne ö'rilb Lemeinlls. 12. d. versebied naeb sebwerem Reiden unser lioeliverebrter Rabbiner, Herr llk. 8. krieklmsnn. Keine Mlde, sein edler Obarakter, sowie seine walrro Rrömmi^keit siebern ilrm ein dairerndes Andenken in unserer Nitte. 8ein Andenken sei jfese^net. Der Vorstand: I. V. A. kevunski. 5vn380Aen-6emeinlie Köln. Wir suchen für den Unterricht an unserer Religivnsfchule, den städtischen und höheren Lehranstalten einen akademisch gebildeten Lehrer. Bewerber wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse sowie Angabe ihrer Gehaltsansprüche bei dem Unterzeichneten Vorstände baldigst melden. Köln, den 10. März 1902. Dev Vorstand dev Synagogen-Gemeinde.