Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 59 (1895)
- Issue
- Heft 13 (29.3.1895)
- Date
- 1895-03-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Berlin, 20. Mär; 1895. 59. Jahrgang. Ur. 13. Allgemeine eitung des Zudenthums. Gin unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Postoder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen Vierteljahr!. 3 M. Redacteur: Gustav K arpeles. Begründet von Naliliiner Dr Ludwig Philippson-Bonn. Vertags-Vrpedition: iöerlin, Jerulalemerstr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Allgem. Zeitung des Judenthums", Berlin Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 50 Pf. Alleinige Annahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition Berlin, Breslau, Köln a. Rh., Dresden, Frankfurt a. M., Halle a. S.. Hamburg Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim. München, Nürnberg, Prag, Stuttgart, Wien, Zürich. An unsere Reser! Die „Allgemeine Zeitung des Indeuthums" beginnt ain i. April das zweite Quartal ihres 59. Jahrgangs, sie wird auch ferner für die religiösen, sozialen und bürgerlichen Interessen, für den Fortschritt und die Einigkeit des Jüdenthums kämpfen und alle Angriffe auf dasselbe mit Entschiedenheit zurückweisen. Im Feuilleton werden wir im nächsten Quartal die neueste Erzählung aus dem jüdischen Leben von Karl Emil Franzos, ferner eine Novelle aus den Rümpfen der Gegenwart von der rühmlichst bekannten Schriftstellerin Jenny Hirsch: „Aufgegangene Saaten" bringen. wir richten an unsere Leser, welche das Blatt durch die post oder den Buchhandel beziehen, die Bitte, das Abonnement für das 2. Quartal 1895 rechtzeitig zu erneuern, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleidet. — preis pro Quartal incl. franko Zusendung 3 Mark. Diejenigen Abonnenten, welche von uns die „Allgemeine Zeitung des Judenthums" direkt beziehen, erhalten die Zeitung ohne besondere Erneuerung des Abonnements fortlaufend zugesandt, Nach Beginn des neuen Quartals können wir Abbestellungen nicht mehr annehmen. SS“ In Folge vielfacher an uns ergangener Anfragen und um den wünschen der meisten unserer geehrten Abonnenten zu entsprechen, erklären wir uns gern bereit, der Einfachheit und der Porto - Erfparniß wegen Abonnementsbeträge auch für mehrere Quartale auf einmal im Voraus entgegen zu nehmen. Expedition der „Allgemeinen Zeitung des Zudenthums" Berlin Sw., Ierujalemerstraße 48/49. Jüdische Gemeinde. Gottesdien st. Freitag, den 29. März in allen Synagogen Abends 6SU Ubr. Sonnabend, so. März in der alten Synagoge Morgens Slk Uhr, in den übrigen Synagogen Morgens 9 Ubr. Vredigt Vorm, io Uhr: Kaiserstr.- Synagoge. Hr. Rabb. Dr. Rosenzweig. JugendgotteSdienst Rachm. 4 Uhr: Neue Synag. Hr. Rabb.Dr.Ungerleicier. Gottesdienst an den Wochentagen: Morgens in allen Synagogen 7 Uhr. AbendS in der alten Synagoge nnd Kaiserstr.-Synagoge 6 Uhr, in der neuen Synagoge nnd Lindenstr.-Svnagoge 5 Ubr. vom 1. April cr. ab 6 Uhr. Sitzung der Repräsentanten-Versammlung. Sonntag, 31. 2Häv| Vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale Oranienburgerstraße 30. 3üd. Reform-Gemeinde. Sonntag. 31. März Vormittags 10 Ubr Gottesd. Pnd. Hr. Dr. Oppenheimer. Die Stelle eines Cultusbeamten als Religionslehrer» Vorbeter und Schächter soll zum 1. April cr. eventl. später wieder besetzt werden. Gehalt 1000 M. jährlich. Refleetanten. welche Reichsangehörige sein müssen, wollen sich schleunigst melden. Der Vorstand der Syrragogen-Gemeinde zu Bernstein. UenettliMMeiMk! In hiesiger Gemeinde ist die Borbeter- Religionslehrcr- und Schächter-Steve vacant. Festes Gehalt M. 700. Nebeneinkommen 3—400 M. nebst freier möblirter Wohnung n. freiem Brauch. Seminaristisch gebildete Bewerber wollen unter Beifügung ihrer Zeugnissesiä) melden bei dem Borst eher Ad. £ man uel, _ Simmern, Rheinprovinz._ Danksagung! Es wurden uns von Nah und Fern so viele Beweise herzlichster Theituahme anläßlich unserer am 16. März d. I. stattgefundenen Silberhochzeit kundgegebm. daß es uns unmöglich ist jedem Einzelnen zu danken, daher auf diesem Wege herzlichsten und innigsten Dank. Cantor 4. Schiller und Frau. Wien, den 19. Marz 1895._ Verlag v. B. Weisstock BERLIN €. Dr. 8. Maybaum: p^alT1 Ha gada alter hebräischer Text mit neuer deutscher Uebersetzung. Cartonirt 60 Pfennig inel. Porto. WollmaniTsclies Tochter-Pensionat N. Berlin, Monbijouplatz 10. Bertha Friedberg. M. Poppelauer’s Wr. SuWMg. H. Antiquariat Berlin C., Nene Friedrichstr. 61 empfiehlt ihr reichhaltig. Lager in Gebetu. Andachtsbüchern, Machsorim eins, und eleg. geb., Schulbücher. Großes Sortiment in Fest- und Confirmations- Geschenken; seidene u. wollene Talesim, Silbertressen, Ritualien. 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