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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1869-03-02 · Heft 9 (2.3.1869) · p. Seite 172

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
33 (1869)
Issue
Heft 9 (2.3.1869)
Date
1869-03-02
Page
Seite 172 (sequence 10)
Language
German
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172 Gesucht wird auf Johannis d. I. zur Stütze der Hausfrau ein junges Mädchen (Israelitin) welches gründlich den Haushalt zu führen versteht und einer solchen Stellung schon vvrgestanden hat. Reflectantinnen wollen sich gef. unter Beifügung ihrer Zeugnisse franco an die Exp. d. Z. wenden unter Chiffre MM. 2. Ein junges Mädchen, gut erzogen, mit allen häuslichen Arbeiten vertraut, wünscht eine Stelle in einer anständigen Familie zur Unterstützung der Hausfrau. Es wird mehr auf gute Behandlung, als auf hohen Lohn gesehen. Nähere Auskunft ertheilt auf franco Anfr. Mühlhausen in Th. M. Fackenheim, Prediger. Ein gebildetes gesetztes Mädchen sucht zur selbständigen Führung des Hauswesens, sowie auch zur Beaufsichtigung und Pflege der Kinder, Stellung. Besitzt gute mehrjährige Zeugnisse. Näheres unter 0.?. 573 an die HerrenHaasenstein und Bögler, Hamburg. Für ein älteres, alleinstehendes Ehepaar in einem Landstädtchen wird zur Stütze und Gesellschaft der Hausfrau eine Dame von gesetztem Alter gesucht, die in der feineren Küche und in allen weiblichen Handarbeiten vollständig bewandert sein muß. Antrittszeit Johannis. Offerten nimmt die Exp. dieser Zeitung unter Chiffre H. B, A. entgegen. Eine gebildete jüdische Dame gesetzten Alters, in allen Zweigen der Wirthschaft firm, der die besten Empfehlungen zur Seite stehen, wünscht in einem respectabeln Hause zur selbständigen Leitung einer, wenn auch großen Wirthschaft, oder zur Stütze der Hausfrau oder auch als Gesellschafterin Stellung. Reflektirenden wird Frau Kaufmann Jarislofsky in Hultschin die Güte haben Näheres mitzutheilen. Ein gebildetes Mädchen (Israelitin), erfahren in der Haus- und Handarbeit, sucht zur Stütze der Hausftau, oder zur Führung des Haushaltes bei einem Herren oder Dame Engagement. Auch würde dieselbe eine Stelle in einen Laden annehmen, da sie Kenntnisse darin besitzt. Gefl. Offerten franco unter 8 Nr. 5 durch das Annoncen-Bureau von Eugen Fort in Leipzig. Eine geprüfte Lehrerin, bestens empfohlen,. welche bereits einige Jahre mit erfreulichen Erfolge in den Schulwissenschaften, fremder Sprachen und Musik unterrichtet hat, sucht ein anderweitiges Engagement als Erzieherin. Näheres im Pensionat von Lydia Cronbach, Berlin. Oranienstraße Nr. 63. Töchterpensionat von Lydia Cronbach. Oranienstraße, 63. Berlin. Obiges Institut, in der Nähe der besten höheren Töchterschulen, empfohlen durch die Herren Profeffor Steinthal, Direktor Dr. Auerbach, Prediger Dr. Landsberger , Kfm. Alexander Lachmann, nimmt jeder Zeit Töchter gebildeter Eltern zur geistigen und leiblichen Pflege auf. Näheres durch Prospekte, die auf Verlangen gratis versandt werden. Pensions- und Erziehungsanstalt fiit Knaben. von Dr. Landsberger in Berlin, Burgstraße 1. Meine seit zehn Jahren hier bestehende Anstalt, die sich auf die wohlwollendste Empfehlung des sehr geehrten Herrn Redacteurs dieser Zeitung berufen darf, werde ich am 1. April d. I. räumlich erweitern und ich bin dadurch in den Stand gesetzt, noch einige Zöglinge aufzunehmen. Es ist ein streng religiöses und wissenschaftlich strebsames Leben im Hause; es wird englisch und französisch gesprochen und alle Sorgfalt sowohl auf die geistige wie auf die leibliche Pflege der Knaben gelegt. Dr Julius Landsberger, Prediger und Direktor der Friedrichstädtischen Religionsschule zu Berlin. PenfiSNÄt für isr. KrmheN in Landsberg a. d. Warthe. Mit dem Beginne des kommenden Sommer-Semesters werde ich hier ein Pensionat errichten, in welchem Knaben, welche das hies. Gymnasium oder die hies. Realschule besuchen wollen, unter annehmbaren Bedingungen neben einer religiösen Erziehung gute Pflege und sorgfältige Beaufsichtigung finden. Anmeldungen werden frühzeitig erbeten. Nähere Auskunft ertheilen auch die Herren: Rabbiner Dr. Klemperer, Gymnasial-Director Prof. Dr. Kaempf, Dr. med. Grünfeld Hierselbst. S. Cohn, Lehrer an der Religionsschule. J. Friedländer’s Erziehungsinstitut für israel Knaben in Halbers tad t. Vorzügliche körperliche Pflege. Gewissenhafteste Le° tung der geistigen Ausbildung. Annehmbare Pension Bedingungen. Referenzen: Herr Rabb. Dr. B. Auerbach, Herren Aron Hirsch & Sohn in Halberstadt. Herr Rabb. Dr. Lehmann in Mainz. Herr S. Calvary in Posen. Rev. Dr. M. Friedländer, Principal of the Jews College, 10 Finsbury Square London. Herr Meyer Jungherz in Warschau.

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