Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 57 (1893)
- Issue
- Heft 23 (9.6.1893)
- Date
- 1893-06-09
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3224737-3227986-3228010--49878-3271464- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
57. Jahrgang. Nr. 24. Berlin, 16. Inni 1893. Allgemeine eitung des Zudenlhums. Ein unparteiisches Organ für alles jüdische Interesse» Diese Zeitung erscheint wöchentlich. Abonnements-Preis: Durch Buchhandel, Postoder direkt von der Expedition in Berlin unter Streifband bezogen vierteljährl.Z M. Nedacteur: Gustav K arpeles. Begründet von Rabbiner Dr Ludwig Philippson-Lonn. Verlags-Crpeditwn: Lerün, Jerufalemerstr. 48/49 Alle Zusendungen für Redaktion und Expedition sind an die Adresse Verlag der „Ällgem. Zeitung deS Zudenthums". Berlin SW., Jerusalemer Straße ls/19 zu richten. Verlag von Rudolf Mosse, Berlin. Annoncen pro Zeile 30 Pf. Alleinige Annahme bei Rudolf Mosse, Annoncen-Expedition, Berlin. Breslau. Cola a. Nh. Halle a. S., Hamburg, Hannover, Leipzig, London, Magdeburg, Mannheim, München, Nürnberg. Prag. Dresden, Frankfurt a. M., Stuttgart, Lien, Zürich. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst. Freitag, den 16. Juni in allen Synagogen Abends 7Vs Uhr. Sonnabend, den IV. Juni in der alten Synagoge Morgens 8-/2, in den übrigen Synagogen Morgens 9 Uhr. Predigten: in der alten Synagoge Herr Rabbiner Do. Weisse 9l/2 Uhr, in der Synagoge Lindenstratze Herr Nabbiner Dr. Maybaum 10 Uhr. Jugendgottesdienst in der neuen Synagoge Nachmittags 4 Uhr Herr Rabbiner Dr. Stier. Gottesdienst an den Wochentagen in allen Synagogen Morgens 6^2 und Abends 6 lk Uhr. Sitzung der Repräsentanten - Versammlung: Sonntag, den 18. Juni Vormittags 11 Uhr im Sitzungssaale Oranienburgerstraste 30. Jüdische Reform-Gemeinde. Sonntag, 18. Juni. Vormittags 10 Uhr Gottesdienst. Pred. Hr.Dr. Oppenheimer. Für die hiesige Synagogen - Gemeinde ist die Stelle eines Kantors, Schochet und Kore zn besetzen. Festes Gehalt 960 Mark, mit einem Nebeneinkommen von ca. 500 Mark nebst sreier Wohnung. Reisekosten werden nur dem Gewählten erstattet. Bewerbungen sind an den Unterzeichneten zu richten. vervoivoralio»8Vor8tavä2ll8e!lM686l Bernhard Becker. Zum 1. Oktober er. soll die Stelle eines Ketzvevs an der hebräischen Schule hier besetzt werden. Bewerber, welche dieBerechtigung haben, den Religions-Unterricht an öffentlichen Schulen zu ertbeilen und zugleich die Geschäfte des Gemeindesekretariats übernehmen können, wollen sich unter Einreichung Von Zeugnissen und eines schriftlichen Lebenslaufes bis zum IS. Juli cr. melden. — Gehalt 1200 Mark. Rawitsch, den 5. Juni 1893. Vor Vorstand der Synagogengemeinde, Cantwen-Schule= In meinem Conserdatorium für Musik habe ich eine Abtheilung zur Ausbildung jüdischer Cantoren gegründet. Durch diese noch nicht existirende Lehranstalt ist ein längst empfundenes Bedürsnitz erfüllt. Näheres Prospekt, welcher gratis versandt wird. Berlin SW., Lindenstraße 33 Direktor M. Wigodzki. Tbiergartenstr. 3/4 HcUlHOVßF Thiergartenstr. 3/4 Pensionat rmd Höhere Töchterschule von Fran Dr. Leverson and Frl. Constance Levy. -4—- Jetzige Inhaberin: Frl. Constance Lievy.-<— I Heinrlclistrasse 37 a, Hannover. Israel. TWer-PenNal tunt ..Kau I. Woiss's Töchter." »rundliche Ausbildung in Wissenschaften, Handarbeiten. Haushalt und f. gesellschaftliche Formen. Unterricht im Hause. Beste Referenzen. Das Deutsch-Israelitische"" ' ' — - •-zu Diez an der Lahn-» — bittet wohlthätige Glaubensgenossen um Zuwendung von Jahresbeiträgen, Spenden und Stiftungen. Israel. Toesitev-Pensionat und Fortbildungs-Anstalt. Beriinw. Hedwig Sachs, Therese Salz, GentMnerstr. 35 n Referenzetr: Ihre Ehrwürden Herrett Rabb. Dr. Ungerleider und vr. Rosenzweig in Berlin, Herr Eommerzienrath I. Israel. Israel, heil- und pflege Anstalt für Nerven- und Getnüthskranke zu Sayn bei Coblenz am Fthein. -Bestand feit 1869. - - Gesonderte Abtheilungen für 150 Kranke beider Geschleckter. Prospekte durch die Unterzeichneten M. Jacoby. Dr. Behrendt. Dr. Kosentlial. Nachruf. Am 4. d.Mts. verschied nach langem, schweren Leiden im jüdischen Krankenhause zu Berlin unser allverehrter Rabbiner und Prediger Herr H. Rackwitz. Dreissig Jahre lang hat der Verewigte in unserer Gemeinde "segensreich gewirkt und sich durch seine Selbstlosigkeit und Herzensgute, sowie durch seinen edlen Sinn die Liebe Aller erworben. Wir verlieren in dem Dahingeschiedenen unseren treuen Freund und Berather und werden ihm allezeit ein ehrendes Andenken bewahren. Der Vorstand und die Repräsentanten der Synagogen-Gremeinde zu Schivelbein. Bei der Verwaltung der Stziragogcn-Gcrncinde zn Breslau ist die Stelle eines Wen KillM-MiMm welchem die Leitung des gesammten inneren Bureaudienstes — mit Ausnahme der Kassengeschäfte — obliegen soll, sofort zn besetzen. Das Jahresgebalt beträgt 5000 Mark. Geeignete, im Verwaltuugsfach erfahrene Bewerber südischetr Glaubens toollen sich schriftlich bei dem Unterzeichneten melden. Breslau, den 9. Juni 1893. Der Vorstand der Synagogen - Gemeinde. Tie hiesige erste Kantorstelle ist durch atlderweitige Berufung des Inhabers vaeant aewordcn. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen. unter Beifügung ihrer Zeugttisse baldigst bei uns einreichen. Gehalt 2100 011. jährlich. Bewerber, welche zugleich Schächter sind, werden bevorzugt- Zabrze Q.-S., im Juni 1893. DerVorstand der Synagogen-ßemeinde M. Kaiser. —>-$• Uaran;. -z>— Ter Posten des zweiten Kuttusveamten in der hiesigen Gemeinde ist in Folge Bernfung des bisherigen Inhabers in eine grössere Gemeinde vaeant und soll baldmöglichst wieder besetzt werden. Die Funktionen desselben umfassen die Ausübung des Vorbeteramtes mit Orgelbegleitung, des Toravorlesens, des Schächteramtes und Ertheilmtg des Religionsunterrichts iu den Anfangsgründen. Fixirtes jährliches Gehalt 1800 Mark. Schlachtgebüliren werden nicht gezahlt. Reisespesett werden nur dem Gewählten vergütet. Schweidnitz, int Jutti 1893. her Vorstand der Israel. Gemeinde. StattjeöeröesoMer. MeMaog. Das heute erfolgte Ableben ihres innig geliebten Gatten, Vaters, Schwieger- und Grossvaters, des Übercanfors der Israel. Gemeinde in Braunschweig Herrn H. Goldberg zeigen in tiefstem Schmerze hierdurch an die trauernden Hinterbliebenen. Braunscliweig, Leipzig, Königsberg i. Pr., Hamburg, Prag, 10. Juni 1893. D9/0^60A