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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1910-12-16 · Heft 50 (16.12.1910) · p. Seite 4

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
74 (1910)
Issue
Heft 50 (16.12.1910)
Date
1910-12-16
Page
Seite 4 (sequence 16)
Language
German
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Herr Urias erstattete deü Bericht.verrNoumkiffioMzw'ecks'BtzraLürlü^d'Ä^ Satzungen der Depositenkasse milder Stiftungen -der Gemeindet--Die - Satzungen wurden-- Mach. ben: Borschlagen ^- der ^Kommission,/ mit einigen redaktionellenAenderungen angenommen. :Die Abrechnung, der Gemeindekasse-- fürdas Iähr 1909, die. mit .einem..Fehlbetrag von^6229 Mark abschließt, der -jedoch ausdem' Dispysitions'- fouds .gedeckt ist,, wurde -.eine«. dreigliedrigen. .Kommission zur'. weiteren Prüfung überwiesene - Den Hauptberatungspunkt - der -fast s vierstündigen Sitzung bildete die Beratung des Budgets für 1911. Dgs. mit .einem- Fehlbeträge Won über 18000 Mark abschließende Budget gab Veranlassung zu einer ganzen Reihe von. Wünschen und . Anfragen an den Gemeindevorstand. -. Auf Antrag des Herrn. Laskar wurde beschlossen,, die in voriger .Session gewählte, gemischte KöM)- Mission -zur. Beratung der Vorarbeiten , füv die Errichtung eines eigenen Gemeindehauses zu ergänzen.^ Der Talmud?Thora^Realschule wurde die- Subvention von 25000 Mark für das Schuljahr 1911/12. unter der Bedingung gewährt,, daß die Verwaltung bis zum 31. De» zember 1910 die Abrechnung für das verflossene Schuljahr .dem. Gemeindevorftand eingereicht hat. Unter den Ausgaben des .mit einigen. Modifikationen genehmigten Budgets figurieren an erster; Stelle das Armen wesen mit 62000 Mark,- ferner das Schulwesen mit 68000 Mark. Hierzu kommen noch einige Posten als Schulgeld für nicht gemeindeangehörige Kinder und für Religionsunterricht en Volksschüler, sodaßdas.Schulwesen einen. Beitrag von 70000 Markaus der.Gemeindekasse erfordert./ Das Siechenheim der Gemeinde erhielt einen Zuschuß von'7500 Mark und das Mädchenwaisenhaus „Paulinenstift" einen solchen von . 5300 Mark. Beihilfen von je 1000 Mark - wurden bewilligt, dem Verein zur Speisung hilfsbedürftiger Kinder,, dem.Verein zur Mnterstützung kurbedürftiger Israeliten lTherefien'Stiftung), ferner?.der jüdischen Bibliothek und Lesehalle sowie - der ueugegründeten.Zentralstellefür Wanderarmensürsorge. Subventionen..von je 500 Mark erhielten die Israelitischen Knaben- und Mädchenhorte,..der Verein für Arbeitsnachweis und der Deutsch- . . Israelitische Gemeindebund. Der Verein zur Bekleidung armer . . Schüler erhielt : eine Beihilfe von 250' Mark und-der Verein für jüdische . Geschichte undLiteratur und die Gabriel Rießer-Vereinigung' er. hielten Zuwendungen s-von je 150 Mart zur freien Verfügung - des' .Vorstandes-für- ^Zuwendungen : an hiesige und' auswärtige- -Wohl- - : tätigkeitsinstitutionen/ Sodann wurde dem Gemeindevorftanddie - Befugnis-erteilt, die-Gemeindesteuer fürdas Jahr 1911 bis zu I Prozent^des rJahreseinkonimens -der' Steuerpflichtigen auszufchreiben. ' - * 6 Münchens 1^ Dezember 1910. Bei den gestrigen Wahlen in : den' Verwaltungsausschuß der hiesigen Kultusgemeinde, sind die liberalen Kandidaten mit erdrückender Mehrheit' ge.wählt worden^ die heutige Wahl der Ersatzmänner wird, wenN/NÄch die Stimmenzahl der liberalen Wähler,: wie immernicht sv Moß werden wird/-das' gleiche Ergebnis haben. NoA nie: war der Andrang zur Wahlurne so groß, der Kampf so heftig. Die Orthö doxen waren mit einem ' Wahlprogramm ausgetreten, das neben vom liberalen Standpunkt aus geradezu selbstverständlichen ProgramÄrpünkten doch den orthodoxen Wahlzielen -entsprechende' RedewMdNngeN'"ÄüfM - weisen hatte-, und hatten neben fünf ebenfalls als liberal teilweise sogar als radikal bekannten Männern einen der orthodoxen Parte i: angeh origen. Führer der hiesigen Zionisten nominiert. Der bisherige:; zweite Vorstand/ Kommerzienrat M. P. Kirchdörfer, hatte aus Alters» rückfichten nicht-mehr kandidiert. Rosenthal Reg.-'vez. Kaffel, 11. Dezember. Am 29. November . ward hier der frühere ^Vorsteher unserer Gemeinde..Herr I crcdb Ro senberg,,, beerdigt.: Er hat nahezu das 95. Lebensjahr.erreicht und erfreute sich bis zwei Tage vorsememTode einer seltenen geistigen und körperlichen .Frische. Von nah. und fern waren.die: Freunde und: Bekannten des allgemein geachteten Mannes, herbeigeeilt. um ihm die letzte Ehre zu erweisen.. An feiner Bahre sprachen Herr Provinzial», rabbiner Dr. Munk aus Marburg, der. Sohn des - Verstorbenen« Herr^Rabbiner Dr. .Rw senb.erg. aus Thorn und Herr Lehrer Spie« , aus Gemünden. ' In , dem überaus- .großen Trauergefolge: bemerkte man sehr.viele hiesige christliche Einwohner,:.unter diesen ben evän. gelischen Pfarrer und sämtliche Lehrer. -- Der . betagte Greis >.ward e! Pllanzen-Mai\garitt(b;' mit süsser Mandelmilch unter dem Schutze des Deutschen Reichspatentes Nr. 100922 hergestellt, ist der vollkommenste n i Butter-Ersätzder Gegen* wart. Pflanzen-Margarine mit MandeimiU^ darf nur von uns hergestellt werden. v . rk, Die Herstellung erfolgt unter ständiger: Anwesenheit und Eeitung eines von Sr. Ehrw. Herrn Rabb. Dr. B.Wolf, Köln, angestellten und : inspizierten streng religiösen Aufsichtsbeamten. _ Alleinige Patent inhaber: Ä. 5ANA“Gesellscbaft m. b. h., Cleve. Fabriken;: Köln Berlin v Pressburg - London - New York-Stamford. 9^ . .Beschäftigt über 4500 Personen r* Dampfkraft 3600* PS. Ess-Schokolade J J in Tafetn zu . 25, 50 Pf. und I M. Koch-Schokolade \ u. VaPfund-Tafeln zü 50 Pf. und 4 Mi

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