Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 12 (23.3.1869)
- Date
- 1869-03-23
- Page
- Seite 236 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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23« Für ein bedeutendes' Tuch-, Leinen-, Manufactur-, Producten- und Woll-Geschäft in einer Provinzial-Stadt in der Neumark wird ein mit nöthigen Schulkenntnissen versehener Lehrling zum sofortigen Antritt gesucht. Franko-Offerten befördert die Exp. d. Blattes unter Chiffre v. W. K._ Ein ordentl. jüd. Mädchen, die in Küche u. Hausarbeit Bescheid weiß, wird zum 1. April d. I. bei anständigem Lohn verlangt v. S. Asch Beelitz b/Potsdam. Pension. In einer sehr achtungswerthen Familie in Berlin können Damen und junge Mädchen Aufenthalt und Unterricht erhalten. Der letztere kann im Hause selbst von zwei tüchtigen, geprüften Lehrerinnen ertheilt werden und brauchte sich nicht auf die theoretische Ausbildung zu beschränken. Eine Theilnahme am Haushalt, sowie Unterweisung in practischen Handarbeiten könnte auf Wunsch besondere Berücksichtigung finden. Nähere Auskunft ertheilt Rabbiner Dr. A M. Goldschmidt in Leipzig. Jsr. Pcnsivmt Fleischmam {ttc KlmrEfUM K/HM» Brückhofstraße 15. «gegründet von Dr. Levysohn 1837.) Aufnahme von Schülern, welche eine der hies. Schulanstalten besuchen, sowie junger Leute aus guten Familien welche in einem hies. Handlungshause in der Lehre sind. Vorbereitung zum Examen für den einjährigen Militairdieust. Handelöwissenschaften. Franzos., englische und italienische Sprache von Nationale» unterrichtet. Realfächer und Lateinisch. 5 geprüfte Lehrer ertheilen den Unterricht. Geräumige Wohnung. Kräftige und nahrhafte Speisen, Sorgfalt für gute und religiöse Erziehung, für geistiges u. körperliches Gedeihen. Das Pensionat wird gegenwärtig von Engländern, Deutschen, Franzosen und Italienern besucht und stehen dem Unterzeichneten die besten Referenzen angesehenster hies. Häuser, sowie der Ellern der Pensionäre, deren Namen auf Anfragen gerne mitgetheilt werden, zur Seite. Nähere Auskunft ertheilt bereitwilligst Der Pensionats-Borsteher, v. Fleischmann. Lehr- und Erziehungsanstalt von M.Sessels Ww.Heidelberg, Museumsplatz 18. Die der Anstalt anvertrauten Töchter genießen bei liebevoller Pflege, Unterricht in allen Schulfächern und nach Wunsch Anleitung in häuslichen Beschäftigungen. Eine Französin und eine Engländerin, die in dem Hause wohnen, ertheilen den Sprachunterricht. Näheres ertheilt die Vorsteherin. Israel. Krankenanstalt in Sayn. Ispl für Nerven- und Gemüthskranke. Herrliche, gesunde Lage im anmuthigsten Theile des Rheinthals nahe bei Coblenz. Anmeldungen nimmt entgegen der Arzt der Anstalt Dr. ZWiegand und der Hausverwalter Rabbinatscandidat Berg. 3fr. Knabenpensionat in Hamburg. Knaben, welche, die hies. vorzügl. Schulen besuchen wollen, finden unter angen. Bedingungen in der Familie des Unterzeichneten freundliche Aufnahme, Pflege, religiöse Erziehung und gründlichen Unterricht. Referenz, die Herren Landrab. Dr. Cohn in M. Schwerin, H. Mathias hier und Schuldirektor Dr. Liebrecht in Altona. Auf Anfrage sofort. Antwort. Z. Gold schmidt. Ord. Lehrer am Paulinenstift 2. Marktstr. 2V. Ist. Handels-Institut und Pensionat, 348—350 Ghaussee dltterbeek, dem Thiergarten gegenüber. Geleitet von Professor L. Kahn. Diese Anstalt, seit deren Gründung im Jahre 1863 in beständiger Zunahme, muß zum zweiten Male ihre Räumlichkeiten vergrößern. Es wird ein neues Gebäude für Lehrsäle bestimmt, gebaut. Durch diese Vergrößerung ist sie in der Lage nach Ostern einige neue Zöglinge aufzunehmen. Sie bietet die beste Gelegenheit zur Erlernung der Handelswissenschaften und der neueren Sprachen. Religiöse Erziehung. Vorbereitung zum Examen bks einjährigen Militärdienstes. J. Friedländer’s Erziehungsinstitut für isr. Knaben. Halberstadt. Prospecte und Referenzen auf Anfrage. AM fir Metmmftmft Charlottenbnrg bei Gerlin, öerlinerstraße 18. Mit dem 1. März d. 3. habe ich meine Heilanstalt für Gemnths- und Nervenkranke, und zwar zunächst für Männer eröffnet. Die Anstalt ist mit allem Comfort neu eingerichtet, die ärztliche Behandlung der Kranken wird den neuesten in der Wissenschaft geltenden Principien entsprechen. Küche nach jüdischem Ritus. Aufnahme-Reglements werden auf Anfrage gratis übersandt. Näheres zu erfragen in der Anstalt, oder bei Dr. W. Sander in Berlin, erster Assistent der Abtheilung für Geisteskranke in der Clbarits. Der Dirigent Dr. Carl Edel