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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1913-02-07 · Heft 6 (7.2.1913) · p. Seite 6

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
77 (1913)
Issue
Heft 6 (7.2.1913)
Date
1913-02-07
Page
Seite 6 (sequence 18)
Language
German
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6 Lande lobend schildert und die Christenheit auffordert, sich die heiligen Stätten in Palästina zu sichern, daß sie nicht in jüdische Hände gelangen. — Das Pariser Journal „Ofsiciel" veröffentlicht die Ernennung des Sektionspräsidenten im Staatsrate Lyon .zum Grand Offizier der Ehrenlegion. Lyon nimmt auch im jüdischen Leben Frankreichs verschiedene Ehrenstellen ein und ist auch Vizepräsident des .Israelitischen Zentralkonsistoriums von Frankreich, zu dessen eifrigsten und tätigsten Mitgliedern er gehört. — Wie uns ans London gemeldet wird, verschied kürzlich im 68. Lebensjahre nach längerem Leiden der in öffentlichen und philanthropischen Kreisen sehr geschätzte Herr Nathaniel Cohen. Der Dahingeschiedene, der über 30 Jahre einem der bedeutendsten Bankhäuser angehört hatte, widmete sich im reichen Maße sozialen Bestrebungen aller Art und leistete auch der englischen Judenheit bedeutsame Dienste, indem er Mitbegründer und Förderer zahlreicher erzieherischer und gemeinnütziger Institutionen war. — Dieser Tage erschien der neue Katalog der hebräischen Manuskripte des British-Museums, ein überaus wertvolles Werk, das den Hebraisten M a r g o l i o u t h zum Autor, hat. Der Katalog behandelt nahezu 200 Manuskripte, und die ausführliche Beschreibung derselben ist ein Beweis für die tiefe Gelehrsamkeit und die große Liebe, mit welcher der Verfasser diese Arbeit bewerkstelligt hat. Besonderes Interesse erwecken vier Manuskripte über Philologie und ebenso viele über Medizin. Dieser Katalog ist ein neues Zeugnis über die großen hebräischen .Schätze, die das' British - Museum -birgt. — Der bekannte Sportsmann in Kapstadt. Emil Lund hat die Wildnis. Afrikas, wom Kap bis Kairo — über 5 0 00 englische Meilen — zu Fuß durchwandert. Vor einigen Tagen traf er in - London ein, wo er sich zueinem Korrespondenten des' „Jewish- Chronicle" äußerte, daß er darum die schwere und gefährliche Reise unternommen habe, damit ein Jude der erste sei, der Afrika von - Süden bis Norden zu Fuß durchwanderte. — Das Rektorat des. Poly- : technikums in Kiev wandte sich an das Unterrichtsministerium mit . der Bitte, im Interesse des Technikums liege es, daß das Verbot der Aufnahme jüdischer Studenten. wieder ausgehoben werde. — Aus New Jork wird geschrieben: Der am 8. Oktober in New Port verstorbene Professor Morr. L o e b hat folgende jüdische Wohlfahrtsvermächtnisse - hinterlassen: 250 000 Dollar dem Solomon Betty Memorial Home, 50 000 Dollar dem Hebrew Technical Institute, 10 000 Dollar der Jewish Publication Society of America und eine größere Anzahl kleiner Legate. — Die jüdischen Fabrikanten D w e i k o b S t e neu n. Co itip. in Philadelphia haben zu Neujahr an ihre 5500 Arbeiter Geschenke im Werte von 500 000 < Dollar verteilt. Der jüdische Millionär Josef Boksern hat einen Fonds von einer halben Million für Arbeiter, die arbeitsunfähig sind, gestiftet. Außerdem hat er 1500 Arbeiter mit Policen aus 5000 Dollar für besonders treue Dienstleistung beschenkt. Der Millionär Djewir Djonson hat ein Arbeiterheim errichtet, worin seine Arbeiter unentgeltlich wohnen werden. Verantwortlicher Redakteur: Albert Katz in Berlin-Pankow, Floraltrabe 58. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Max Fahrnländer, Neukölln. Drück und Verlag von Rudolf Masse in Berlin. Grlchsttlichr Motiven. sieht und Kreisen, der , , utib gewürdigt wird, geht aus den Riesenziffern oer" jährlichen Neuabschlüsse unserer guten deutschen Gesellschaften hervor. Die Teutonia, Verftcherungsaktiengesellschaft in Leipziggegründet 1852, eine unserer angesehensten Anstalten, ist an diesem Neunismätzig geringe Prämien eine Al te r s - und zugleich eine Hi n terb li e b e n e n ve r s o rg u n g s v e rs>i che r u n g bietet. Neu ei n - geführt wurde die rurze Todesfall -(Risiko-)V e r.s i ch e r u n g mit und ohne-Rückgewähr der vollen Prämie. Die beste Versicherung für' die sogenannten freien Berufe (Aerzte, Rechtsanwälte, Privatangestellte usw.). Ein Dreißigjähriger zahlt zum Beispiel für 10 000 Mark Bersicherungssumnte -nur eine Jahresprämie von 88 Mark. Von allen deutschen Gesellschaften zahlt die Teutonia zurzeit die höchste Dividende aus die volle Tarifprämie — 32 Prozent. Prospekte und Auskunft durch die Geueralagentür Julius Goldmann, Berlin NO. 55, Allensteiner Straße 35, Telephon Kgst. 4610. te- :"| „Drei Bevorzuge im Salon Jte '; k:-'; l sind die Sarotti« Schokoladen ' | MÄM tfSjb WLM / M - Milch-, N - Nuß-, V- Vanille- Leicht schmelzend und von . MM feinstem Wohlgeschmack l Quali/äf und Preiswürdigkeif vereinig f j Landeshuter Leinen- und Gebild - Weberei F. V. Grünfeld Berlin W 8, Leipziger Strasse 20-21 - Leinen und Wäsche jeder Art von dar einfachsten bis hochvornehmsten Ausführung Braut-Ausstattungen Auf Wunsch Zusendung der . Hauptpreisliste Nr. 45A (2200 Abbildungen) Sonaerpreisliste für Braut-Ausstattungen Nr. 23A Sonderpreisliste für Erstlings-Ausstattungen Nr.’2Q- Fabrik der Firma in Landeshut (Schlesien) P m Ä ML & J. A. HENCKELS Zwiilingswerk Messerwaren bester Qualität. 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