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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1895-11-15 · Heft 46 (15.11.1895) · p. [Seite]

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
59 (1895)
Issue
Heft 46 (15.11.1895)
Date
1895-11-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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59. Jahrgang. Ur. 46. Allgemeine Berlin, 15. Uovemder 1895. eitung des Zudenthums. Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl. 3 M. Re-actenr: Gustav Karpeles. Begründet von Naübiner fiuötmg Phitippson-Äonn. Veriags-Vrpedition: iöerlin, Äerufalemerstr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Zudenthums", Berlin SW., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. MttttAttraw mv*» Zat\o Df Alleinige Annahme bei Rudolf Masse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau. Coln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., <4llilvll^ell ALlle Halle a. ©., Hamburg Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg. Prag. Stuttgart, Wien, Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdien ft. Areitag, den iS. November, in allen Synagogen Abends 472 Ubr. Sonnabend, den 16. November, in der alten Synagoge Morgens 8l/s Uhr, in den übrigen Synagogen Morgens 9 Ubr. Predigten Bormitt. 9lh Uhr: Alte Synagoge. Hr. Rabb. Dr. Rosenzweig. Norm. 10 Uhr: Lindenstr.-Synagoge. Herr Rabbiner Dr. Geisse. Jugendgottesdienst Nachm. SV2 Uhr: Reue Synagoge. Herr Rabb. Dr. Stier. Abendgottesdienft 43k Uhr. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synagoge u. Kaiserstr.-Synagoge Morgens 7 Uhr, Neue u. Lindenstr.- Synagoge Morgens Vh Ubr. Abends in allen Synagogen 4 Uhr. Sitzung der Repräsentanten-Versammlung Sonntag, 17. November Bormitt. 11 Uhr im Sitzuugssaale Oranienburger straße 'V. 2üd. Ileform-Gemeinde. Sonntag. 17.Novemb er, Vormittags 10Uhr Gottesdienst. Predigt Herr Dr. Levin. "israelitisches Mädchen heim, BERLIN C., G-ormannstrasse 3, Ecke lVeinmeisterstr. (Auch Auswärtige werden zugelassen.) Eröffnung 1. Januar 180«. Pensionspreis monatlich 30 M. und 2 Mark für Benutzung allgemeiner Einrichtungen. Gesellschasts- und Musikzimmer. Bibliothek. Vortrags-Abende, Haushaltungsschule, Beulltzung der Badeeinricktung rc. Gesuche um Prospekt sind zu richten an die Direktion des Israelitischen Heimathhauses Hermann Abraham, Alte Jakobstratze 57/59. Die durch Berufung des Dr. Kaatz nach Zabrze sreigewordene Stelle eines Predigers Mid Leiters unserer Religionsschnke soll bis zum 1. März 1896 wieder besetzt werden. Anfangsgehalt Mark 1500 und Nebereinnabmen. Bewerber belieben Zeugnisse und Lebenslauf bis 1. Januar an den Vorsitzenden II. Egers, Prinzenstr. 41. einzusenden. Berlin, den 5. November 1895. Der Vorstand deS Lonisenstädtisch. Brüdervereins Ahawas R£im. I Die Stelle eines! Kantors, Schächters und Bal Core in unserer Gemeinde ist sofort zu besetzen. Das Einkommen beträgt außer freier Wohnung 1800 M., von welchen 8<>0 Mark fixum und 700 Mark als Nebeneinkommen garantirt werden. Reisekosten werden nur dem Gewählten vergütigt. Meldungen mit Zeugnißabschriften sind an den Unterzeichneten zu sendeu. P u d e w i tz, Oktober 1895. Vorstand der jüdisch. Korporation. _Hermann Eicht._ In unserer Gemeinde ist baldmöglichst zu besetzen: 1. die Stelle eines erstens Cantors, Wobei auf eine nur sehr gute Kraft reflectirt wird. 2. die Stelle eines staatlich geprüften Religimslehrers. Bewerber, welche beide Aemter zu vereinigen in der Lage sind, werden bevorzugt. Ratibor, 6. November 1895. Der Borstand der Shnag.-Gemeinde. Die Gemeinde Düdelsheim (Oberhessen) sucdt zum sofortigen Eintritt einen seminaristisch gebildeten Lehrer ledigen. Standes. Mit der Stelle ist Cantor- und Schochetdienst verbunden. Fixes Ja-hresgehalt 900 Mark. Nebeneinkommen c >. 300 Mark. Resiektauten wollen sich an Unterzeichneten Vorstand wenden. Ferd. Frank I;, J. Strauss, R. Ehrmann. Nachruf. Dureli das am 11. d. M. erfolgte Ableben des Herrn Selig Hamburger hat die hiesige jüdische Gemeinde einen schmerzlichen Verlust erlitten. Seit fünfzehn Jahren als Mitglied der Kommission zur Beschaffung des Koschertieisches tlüitig, hat derselbe seines Amtes mit Treue und Hingebung gewaltet. Sein milder Sinn, sein freundliches Wesen, seine aufrichtigeFrömmigkeit sichern dem Entschlafenen in unserer Gemeinde ein dauerndes Andenken. Berlin, den 12. November 1895. Der Vorstand der jttd. Gemeinde. Nachruf. Durch den am (*>. d. M. erfolgten Tod des Herrn Stadtverordneten Adolf Pincussohn, des langjährigen Mitgliedes unserer Verwaltung, hat unsere Gemeinde einen tiefschmerzliehen Verlust erlitten. Wir betrauern in dem Dahingeschiedenen einen treuen Mitarbeiter, dessen edler Charakter und Liebenswürdigkeit ihn uns theuer machte. Mit einer nie rastenden, aufopfernden, umsichtigen und bewahrten Thätigkeit war er stets bemüht, das Wohl unserer Gemeinde zu fördern. Sein Andenken wird in unserer Mitte für immer in Ehren gehalten werden. Der Vorstand und das Repräsentanten-Kollegium der jüdischen Reform- Gemeinde. Durch (his;mi 6 (1. Mts. i-rfolgte Ilinselieklcn (lesStadtverorcliieten Herrn Adolf Pincussohn hat die hiesige jüdische Gemeinde einen schmerzlichen Verlust erlitten. Ein Freund und Förderer ieder humanen Bestrebung, hat der Verstorbene bereitwilligst seine Thatkraft in den Dienst unserer W o 1 d th äti gk e i tsei n r i ch tungen ge - stellt. Als Mitglied der Vorstände des Krankenhauses und desSieehenhauses der Gemeinde widmete er in seiner achtjährigen Thätigkeit diesen Instituten eine hingehende ►Sorgfalt und entfaltete durch seine grosse Erfahrung und Sachkenntniss eine segensreiche Wirksamkeit. Sein edler Sinn und sein gemeinnütziges Wirken sichern dem Entschlafenen in unserer Gemeinde ein dauerndes Andenken. Berlin, den 8. November 1895 Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Gestern verschied sanft, wie er gelebt, Herr Dr. Joel Müller Keligionslehrer und Prediger an unseren Waisen-Anstalten. Mit eifriger Hingabe und grösster Gewissenhaftigkeit hat der Entschlafene seit fünf Jahren in diesem Amt gewirkt, und wir betrauern in ihm einen Lehrer unserer Jugend, der in ihre Herzen sich durch seine wahrhaft väterliche Milde ein liebevolles Andenken gegründet hat. So werden auch wir dem edlen, pliichtgetreucn Manne dauernde, ehrende Erinnerung bewahren. B e r 1 in , 7. November 1895. Der Vorstand der Baruch Auerbach’scben Waisen-Erziehungs-Anstalten. Dr. A. Strelitz. Bert hold M a r c k w a 1 d. E m a. n u e 1 Loh nste in. Eugen Landau. I) r. F. Liebe r m a n n. Hermann N. Israel. Zum 1. April 1896 sucht die Hiesige si'ld. Gemeinde einen jungen unverheiratet. Religionslehrer, Welcher Vorbeter. Schochet und Bal Kore ist. Anfangsgehalt 1909 Mark. Bewerbungen sind zu richten an den Vorstand der israelitischen Gemeinde Wolfenbüttel. 11. November 1895. _B. Coli bi. Gesucht w. vr. fof. oder 1. Januar 96 Ä; Hauslehrerin, Zeugnisse nebst Gehaltsanspruche sind einzusenden. Gerson Hertz, Borghorst I. \V. Sachs, Mayer & C2 -- Gegründet 1867. - ' Leinen-Tischzeug- und Wäschelagor befindet sich jetzt Leipzigerstrasse IS4 nahe der Mauerstrasse. Fernsprecher Amt I, 7 9 3 9.

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