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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1911-04-07 · Heft 14 (7.4.1911) · p. Seite 8

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
75 (1911)
Issue
Heft 14 (7.4.1911)
Date
1911-04-07
Page
Seite 8 (sequence 20)
Language
German
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brannte Frau In lie Nenmann geb. Lichtensteich; beging nMMöntüg - den 3. April in körperlichermnd geistlicher Frische' ihren^80'.ÄeWW tag. Mögen der allgemein-verehrten Fräu 'noch ungHähtte Jahre - . beschieden sein. — AuS^H'öhenjcklzÄ wirduns gemeldettHugunstE eines hier zu errichtenden Ferienheims für'Berlinr'r-'-jLdisW'' F er i entöl o n i ste n veranstÄlkete vier- Israelitische FtckienvereÄ^' im hiesigen Stadtpark einen Wohltätigkeitsbazar,' der sich ein/sübe^-' ans zahlreichen Besuches zu erfreuen und einen bebeu/endtz'n Peku- . mären Erfolg, zu verzeichnen hatte. —' Aus Oft ro wo wird jutt geschrieben: Zn- Ehren des nach SSjähriger Berufstätigkeit;aus dem Amte scheidenden Lehrers Körpel veranstaltete bet hiesige Lehrerverein eine IubiläumSL und Abschiedsfeier: Wesentlich trügest/ Feststimmungdie/ vom Hauptlehrer Haym verfaßten Lieder bei/' welche, in - launiger poetischer Form den Lebensgang . dH/ scheidenden Kollegen zum Ausdruck dracktem — An Äresl'au 'M beschlössen worden, daß jeder Bärmizwah-Knähe vNn der' GeMeiüö^ ein-Pebetbuch geschenkt -erhält, das ihm vom Rabbiner iM Änfchliiß an die gottesdienstliche Feier überreicht wird. Nach dem Jahres^ bericht des Jena er Vereins für Feuerbestattung wurvenin Deutschland während des Jahres 1910 216 jüdische Leichen.verbrannt. Auf. der chirurgischen Abteilung des ft ä dt i f ch e n Kränke Nh an s es in Frankfurt a. M. ist seit zehn Jahren kein Ju de : meW .Assistenzarzt gewesene Mit Antisemitismus Ht bas ^natürlich^' nichts zu tun! Immerhin geben solche Zustände Wen Borgeschmack von der MarikäN die an der demnächst zu gründ^Hen JtaNkfütter Universität bei der Berufung und Anstellung von Hehrkräftey, insbesondere der OrdknSrisN, 'herrschenwerkkn. Jlk wMl eingeweihte^r Kreisen munkelt man darüber schon jetzt recht interessante Dinge.H- Am 2L v/ M. hielt Stadtrabbmer Dr. ÄPPel iN Aar5srüh;e i. B. -auf Veranlassung des Vereins für jüdische Geschichte Und Literatur iM doWgrn großen Rakhaussaäl einen ÄMLäg üb^r „Den SvMliS'MUS-d«' HröjchekSSs.' Im letzten Semester warM an der Straßburger Universität 1974 SMeÄtrchW»natdißuliN, darunter 135 Zudeü, wovon 37 Juristen, 6 Mediziner, 15 PhilölögA, 18 Mathematiker, darunter befinden sich über 25 Russen. — Vorletzteil tz utttz. HttauSMtze^ch^r ^^onumenta juNoiea^ und des V<jrri>is üntiguitatuM'' beteiligt. Die Beerdigung des allzu. früM verstorbenen Gelehrten fand, unter großer Beteiligung statt. — Dr.Ep u a r d ' Meyer aus Berlin hat in der. Akademieder Wissenschaften ln Amsterbam einen Vortrag gehalten über wichtige Grindein -Aegypten, die ein merkwürdiges Lichi^ auf Vas Leben! der^Juden m Aegyptsn werfen, Und zwar.'handelt: es sich um'PaPhri^ die auf eine Ansiedlung in Aegypten im vierten Jahrhundert vor Christo . Hinweisen. Die Manuskripte, die für Orientalisten und klassische / Philologen von höchstem Interesse sind, werden noch im. Lause dieses Jähres publiziert werden. -V- Tier Senator Paul.Strauß; in Paris wurde zum Präsidenten des französischen Äusschüsses der ' Internationalen Hygiene-Ausstellung in Diesöen ernannt Üe* L Oberrabbiner von Engländ, Dr. Ä bl sr, wurde zum Bszep^äfident'en des im Monat Juli!d I. in Londo n stättfindenden Rässenkongresses auserseytzN. ' Dr. Adler hat in einer Zuschrift an die Kongreßleitung die Ehrenstells bereits angenommen. — Der König von Engländ hät den jüdischen Kunstmaler Jsaac Snowmann mit dem Auf» trage/ das Bild des Königs zu malen, ausgezeichnet, snowmann ist eiü in den höchsten englischen Kreisen anerkannter Porträtmaler. —' Die' Petersburger meldet:: Die japanische ÄMerung hat dw Oewilliguttg zur Mündung OdiOet Kolonien in Japan erteilt. In! M Begründung diesep Bewilllgungserteiluttg wird Värauf hingeWieseN, baß die JüdM, die nach dem russisch-japanischen Mreg nach Japaw gebMcht^ Würden,. sich dort Äs tüchtigetz, kulturförderndes EleüieNt bewährt hätten und die Errichtung von jüdischen Kolonien de'M japänischen Reich nur vöN großem Nutzen sein wÄrde. — Die älteste Synagoge in Indien befindet sich in Kalkutta. Sie ist über 150 Jahre glt. Die JüdengMeinde in Kälküttä beschloß nun, eine neue Synagoge in allermodernstem Stil aüfzuführen. Die Kosten des grandiosen Bams würden von den zwei reichsten jüdischen Fämilien in Kalkutta SassooN und Ezekhiel gespendet. > - Verantwortlicher Redakteur: Ä lb ert & crtz in Berlin-Pankow, Florajtr. 58. / und 34 rus Bergfere. Tel.-Adr.: Hotergere-Paris. Im. Zentrum des GesyhLttsvlertels Md in derNähe der grossen BbtüeivardS, der Börse und der hauptsächlichsten Theater. — Dinerä und Soupers an separierten Tischen. Letzter Komfort. Pension von 12 Fr. an. Zimmer von 5 Fr. an: IN DE# APOTHEKEN: 80 PFENNIGE Prospekte gratis und franko L3.v,i*. j» > -.vfeA

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