Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 59 (1895)
- Issue
- Heft 33 (16.8.1895)
- Date
- 1895-08-16
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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Für die bevorstehenden hohen Festtage ucken wir einen Prediger, Welcher auch das Vorbeten der Scbachriß- Gebete übernehmen muß. Bewerber wollen fich melden. Swinemünde. Vorstand der Shnagogen-Gcmeinde. M. ( ohn. Wir suchen für unsere kleine Gemeinde wegen Erkrankung unserer Beamten zwei Borveter für die hohen Festtage, einen eventl. per sofort zur Vertretung, der auch das Schlachten übernimmt. Offerten m. Ansprüchen bitte an Louis Jonas, Guliraii, Bez. Brest, zu richten. Als Hauslehrer, für 6—8 Knaben im Mer v. 6—11 Jahr, wird ein akademisch gebildeter, jung. Mann. Israelit, gesucht, der auch hebräischen Unterricht erteilen kann. Garantiertes Einkommen 1 coo — 1200 M. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einreichung von Zeugnissen zum sofortigen Antritt melden. _Joseph Oelsner. Knrnffe. Ein Wittwer. mosaisch, in den 40er. ansehnliche Gestalt, sehr solider Charakter, welcher verschiedene Ehrenposten bekleidet, mit nackweisl. Vermögen von 48000 Mk. sucht eine Lebensgefährtin. Damen (Wittwen nicht ausgeschossen) im Alter von ca. 35 -48 Jahre) mit praktischem Sinn und sanftem Charakter und etwas religiös sind, werden gebeten. Meldungen unter Beifügung ihrer Photographie unt. J. Qn. 5664 an die Expedition des Berliner Tageblatt, Berlin SW. zur Weiterbeförderung einzureichen. Diskretion Ehrensache. Kleine und hagere Personen ausgeschlossen. Kinder sind im schulpflichtigen Alter. Vermögen wird ca. 15000 Btt. beansprucht. Sch adchen aus der Provinz wird gebeten seine Off. u. J. K. 4368 in der Cxped. d.Berl. Tagebl., Berli n SW. abzugeb. Z. 1. Oktober suche s. meine 18jährige Tochter Stelle in besserer Familie zur Stütze der Hausfrau. Gehalt nicht beansprucht, vollständiger Familienanschluß Bedingung. Offerten unter J. €»• 5631 befördert Rudolf Mosse, Berlin SW. Ein junges Mädchen, 19 Jahre, aus guter Familie, sucht Stelle als Htütze der Hlmssmu, dieselbe ist gern bereit, im Gefchäftmit thätig zu sein. Offerten an 8. Lucas, Soest. ” Für ein junges Mädchen, Israelit., von achtbaren Eltern. Waise. 17 Jahre, wird zu sofort in einer achtbaren Familie, um sich in der Wirthfchast zu vervollkommnen. Stellung gesucht. Offert, unter J; Ci. 5703 an Rudolf Mosse, Berlin SW. erbeten. Eine jüdische Frau sucht Stellung zur Myrnng des Haushalts bei Wöchnerinnen. Offert. ilNt. J. E. 5821 an Rudolf Mosse, Berlin SW. Suche für meine Tochter, welche bis > Ostern die höhere Töchterschule besucht hat. Stellung in einem feinen jüdischen Haushalt. Gehalt wird I nicht beansprucht, dagegen ist völliger | Familienanschluß erwünscht. Näher, bei Geschwister Nathansolin, in Nauen bei Berlin. Für mein Glas-, Porzellan- und Kurzwaarengeschäft suche ich sofort ein nicht zu junges Lehrmädchen, ans achtbarer Familie unter lieberalen Bedingungen. Bochum. R. Rosenthal. Gesucht wird p. 15. August ein mit der Branntweinbrancke vertrauter junger Mann. Jsr., für Comptoir und Lager von Lu Wertheimer, in Durbucli, Baden. Gehaltsanfprüche nebst Photographie find erbeten. Niederlage der Silberwaaren-Fabrik Lazarus Posen Wwe., Berlin W„ 5 Unter den Linden 5. Grosses Lager in Gebrauchs- und Luxus-Gegenständen. Specialität: Israel. Knltusgegenstände. G-ewürztbürmchen, Chanukalampen, hlsrogbüchsen'fc^p etc. in geschmackvoller, solider Ausführung stets vorräthig Zeichnungen und Preislisten gratis und franco. Auswahlsendungen stehen gern zu Diensten. * Telephon Amt I. No. 201. Die Eröffnung des israelitischen Heimathanfes, Berlin,'Gormannftraße 3. an der Rosenthalerstraße. Ecke Weinmeisterstraße, wird voraussichtlich Ende September erfolgen. An einer Hauptverkehrs-Ader in einem Stadttheil nahe dem Centrum ist ein Hans errichtet, welches jüdischer Wohlrhätlgkeit ihren Ursprung verdankt. Dieses Haus mit seinen verschiedenen Einrichtungen wird dazu dienen, der arbeitenden indischen Bevölkerung den Lebenskampf zu erleichtern und namentlich Fremden, die nach Berlin kommen, um ein Handwerk oder sonstiges Gewerbe zu erlernen, das eigene Heim möglichst zu ersetzen. Das israelitische Hnmathaus wird die folgenden Institute umfassen: 1. Die israelitische Küche nimmt die gesammten Parterreräume ein; für Familien. Frauen, junge Kausleute, Studirende sind besondere Sveiseräume reservirt. Es werden daselbst Morgens. Mittags und Abends Speisen verabreicht und zwar: Caffee. Thee. Cacao, Suppe. Gemüse.,Fleisch oder Wurst ic. je 5 Mg. 2. Das Altenheim, für welches die erste und zweite Etage in Aussicht genommen ist, wird Wohnung und volle Pension für 35.00 maxi monatlich gewähren. 3. Das Mädchenheim: Preis mit voller Pension 30.00 Mark. Zur Verfügung stehen: Musikzimmer, Bibliothek und Badezimmer, hiermit verbunden Haushaltungs- Schule. lehrreiche Vorträge rc. 4. Der Kindergarten unter Leitung einer jüdischen Kindergärtnerin stehend, sollen hier die klemm Kinder derjenigen armen Glaubensgenossen, welche tagsüber aus dem Hause gehen, um Verdienst au suchen, gewartet werden. Im Hanse befindet fich eine Synagoge, woselbst Morgens und Abends Gottesdienst stattfindet. und auf Wunsch Jahrzeiten für verstorbene Angehörige der Wohlthäter des Hauses abgehalten werden. Es findet eine Annahme sonst nicht verwendbarer Kleidungsstücke statt, welche dem Hause zugehen; dieselben werden an besonders Bedürftige vertheilt. Anmeldungen für das Alten- und Mädchenheim nimmt entgegen Direetion des israelitischen Heimathanses. Herrmann Abraham, Alte Jacobstr. 57/59. So glücklich wie ich wirst auch du sein, wenn du mit Karol 'WeiFs Seifenf'l extract wäschst, es spart <^4mir Geld und Arbeit, schont v^mir die Wäsche und macht dieselbe blendend weiss. Ueberall käuflich. lampf-Wäscherei „Monopol“ in I II Berlin. XL, Lothringerstr. 16. 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