Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 59 (1895)
- Issue
- Heft 28 (12.7.1895)
- Date
- 1895-07-12
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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59. Jahrgang. Nr. 29. Berlin, 19. Juli 1895 Allgemeine eitung oes Zudenchuins. Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis.- Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen Vierteljahr!. 3 M. Redacteur: Gustav K arpeles. Begründet von Rabbiner Dr Ludwig Philippson-Äonn Verlags-Crpe-ition: ßerlitt, Jerulalemerstr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Erpedition sind an die Adresse: Verlag der „Ällgern. Zeitung des JudenthumS', Berlin 8^V., Jerusalemer (Ltraße 48/49 zu richten. Verlag von Audolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf, Alleinige Annahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Eöln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., Halle a. S., Hamburg Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Wien, Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Freitag, den 19. Juli, in allen Synagogen Abends 7 L/2 Uhr. Sonnabend, den 20. Juli in der alten Synagoge Morgens 8L/s Uhr. in den übrigen Synagogen Morgens 9 Uhr. Predigten Boi mittags^/--tthr: Alte Synagoge, Herr Rabbiner vr. Stier, Borm. 19 Uhr: Lindenstr.-Svnagoge, Herr Rabbiner Dr. Rosenzweig. Abendgottesdienst 9 Ubr. Gottesdienst an den Wochentagen: in allen Synagogen Morgens 6Ls Uhr und Abends 67a Uhr. 3üd. Reform-Gemeinde. Sonntag, 21. Juli Vormittags 10 Uhr Gottesdienst. Predigt Herr Dr. Levin. Gemeinde Bne-Brith! Synagoge Grüner Weg 19. I. Gastpredigt Herr Rabbinats-Candidat Dr. Llurnenstein. II. Probevortrag Herr Cantor Simsohn. Königst. isr. Religionsschule Die Aufnahme neuer Schüler und Schülerinnen für das nächste Quartal erfolgt Lehranstalt 1, Kleine Frankfcirterstr. No. 7, wochentäglich 4—5 Uhr Nachmittags, Lehranstalt 11, KÖnigstr. No. 13, wochentägl. 572—6lU Uhr Nachm, beim DirectorHrn.Rabb.Dr. Rüben. Die Schulkommission. Dr. Krolik. FriedmannU^i^ /Hlö Berlin, Höchstestr. 26. SS\lü Ich übernehme auch nach Außerhalb Mohelschasten. Mische Gemeinde. Hierdurch bringen wir zur Kenntnis unserer resp. Gemeinde-Mitglieder, daß an den diesjährigen hohen Festtagen Gottesdienst in den Räumen: der Philharmonie,Bernburgerftr.ss. der Gesellschaft der Freunde, Potsdamerftraste 9, des Hotel Imperial, Unter den Linden 44, des Vereins junger Kansteute, Beuthstratze so, der Aktien-Brauerei Friedrichshain (Coneertsaal), der Hohenzollern-Säle, Bandelftr. 38, des Berliner Handwerker-Vereins. Sophienstraste 18, sowie in Kellers Festsäle» Koppenftraste 29, und zwar in den beiden letztgenannten Etablissements nach dem Ritus der Kaiserftrasten-Synagoge stattfinden wird. Der Termin zur Vermiethung der Plätze wird später bekannt gemacht werden. Berlin. im Juli 1895. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. Das in unserer Gemeinde z. Z. vaeante Ralldinat — —= soll zunächst für ein Jahr commissarisch verwaltet werden. Geeignete Bewerber wollen sich baldigst bei uns melden. Danzig, den 8. Juli 1895. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde. Mekclnntmcrchung Aus den Renten der diesigen Maier und Babette Obermeher'schen Stipendienstistung werden im September l. Js. an vier dem bayerischen Staatsverbande an gehörende Jünglinge isr. Konfession, welche entweder an einer Universität oder Akademie oder technischen Hochschule oder höheren Schule für Musik oder einem öffentlichen Lehrerseminar ftudiren und nach den Satzungen dieser Anstalt im Allgemeinen zum Genüsse von Stipendien befähigt sind, Präbenden und zwar in diesem Jahre in einem Betrage von je M. 300 verthellt werden. Bei Bertbeilung dieser Präbenden sind in erster Reihe die Blutsverwandten des Stifters, in zweiter Deszendenten der Schwester seiner Gattin, der Wittwe Fanny Rosenthal von Fürth, je nach der Verwandtschastsnäbe und bezw. der Würdigkeit und Bedürftigkeit der Bewerber, in dritter Reihe in Nürnberg, Fürth oder Schnaittach geborene, in vierter Stelle überhaupt dem bayerischen Staatsverbande angehörende Jünglinge zu berücksichtigen. Bewerbungen unter Vorlage 1) eines Heimatbscheines, 2) eines Zeugnisses über die dermalen bestehende Immatrikulation bezw. den Besuch der betreffenden Anstalt, 3) eines Zeugnisses über bestandenes Gymnasialabsolutorium und bestandene Stipendienprüfung event. eines Jahreszeugnisses über zurückgelegte Studien sind bis 1. September er. portofrei hierorts einzusenden. In dem Gesuche ist anzugeben, ob sich der Bewerber im Genüsse eines Stipendiums befindet event. in welcher Höhe. Bewerbungen, die nicht mit den erforderlichen Zeugnissen und Angaben belegt sind, bleiben unberücksichtigt. Nürnberg, den 10 Juli 1896. Admiißratioil dkk isr. Mlis-eminde Wmdkrg. G. Josephthal. Die hiesige Kantor- «nd Schiichterstelle, deren jährliches Einkommen neben freier Wohnung 1400-1500^. jährlich beträgt, ist zum 1. Sevtemb. er. zu besetzen. Bewerber, welche als Gemeindesekretair und Thorahvorleser zu fungiren vermögen, wollen sich unter Einreichung beglaubigterAbschriften ihrer Zeugnisse bis zum 5. August er. an den Korporationsvorsteher Dr. E. Wreschner in Rakwit®, Provinz Posen, um nähere Auskunft wenden. Persönliches Erscheinen wird von Berücksichtigten erbeten werden. 3u den bevorstehenden hohen Festtagen suchen wir einen tüchtigen, bestens empfohlenen Hilfsvorbeter.' Honorar zahlen wir dem Gewählten 120 Mark incl. Reisespesen. Baldige Meldungen an den Synagogen-Gemeinde -Borstand Namslau, Schl. Für die hohen Feiertage wird ein Mfsvmbeter gesucht. Bevorzugt werden Bewerber, welche bereit find, sich dauernd als Hülfsvorbeter und Synagogeudiener gegen ein jährliches Gehalt von 600 Mark und Nebeneinkommeu von ca. 2—300 M. anstellen zu lassen. Bewerbungen sind an den Spnagogen- Vorstand zu richten. Attenstein, den 5. Juli 1695. Der Shnagogen-Vorttand. Wir suchen für unsere Gemeinde einen Borbeter und Schächter, preußisch. Unterthan. Gehalt fixum 600 Mark. Rebeneinnahmen 200 Mark. Unverheiratbete Bewerber werden auch berücksichtigt. Friedland O.-Pr. Shnagogen-Vorstand. Tochter-Pensionat I. R. Berlin, Geschw. Liebenstein W. Lützowstrasse 49. Verlag v. Sigmund Mayer in Trier. Soeben erschien: Kevpvld Zrrnx und seine Familie. Ein Gedenkblatt an sein erst. Centennarium. Von Dr. M. Braun und Pros. Dr. D Kaufmann. Preis 1,25. R. Eleaser, genannt Schemen Rokeach. Eine Lebensbeschreibung, zugleich eine Einsührung in den Gedankengang und die Lehrmethode des rabbinischen Schristthums. Von Dr. L. Miin*.__Preis M. 3. „§& vrin rw1? n6 H.Engel’s Isr. Kalender 5656 (1895/96) In diesem Kalender sind die bebr. Monate, 'Monatstage. Festtage rc. hebräisch und deutsch bezeichnet. Preis 20 Pf. 14. Engel, Berlin C., Klosterstr. 10. Zu den b.vorstehenden Festtagen empfehle ich meine in ganz Deutschland bekannten 2DNN Myrten > von großartigem Wuchs und Schönheit. Als Fachmann und langjähriger Lieferant großer Gemeinden garantiere ich für die Echtheit der Mvrten. Gärtner Lrvsl Kolheim, Guben. ül'dflEt GiMgWAril, erzählt von B. Auerbach, 116 Seiten, eben erschienen, für nur 60 Pf., mit Streifbandsendung 70 Pf. zu beziehen. Jacob W. Pascheies, _Buchhandlung in Prag. tlrpfltriri4' 3U den Hohen Feiertagen verlangt M. Bock, Alte Schörryauserstraste 30._ Für die hohen Feiertage ev. nur für das Bersöhnrrngssest wird ein Hülfsvorbeter gesucht. Coethen i.A., den 18. Juli 1898. Der Borstand dev israelitischen Cultus-Gemeinde. Tie Stelle eines Synagogendieners ist vom 1. September d. I. zu besetzen. Gehalt exel. freier Wohnung u. Nebeneinnahmen Rm. 1000. Bewerber, wellte schachten und den Kantor in Behinderungsfällen vertreten können, wollen ihre Zeugnisse an den hiesigen Vorstand senden. Elbing, im Juli 1695.__ Israel. TWer-Dnslomt von M. Wassermann. Lranienbrrrgerstraste 73, zur wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und häuslichen Allsbildung.