Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 75 (1911)
- Issue
- Heft 15 (14.4.1911)
- Date
- 1911-04-14
- Page
- Seite 5 (sequence 17)
- Language
- German
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unterstützte. Die Verwaltung betrauert den Heimgang ihres rührigen Mitglieds Herrn.Stadtrar Fred Pringsheim in Breslau. Freiwillig schied Herr Justizrat .Ofner-München aus dem Vorstand. In diese Lücken traten die Herren S. Bergmann-Fürth und Dr. med. S child» Dortmund. Der Verein weist ein Gesamtvermögenwon 40 000 Mark auf. Trotz dieses günstigen Standes der finanziellen Verhältnisse kann das erstrebte Ziel, die Errichtung des so nötigen Hospizes für arme Kurbedürftige nur.dann in den nächsten Jahren erreicht werden, -wenn der Kreis der Freunde und Gönner des für so viele unserer leidenden Glaubensgenossen segensreich wirkenden Vereins sich immer mehr erweitert und Gaben und Spenden immer reichlicher dafür fließen. . M. B. Kreuznach, 5. April. Donnerstag den 30. März haben wir den ersten Vorsteher unserer Gemeinde. Herrn Isaak Wo og, der nach längerem, schweren Leiden im 74. Lebensjahre gestorben ist, zur letzten. Ruhestätte gebettet. Die Beerdigung gestaltete sich zu einer großen Kundgebung der Wertschätzung, deren er sich in den weitesten Kreisen erfreute. Außer den Gemeindemitgliedern, die zahlreich vertreten waren, nahmen auch viele andere Bürger unserer Stadt und der Turnverein mit Fahne, dessen früherer langjähriger Vorsitzender und zuletzt Ehrenmitglied er gewesen ist, teil. Rabbiner Dr. Tawrogi entrollte in -längerer, ergreifender Rede ein klares Bild von dem Leben und Wirken des Entschlafenen als Familienvater und langjähriger Vertreter der Gemeinde, deren Verwaltung er in der selbstlosesten Weise vier Jahrzehnte lang vorgestanden und mit sicherer Hand geleitet hat. Die Gemeinde wird dem Entschlafenen weit: über das Grab hinaus ein dauerndes, ehrendes Andenken bewahren. : J. Vf. Stratzburg i. E. 5. April. Am 11. d. M. wird ein Jahr vergangen sein, seitdem Herr Eduard Wormser in Paris das Zeitliche gesegnet hat. Der Verblichene war im Jahre 1847 in Straßburg geboren, hat den deutsch-französischen Krieg als Leutnant mitgemacht und an dem Feldzug in Tonking teilgenommen. Infolge seines ausgedehnten Wissens, seiner Ausdauer und seiner Tapferkeit gelang es ihm, bis zum Brigadegeneral zu avancieren. Auch wurde er wegen hervorragender Waffentaten vielfach ausgezeichnet und zuletzt zum Ritter der Ehrenlegion befördert. Nachdem er vor einigen Jahren in den Ruhestand getreten war, wählte ihn die Französische industrielle Vereinigung für Jndochina zu ihrem Direktor. Von der Regierung wurde er zum oonseiller äu eommeres extärieur ernannt. Seine irdische Hülle wurde auf dem Friedhof Montparnasse in Paris beigesetzt. — Wir haben vor einiger Zeit berichtet, daß in dem von der elsaß-lothringischen Negierung in Verbindung mit der Reichsregierung ausgearbeiteten Entwurf einer neuen Verfassung für Elsaß- Lothringen auch die-Vertretung der jüdischen Religionsgemeinschaft in der Ersten Kammer vorgesehen sei. Wie nun aus Berlin gemelde^ wird, soll in der Kommission der betreffende Paragraph dahin ab geändert worden sein, daß nur die beiden christlichen Bekenntnisse eine Vertretung erhalten. Es steht zu erwarten, daß von maßgebender Seite die nötigen Schritte getan werden, um eine derartige Zurücksetzung zu verhindern. — Bei der Besprechung des Etats der israelitischen Kultusverwaltung in der zweiten Kommission wurdeunter anderem auch die traurige materielle Lage zahlreicher Kantoren in Elsaß-Lothringen zur Sprache gebracht. Ter Regierungsvertreter erklärte, .daß die Regierung bestrebt sei, aus die Einziehung entbehrlicher Vorsängerstellen hinzuwirken und die hierdurch frei werdenden Staats- Srnneriam/sam wmnj, immer langsam voran! So hiess es in der guten alten Zeit. Dieses Wort gilt für uns moderne Menschen nicht mehr! Wer * heute vorwärts kommen will, für den heisst es, alle Kräfte anspannen, vor allem die Gesundheit, die schneidigste Waffe im Lebenskämpfe, allzeit frisch erhalten. Um das zu erreichen, muss man auf eine durchaus gesunde Kost bedacht sein. Dazu gehört, dass man täglich morgens und nachmittags Kathreiners Malzkaffee trinkt. Er ist unschädlich, bekömmlich, wohlschmeckend und billig. S)jM,(fyhaU 'VMjMaI d/e shh matt M//e Perliche n? ' edner3ielos'ls!^len- '<* °tiNATo6£H f,"n9 ihrer igr^ Wi*- *meistuha<ifzL.0rP&rlicheH d,e Stär =s£5*as Salzbrunner Oberbrunnen heilt organe, Gallensteine, Nieren» und Blasenleiden, Emphysem, Hsthma sowie Folgen der Influenza. Versandt Gustav Strieboil, Bad Salzbrunn i. ScbUt.