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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-05-25 · Heft 21 (25.5.1869) · p. Seite 418

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 21 (25.5.1869)
Date
1869-05-25
Page
Seite 418 (sequence 14)
Language
German
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418 Haushälterin-Gesuch. Zur Führung eines stillen HauShalteS wird in einer kleinen Landstadt Westphalens eine Person gesetzten Alters, nicht unter 30 Jahren, gegen hohen Lohn gesucht. Franko Offerten unter X. X. besorgt die Expedition dieser Zeitung. Ein junges Mädchen, mos. Confession, sucht eine Stelle in einer anständigen Familie zur Unterstützung der Hausfrau, auch kann sie kleinen Kindern den ersten Schulunterricht ertheilen. Anfragen hierauf nimmt I. Ro fendaum in Pasewalk entgegen. Heirathsgesuch. Für ein Mädchen von 28 Jahren auS guter Familie, wohlerzogen, gewandt in der HauSführung und in allen weiblichen Handarbeiten wohlerfahren, Meisterin in Anfertigung von Putzarbeiten, dabei sanfter Gemüthsart und gefälligem Aeußern, bescheidenen Ansprüchen, häuslich, mit baarm Taufend Thalern Vermögen und entsprechender Aussteuer: wird ein etwa 8—10 Jahre älterer, unverheiratheter Mann oder Wittwer, der ein nährendes Geschäft betreibt, gesucht, und sind gefällige Adressen — unter Zusicherung strengster Discretion — an den Rabbiner H. Dr. Jacobson in Marienwerder zu richten. Zur Erweiterung einer bestehenden ausdehnungsfähigen Buch- und Papierhandlung in einer Kreisstadt von 6000 Einw. und guter Umgegend, wird ein junger solider Buchhändler, mos. Conf. mit disponiblem Vermögen von einigen tausend Thalern, unter günstigen Bedingungen als Theilhaber gesucht. Offerten sud-D. F. 849. versiegelt durch Hrn. Haasenstei» & Vogler in Hamburg. Eine am hiesigen Platze an lebhafter Straße belegene Besitzung, bestehend aus einem neuen massiv erbauten Wohnhause und einem ebenfalls massiven Hinterhause, nebst großem Garten, ist Theilungshalber zu verkaufe». Im Hinterhause befindet sich eine Mazothbäckerei, welche mit Dampf betrieben nnd höchst practisch eingerichtet ist. Das Geschäft besteht seit 32 Jahren, erfreut sich einer großen Kundschaft und soll unter Belaffnng der Firma mit übertragen werden. Der Garten ist als Bauplatz gut zu verwerthen. Es wird nur eine mäßige Anzahlung verlangt und kann der Rest auf eine Reihe von Jahren stehen bleiben. Kaufliebhaber wollen sich an die Herren Merfeld & Dreyer in Bielefeld wenden. -w>Gichorie, versehen mit Siegel und Attest de8 Rabb. Herrn kr. Lehmann in Mainz, empfiehlt die Cichorien-Fabrik von Christoph Reufch in Neuwied. Vorstehende Empfehlung bestätigt Dr. Lehmann Rabb. der israel. Religionsgesellschaft in Mainz. Die israelitische Restauration Rothschild empfiehlt sich einem geehrten reisenden Publikum. München, Fingergasse Nr. 1. Bad Ems, Mein Hötel -hüD empfehle den geehrten Badegästen und Touristen unter Zusicherung aufmerksamer und billiger Bedienung. Ferdinand Michel. „Zum bayrischen Hof“ Obere-Allee. Voriges Jahr in „zur Stadt Stockholm“. Lad Ems. He 1 el Wals. «Pension.) Schöne, bequem eingerichtete Zimmer mit guten Betten. Frühstück, tadle ä'dötv, Abendbrod a la carte nach Belieben; ä Person pr. Tag 1 Thlr. 10 Sgr. Salons entsprechend höher. Prompte Bedienung und kurentsprechende, kräftige Küche. Der Omnibus des Hotels ist während der Saison an allen Zügen, zur Abholung der verehrten Gäste. I. Wolfgang. Asyl für Nervenkranke (Männer) M Charlottenburg bei Berlin, Berlinerstraße 18 im schönsten Theile der Umgebung Berlins in gesunder Luft gelegen, wird bestens empfohlen. Pensionssätze 35—50 Thlr., dafür Wohnung, gute Kost, Bedienung, Medicamente, Bäder, ärztliche Behandlung etc. Prospecte gratis. — Diät nach jüdischem Ritus. Dirigirender Arzt vr. Carl Edel.

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