Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 9 (2.3.1869)
- Date
- 1869-03-02
- Page
- Seite 174 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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174 rD^^rno itr'mttTO :mrpbtt: Israelitische Fest-, Erbauungs-und Gebet-Bücher in grösster Auswahl, sowie seidene und wollene mrPbü empf. und versendet nach auswärts M. Poppelauers’ Buclih. Berlin, 61. Neue Frdchsstr. Bei €. F. Schmidt in Leipzig ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Me Jessach-Kagada oder (krHlmig mm IZlükl's Ins;i>g nns (Egtjptcit zum Gebrauch der beiden ersten Abende des Mazot-Fe§tes. Von Neuem wörtlich auS dem hebräischen Originale verdeutscht. »Also hebr. und deutsch) von Jacobsohn. Fünfte, verbesserte Auflage. Broschirt. Preis 5 Ngr. — NB- Parti e p r e i s: 25 Expl. auf einmal genommen für 1 Thlr. 20 Sgr. Die Geschichte der heil. Schriften mit vielen Nutzanwendungen für die israelitische Jugend jedes Alters in schule und Haus, wie auch mit einer Zeittafel und einer Karte des heiligen Landes. Bon Br. I. H.'J acobson, Rabbiner und Prediger. 2. Auflage. Preis broschirt Vh Ngr. Katechetischer Leitfaden beim Unterricht in der israelitischen Religion, gleichzeitig Confirruandenbüchlein für die israelitische Jugend. Mit einem Anhänge, enthaltend Bibelkunde. Bon Ui'. I. H. Jacobson, Rabbiner und Prediger. 5. Auflage broschirt Preis 2 Ngr. Bei nns ist in besonderer Ausgabe erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Weltbewegende Frage« in Politik und Religion. Von Br. Ludwig Philippson. Zweiter Theil: Religion. Preis: 1 Thlr. 15 Ngr. Die vielen auszeichnendcn Kritiken z. B. in der Europa, Deutschen Allg. Zeitung, 'Neuen freien Presse, Wiener Presse, 9t. Züricher Zeitung u. s. w. überheben uns der Anempfehlung dieses gediegenen Werkes. Der zweite Theil wird durch seine Abhandlungeit über Judenthnm, Christenthum, Islam, Buddhismus, freie Gemeinden, Unitaries, Freimaurer u. s. f. und das Verhältnis; derselben zu einander die Aufmerksamkeit der Gebildeten aller Konfessionen auf sich ziehen. Baumgartners Buchhandlung in Leipzig. Wien, 18. Febr. 1869. Euer Ehrwürden: Gönnen Sie mir freundlich in Ihrem verbreiteten Journale Raum zur Berichtigung sinnstöreuder Druckfehler in meiner Schrift: ,,Die Vertreibung der Juden : ans Börmieu" :c. (veröffentlicht im „Jahrbuch für die Geschichte der Juden- :c. 1. Band, herausgegeben vom Institut zur För- 'j dermlg der isr. Literatur). t ,j S. 213 Z. 4 von untelt statt: ,,in Beschluß" lies u. beschützt j Aufruf zur Mildthalizkeit! Die haarsträubenden Berichte über die gegenwärtige Noch, und epidemischen Krankheiten, die unter unseren Glaubens-Brüdern in den russischen Nachbarstädten wüthen, veranlassen uns, unsere im Wohlthun nicht ermüdenden Glaubensgenossen von nah und fern inständig zu bitten, uns ihre milden Gaben, zur Linderung dieser Noch baldigst zukommen zu lassen. Der reiche Segen Gottes wird ihnen diese Wohlchat lohnen. Der Vorstand der Kreis-Synagogen-Gemeinde zu Gumbinnen. Louis Löwensorr. I. M Lehmann. _M. Marcuse._ Auf die „laute Anfrage" in Nr. 6 dies. Bl. bemerken wir, daß über die, behuf Reorganisation des Seminars von uns getroffenen Maßregeln seiner Zeit und geeigneten Orts den Gemeinden Westphalens und der Rheiuprovinz Bericht und Rechenschaft abgestattet werden soll. Die schnöde Verdächtigung des Herrn Stiftungssekräters, der seit langen Jahren seine Thätigkeit den Geschäften des früheren „Vereins" und der jetzigen Stiftung mit Fleiß, Treue und Umsicht gewidmet hat, müssen wir einfach mit Unwillen zurückweisen, ohne uns anonymen Angriffen gegenüber auf fernere Einzelheiten einlassen zu können. Münster, den 24. Februar 1869. Das Kuratorium der Marks-Haindorfschen Stiftung. Erklärung. Ich wiederhole die schon vor Jahren gegebene Erklärung, daß ich Herrn Raphael Kirchheim in Frankfurt wie Herrn Simon Szanto in Wien zu den letzten zähle, mit denen ich mich in irgend einen Streit einlasse. Wenn Herr Szanto sich in den ,,Schutz" des Herrn Kirchheim begiebt, und diesen als „unantastbaren Character" rühmt, so kann ich die Sympathie dieser beiden „Charactere" sehr wohl begreifen. Andere wissen, daß Herr Kirchheim in früheren Jahren mit frommer Wuth gegen die Reformer zog und die Rabbinerversammlung an Ort und Stelle sprengen wollte, dann aber die schartig gewordene Waffe umkehrte und mit gleicher Wuth im Dienste des extremsten Radikalismus ficht, daß er von denjenigen erklärte, er begreife nicht, wie sie noch die Kanzel besteigen können, denen er jetzt die Schleppe trägt! Solche Charactere mögen für Herrn Szanto „unantastbar" sein — für mich sind sie es nur aus einem bekannten Sprüchwort heraus. Ich lasse den Herrn Kirchheim ungestört seinen w andel - und wechselvollen Weg fortgehen, wer weiß wo er noch ankommt. Ich kenne übrigens die Quelle, aus w elcher der bittere Unmuth des Herrn Kirchheim fließt, sehr wohl. Aber so wenig ich noch vor Kurzem seine augebotene Freundschaft und Gastfreundschaft annahm, so gleichgültig läßt mich seine gegenwärtige Feindschaft. Dr. Ludwig Philippson.