Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 17 (27.4.1869)
- Date
- 1869-04-27
- Page
- Seite 339 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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L» Friedland in Dünaburg, (Rußland) sucht eine Dame, jüdischer Confessio«, als Wirthschaftenn seines Hauses. Dieselbe muß im Alter der Dreißiger, durch längere Praxis in vornehmen Häusern, erfahren in ausgezeichneter Haushaltung nach jüdischem Ritus und, wo möglich» außer dem Deutschen noch des Französischen kundig sein. Der Jahresgehalt ist auf 200 Rbs. nebst Station und Vergütung der Reisekosten festgesetzt. Ein junges Mädchen mosaischen Glaubens sucht eine Stelle als Verkäuferin in einem Posamentir-, Weiß- oder Kurzwaaren-Geschäft, auch würde dieselbe gern die Frau vom Hause in der Wirthschaft unterstützen. Es wird mehr auf gute Behandlung als auf Salair gesehen. Reflectierende mögen sich gefälligst bei L. Moses in Colberg melden. Ein isr. Mädchen, welches im Deutschen gewandt, in der französischen, englischen, italienischen Sprache mit der 1. Note geprüft, in Klavier und Handarbeit tüchtig ist, sucht in einem religiösen Hause als Erzieherin eine Stelle. Adresse E. Kauders München Althammereck Nr.'/r. Heirathsgesuch. Ein honnetter junger Mann, der in einer respectablen geschäftlichen Beziehung ein reiches Bestehen und noch eine glänzende Aussicht hat, wünscht ein wohlgestaltetes und erzogenes, etwa 2üjähriges Mädchen von guter Familie und mit einem verhältnißmäßigen Vermögen, zur Lebensgefährtin. Briefe hierüber mit deutlich umschriebenen Anknüpfungspunkten werden erbeten franco unter Chiffre A. D. an die Exped. d. Bl. — Discretion wird versichert. Wegen Mangel an Bekanntschaft suchen Eltern, in einer industriereichen großen Stadt wohnend und daselbst seit langen Jahren ein feines Geschäft besitzend, für ihre 23jährige Tochter einen intelligenten und rechtschaffnen Geschäftsmann, aus ehrbarer Familie, zum Gatten. Gef. Franco-Offerten mit Beifügung der Photographie besorgt unter B. 0. # S. die Exped, d. Bl. Strengste Discretion ist Ehrensache. Eine Uebersetzung der -np’3 ■c'H wird um jeden Preis gesucht, oder auch Jemand, der solche genau gegen gutes Salair zu übersetzen geneigt ist. Offerten werden unter D. R. franco in der Exp. d. Zeitung erbeten. Von M. W. Kaufmann's Buchhandlung in Leipzig verlange gegen baar -p;\ Erech Millin von Salomo Jehuda L. Rapoport. Rabbiner in Prag Netto 4 Thlr. I. Friedländer’s Erziehungsinstitut für isr. Knaben. Halberstadt. Prospecte und Referenzen auf Anfrage. Bad Ems. Mein Hdtel ubs empfehle den geehrten Badegästen und Touristen unter Zusicherung aufmerksamer und billiger Bedienung. Ferdinand Michel. „Zum bayrischen Hof* Obere-Alle. Voriges Jahr in „zur Stadt Stockholm“. Soeben erschien und ist in allen Buchhandlungen vorräthig: Offener Brief eines Juden an Herrn Professor vr. Buchow von vr. D. Caffel. Preis 5 Sgr. In lebendiger, überzeugender Darstellung werden in dieser Schrift die jüngsten Angriffe des berühmten Gelehrten auf die Humanität des Iudenthums widerlegt, und wird dieselbe gewiß Aussehen erregen. Berlin. L. Gerschel, Verlagsbuchhandlung. Wilhelmsstraße 86. Im Verlage von Baumgärtner's Buchhandlung zu Leipzig ist erschienen: mW mv Math des Heils. eine Mitgabe für das ganze Leben an jüdische Confirmanden, Lar mizwah, und Confirmandinnen, so wie bei der Entlastung aus der Schule. Von vr. Ludwig Philippfon, Herausgeber d. Allg. Zeitung des Judenthums. Mit Stahlstich und Titelkupfer, in reich vergoldetem Einband Preis 1 Thlr. 20 Sgr. Keinen bessern Führer können Eltern und Freunde ihren Kin dern bei diesen wichtigen Veranlassungen mitgeben. Die religiösen Lehren, die Geschichte, das Sitten- und Ceremonialaesetz des Judenthums werden in anziehendster, überzeugendster Weise dargestellt flir alte Lagen und Verhältnisse des Lebens, in Beruf und geselligem Verkehr, in Familie und Oeffentlichkeit die weisesten Rathschläge und Mahnungen, aus der h. Schrift, einerreichen Erfahrung und einem frischen Geiste geschöpft, ertheilt. Es ist eine treffliche Gabe des verdienten Verfassers an seine Glaubensgenossen, an deren Jugend.