Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 59 (1895)
- Issue
- Heft 4 (25.1.1895)
- Date
- 1895-01-25
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
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59. Jahrgang. Ar. 5. Allgemeine Berlin, 1. Februar 1895. eitung des Audenchums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse. Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Post oder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl.3 M. Nedacteur: Gustav K arpeles. Begründet von Rabbiner Dr. Ludwig Philippson-Äonn Verlags-Expedition: Berlin, Jerulalemerstr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse: Verlag der „Ällgem. Zeitung des Judenthums", Berlin SW., Jerusalemer Straße 48/49 zu richten. Verlag von Nndolf Mosse, Berlin. v*rA amFo jOf Alleinige Annahme bei Nndolf Moffe, Annoncen-Ervedition Berlin, Breslau, Eoln a. yiv Qjeiu: Halle a. S.. Hamburg Hannover, Leipzig, London. Magdeburg, Mannheim. München. Nürnberg, T Rh., Prag. Dresden. Frankfurt a. M., Stuttgart, Wien, Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Freitag, den 1. Februar in allen Synagogen Abends 6 Uhr. Sonnabend, s. Februar in der alten Synagoge Morgens Hlk Uhr, in den übrigen Synagogen Morgens 9 Uhr. Predigten Bormittags Lv Uhr: Nene Synagoge. Herr Rabb. Dr. Rosenzweig. Kinderrstr.-Synagoge Herr Rabbiner Hr. Stier. Nachmittags 81/* Uhr r Alte Synagoge. Herr Kandidat Vr. R. Steinhart. Gottesdienst an den Wochentagen: Alte Synagoge u. Kaiserstr.-Synagoge Morgens 7 Uhr. Neue Synagoge und Liudenftr.-Synagoge Morgens 7 Vs Uhr. Abends in allen Synagogen 4^2 Ubr. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, 3. Februar Vormittags 10 Uhr Gottesdienst. Predigt Herr vr. Levin. Montags-Vorlesung im Saale des Geselligen Vereins der Ges. d. Fr. Potsdamerstrasse 9« —-- Abends 7 \ 2 Uhr.-- Am 4. Februar findet keine Vorlesung statt. Herr Eirector Dr. Adler •wird seinen Vortrag über die Judenverfolgungen in Deutschland zurZeit des ersten Kreuzzuges, am 11. Februar halten. Einlasskarten a 1 Mark sind zu haben beim Eingang in den Saal. Borträge über die Geschichte der Philosophie im Brüderfaal tWilhelmstraße 136) jeden Donnerstag 8—9 Uhr Abends. Zutritt frei.__ Die Stelle des Cnltusbcainten Ist per 1. April d. I. in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Gehalt 900 Mark per Anno. Geeignete Bewerber wollen sich gesälligst bald an den Unterzeichneten wenden IiÖwenberg i. Schlesien. S. Müller. Am 1. September cr. wird die Lehrer-, Cantornnd Prediger-Stelle in unserer Gemeinde vaeant. Reflectanten wollen sich baldmöglichst unter Klarlegung ihrer Familienverhältnisse. -Einreichung ihrer Zeugnisse und Gehaltsansprüche an den Porstand der israelit. Gemeinde in Ruhrort a. Rh. Wendern_ Israel. TWer jbenlmat -—<» von O-- Frau Alma Silb ermann, Berlin W. 36 Magdebnr^erstrasse 36 Die Shnagogengemeinde Illingen sucht per 1. April d. I. einen durchaus tüchtigen, seminaristisch gebildeten Elemnitarlehrrr, welcher die Fähigkeit besitzt event. Vorträge zu halten. Es wird besonders darauf gesehen, daß Reflectant religiös und talmndisch gebildet ist. Die Schule soll demnächst eine Oeffentliche werden. Anfangsgebalt Mark 1200 pro anno, nebst Miethsentschädigung. Bewerber wollen ihre Gesuche bis spätestens 14. Februar ait den Unterzeichneten Vorstand einsenden. Illingen, Reg.-Bez.Trier. 14. Jan. 1696. Dar Vorstand d. Synagogen-Gemeinde. Infolge Berufung unseres erste« Cantors und Religionslehrers nach Fürth ist diese Stelle zum 1. Mai d. I. neu }it besetzen. Musikalisch gebildete. zur Leitung des Gottesdienstes mit Orgel und Chor befähigte Bewerber wollen uns ihre Meldungen bis 1. März zugehen lassen. Festes Gehalt 2400 Mark. Der Vorstand der Shnagogen-Gemeinde Liegnitz. Heinrich Cohn. Die Stelle eines Gemmtarlehrer und Cnltnsbeanite» ist in hiesiger Gemeinde zum 1. Juli d. I. nett zu besetzen. Aufangsgehalt 900 Rmk. Geeignete Bewerber wollen sich gefälligst bald an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Gütersloh. 8. Langbein. In Folge Penstonirung des bisherigen Beamten ist die Stelle des Schächters, Sten Vorbeters u. Religionslehrers zum l. Juli d. I. neu zu besetzen. Bewerbungen nehtnen wir bis 15. März d. I. entgegen. Liegnitz» den 14. Januar 1896. vor Vorstand d. Spagogen-Gemeinde. Heinrich Cohn. In unserer Gemeinde ist die Stelle des Rabbiners, mit der die Stelle des ersten Neligions lehrers verbunden, zu besetzen. Festes Gehalt Dt. 2400. Nebeneinkommen für Trauungen rc. Für Ertheilung des Religionsunterrichtes am hiesigen Königl. Gytnnasium sind bisher M. 250 gezahlt. Meldungen bis Ende Februar cr. Preust Stargard, 24. Januar 1896. Der Vorstand d. Shnag.-Gemeinde. Jüdische Lehrer - Bildungsanstalt zu Berlin. Bedingungen für die Ausnahme: Die Bedingungen für die Aufnahme, die nur ein Mal jährlich und zwar beim Beginn des Sommer-Semesters stattfindet. find folgende: 1. Der Aufzunehmende mutz mindestens das 17. Jahr zurückgelegt und darf das Alter der Bildungsfähigkeit noch nicht überschritten haben. 2. Er muß außer den allgemeinen Vorkenntnissen, die laut der allgemeinen Bestimmungen vom 15. Oktober 1872 bei der Aufnabmeprüsung an den Schullehrer-§emin.irien gefordert werden. Vertrautheit mit dem Pentateuch und Kenntniß der wesentlichsten Theile der biblischen Geschichte, der hebräischen Formen lehre sowie der Liturgie besitzen. 3. Er hat dem Leiter der Anstalt folgende Schriftstücke einzureichen: a) Einen von ihm selbst verfaßten und geschriebenen Lebenslauf. welcher außer seinen persönlichen Verhältnisseu besonders den bisherigen Gang feiner Bildung darstellt. b) das Geburtsattest, c) ein Gesundheitsattest, ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Arzte. d) ein Zengniß über seine Schulbildung. e) ein amtliches Zengniß über seinen bisherigen Lebenswandel. Auf Grund eines nach diesen Bedingungen an den Leiter der Anstalt Hrn. Rector Vr.HolzuU«u,bisEndeFebrirard.J einznsendenden Gesuches wird über bte Zulassung des Angemeldeten zur Prüfung bestimmt, von deren Ergebniß seine Ausnahme abhängt. Tie Anstalt gewährt den Zöglingen freien Unterricht und Unterstützungen. Berlin, im Januar 1896. vor Vorstand der Jüdisch. Gemeinde. Die Stelle eines Religionslehrers und Kantors ist in hiesiger Gemeinde zu besetzen. Seminaristisch gebildete Bewerber mit tüchtiger musikalischer Besähiaung wollen sich unter Einsendung ihrer Zeugnisse bis zum so. Februar d. I. bei dem Unterzeichneten melden. Aufangsgehalt Mark rrooo. Der Borstand der Israel. Cultusgemeinde in Wiesbaden. Simon Hess. Israel. TWer-Mimat von M. Wassermann, Oranienburgerttraste VS, zur wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und häuslichen Ausbildung. Uraparttttdenklasfe -er Indischen Lrhrnhildm-seuftelt nt K erlitt. Die Aufnahmeprüfung findet Donnerstag, den 18. April, Vormittags 9 Uhr statt. Die Anstalt gewährt sreien Unterricht und bedürftigen Zöglingen eine Beihilfe zum Unterhalt. Sie nimmt in der Regel nur Schüler auf. welche das fünfzehnte Lebensjahr vollendet haben. Der schriftlichen Meldung find beizufügen- 1. der Geburtsschein. 2. der Impf- und Nachimpfungsschein. 3. ein Gesundheitszeugnis. ausgestellt von einem zur Führung eines Dienstsiegels berechtigten Arzte. 4. ein Zengniß über die bisher genossene Schulbildung sowie über die Führung. Auf Anfragen ertheilt der Leiter der Lehrer-Bildungs-Anstalt. Herr Rector Dr. Holzman, nähere Auskunft. Berlin, im Januar 1895. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde. M. Poppelauer’s Mr. MWMg. u. Antiquariat Berlin C., Nene Friedrichstr. 61 empfiehlt ihr reichhaltig. Lager in Gebetu. Andachtsbüchern, Machsorim eins, und eleg. geh., Schulbücher. Großes Sortiment in Fest- und Consirmations- Geschenken; seidene u. wollene Talesirn» Silbertressen, Ritualien. Judaica vl Hebraica. Neuerscheinung, stets ans Lager. Die Stelle des erste» Kantors in unserer Gemeinde soll nunmehr wieder besetzt werden. Das jährliche Gehalt beträgt 3000 Mk. Außerdem soll ein III. Schächter mit lantoraler Befähigung, dessen Gehalt auf jährlich 1500 Mk. festgesetzt worden, angestellt werden. Bewerber, welche deutsche Staatsangehörige sein müssen, wollen sich, bis spätestens den 15. Februar d. I. bei dem Unterzeichneten Vorstände unter Einreichung ihres Lebenslaufes mit Angabe der Familienverhältnisse und Uebersendung von Zeugnißabschriften melden. Beuthen, öberschl., 2l. Januar 1895. vor Vorstand d. Spagogen-Gemeinde. Tochter-Pensionat I. R. Berlin, Gfreschw. laebensteln \V. Lützowstrasse 49.