Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 66 (1902)
- Issue
- Heft 5 (31.1.1902)
- Date
- 1902-01-31
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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66. Jahrgang. Ar. 5. Berlin. 31. Jannar 1802. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preisr Durch Buchhandel, P-st oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl. s M. Aedacteurr Gustav KarpeleS. Begründet von Rabbiner D- LüLwig PHUtppson-Lonn. Verlags-Erpedition: Berlin, Jerusalemerftr. 48/49. Alle Zusendungen für Redaktion «atz Expedition find an die Adresse Verlag der »Allgem. Zeitung des JudenthurnS', Berlin 8^., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Moste, Berlin. Mleinige Annahme bei Rudolf Moste, Annoncen-Expedition Berlin, BreSlau. Eöln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., <4llVlvIleell prv Ablie Oll Halles. G., Hamburg, Hannover, Leipzig, Magdeburg, Mannheim, München, "- ' " Nürnberg, Prag. Stuttgart, Wien, Zürich Wochen-Äalender , lÄNuar 1902. 8eli6t)Ät 5662» Freitag 31 23 . Februar Sonnabend 1 24 3itUro Sonntag 2 25 Montag 3 26 Dienstag 4 27 Mittwoch 5 28 Donnerstag 6 29 Freitag 7 30 Neu mondstag Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Frettag, de« 31. Januar. Abends 5 Uhr. Predßgtr Rene Synagoge Abends M Uhr, Herr Rabb. vr. heisse. Sonnadend, den 1. Februar, in dev alten Synagoge Morgens 8*/z Uhr, in der Synagoge Kaiserstraße Morgens 9 Uhr, tn den anderen Synagogen Morgens 9^2 Uhr. Reumondsweihe. Predigten: Synagoge Fkaiferstratze Vorm. 10 Uhr, Herr Rabb. vr. I.8eßelhaedsr. Synagoge Lindenstr. Vorm. 10 .2 Uhr, Herr Rabb. vr. Llnmentbul. Jngendgottesdienstr Synagoge Lützowftratze Nachm. 4 Uhr, Herr Rabb. vr. Rosenrirveis. Adendgöttesdienst r 5 Uhr 36 Minuten. Gottesdienst an den Wochentagen: Morgens r Alte und Kaiserstraße- Synagoge 7 Uhr; in den anderen Synagogen 7^2 Uhr. Abends r in allen Synagogen 4'/2 Uhr. Sitzung der Repriisentanten-Vermrnrnlnrrg Sonntag, d. L. Febrnar cr.» Vormittags 11 Ähr im Sitzungssaale Oranienburgerstraße 30, II. Hinsichtlich d. etwaig. Veränderungen wird auf die am Freitag früh in den Tageszeitungen erscheinenden Inserate hingewiesen._ Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, d. 2. Februar, Vorm. 10 Uhr: FnKvirÄ HattvsilLonst. Predigt Herr vr. klewperer. Die ordentliche Generalversammlung )er Hilfskaste für israelitische >iultusbeamte und deren Wittwen und Waisen in Deutschland" findet -tatt an, Montan, den 17. Februar 1902, Mittags 1 Uhr, Uli Gemeindehause zu Berlin, Oranienurgerftraße 29. Tagesordnttng r r. Rechenschaftsbericht. 2. Bericht der Revisoren. 3. Antrag des Vorstands aus Entlastung. 4. Beschlußfassung über die emgegängenen Anträge auf Statutenänderung. '> Neuwahl des Gesammtvorstandes. Berlin, den 20. Januar 1902. Der Vorstand: I. A. Br. Stern» Vorsitzender. In der Knabenerziehungsanstalt der Nauen'schen Stiftung sind zu Ostern d. a. 2 Freistellen zu besetzen. Nur gesunde Knaben, nicht unter acht Jahren, ortsangehörig, welche gut veranlagt sind und gute Zeugnisse aufzuweisen haben, werden ausgenommen. Gesuche sind an den Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Rabbiner vr.Maybaum, Hinter der katholischen Kirche 1, zu richten. Der „Verein küp jüci. Ki'anlrsnpslsgsi'innsii Vüi'nbsi'g" sucht jüd. Mädchen oder alleinstehende Frauen im Alter von 30—30 Jahren zur Ausbildung in der Krankenpflege und späteren Ausübung derselben in seinem Dienste. Der Verein trägt die vollen Kosten der Ausbildung und gewährt dabei schon im ersten Jahre bei freier Station ein Taschengeld von 120 M., welches sich dann nach unseren Satzungen erhöht. Bewerberinnen wollen sich bei dem Vorsitzenden des Vereins, Herrn melden. 8. Nau, obsl-s T'urnsirssss 7, IWrndsrs In meinem Verlag erschien: Div Vidsl nach dem masoretischen Texte übersetzt unter der Redaktion von Vk. Znrrz. Cleg. Leinwandband. — 14. Auflage. — Breis M. 3.6O. „Die Zunz'sche Bibel darf ein Volksbuch im besten Sinne des Wortes genannt werden. Sie hat ihre Beliebtheit, ihren vortrefflichen Ruf, ihren vorzüglichen Ratzen bis jetzt — bis zum 100. Geburtst. des verew. Zunz — behauptet und wird sie noch lange behaupten." (Prof. Rosin in d. Monatsschrift 1894.) Wiederverkcinfer höhen Rabatt. Frankfurt a. M. I. KauffMMM, Verlag. sollts^säei-Lls täZIickesQstrLnk an8tsHs von Kaktee unä 7kss Zeviesasa, velcker seine Nerven 8ckonsn und Körper und Oei8t reZe und §e8und erkalten vill. Vas aliksntaLrtrs vordoasorr LngcrivliekNLv aUs so VS.0. SN Luppen, LLuoeu, Vleisod^erlobte, ti»müseu. Salate RxoNLsto Droxksn — vor Lsm _^LriovreridsiFetügt —gouüson Ln LnVoir L» r^lüsoikodeon vor» 351*12. «» Ln all«» LoLvnial Hvaaron 6v8vl»Ltt^i»_ ' Verein für fü-ifche Geschichte und Litteratttr. Donnerstag, den 6 Februar.Abends 8V2 Uhr pünktlich, im groben Saale der Gesellschaft der Freunde, Potsdamer - ftraße 9, Äortrag des Herrn Professor »r. Die Juden in der Medizin. Gäste sind willkommen. Der Vorstand. Die Stelle eines Schächters und Borbeters ist in hiesiger Gemeinde am 1. April d.J. LU besetzen. Das mit der Stelle verbundene Einkommen beträgt unter Einrechnung von Legatszinfen 1500 Mark jährlich neben freier Wohnung. Bewerber (Inländer) wollen sich unter Einreichung von Original-Zeugnissen und unter gleichzeitiger Darlegung ihrer Familienverhältnisfe und Angabe ihres Geburtsjahres bei dem Unterzeichneten Vorstande melden. Bojanowo (Posen), den 20. Jan. 1902. Der Vorstand der Synago,ie,,-Gemeinde. Lehrerftelt s an der öffentlichen israelitischen Volksschule Hierselbst wegen Todes des bisherigen Inhabers mit Beginn des nächsten Schuljahres neu zu besetzen. Grund-Gehalt 1400 M., Alterszulagen 200 M. und Wohnungsgeld 200 beziehungsweise 400 M. Mit der Stelle pflegt das Amt des Religionslehrers und Predigers der hiesigen Synagogengemeinde verbunden zu werden« wofür bisher ein Jahresgehalt von 500 M. gezahlt wurde, außerdem die Ertheilung des israelitischen Religionsunterrichts am Progymnasium hierselbst mit 180 M. Jahresvergütuug. Meldungen mit Lebenslauf und Zeugnissen bis zum 10. Februar 1902 an den Unterzeichneten. Wattenscheid, den 25. Januar 1902. Israelitischer Schulvorstand: Der Vorsitzende. Wibberding, Bürgermeister._ Die Stelle eines Inspektions- Assistenten in unserer Anstalt ist zu besetzen. — Gehalt 900 Mark pro Jahr bei vollständig freier Station. Unverheirathete Bewerber jüdischen Glaubens, nicht über 35 Jahre alt, welche mit dem Bureauwesen vollständig vertraut sind, wollen ihre schriftliche Bewerbung an unser Vorstandsmitglied, Herrn Louis Eduard Sachs, Lichtenstein - Allee 2, richten. — Persönliche Bewerbungen werden nicht angenommen. Der Vorstand der Altersversorgungs-Anstalt dev jüdischen Gemeinde irr Berlin. Wir suchen zur Vertretung per bald einen Schachet und Balkare. Gynagogcnaemeind« Birnbaum. I. Brandt, Vorsteher.