Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 33 (1869)
- Issue
- Heft 5 (2.2.1869)
- Date
- 1869-02-02
- Page
- Seite 95 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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95 Ein junges israel. Mädchen, mit guten Schulkenntniffen versehen, im Clavierspiel und weiblichen Handarbeiten geübt, wünscht unter bescheidenen Ansprüchen in einem anständigen Hause angemessen placirt zu werden. Franco-Offerten erbittet sich Rabb. Dr. Philippfon in Dessau. * Ein jüdisches Mädchen, im Hauswesen erfahre» und auch befähigt, eine Hausfrau in der Erziehung der Kinder zu unterstützen, sucht als Wirthschafterin oder Gesellschafterin eine Stelle in einem achtbaren Hause. Offerten unter 8. A. Pas. nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. Eine geprüfte Lehrerin (Jüdin) des Französ. und Englisch, mächtig, musikalisch, sucht eine Stelle als Erzieherin. Näheres bei Herrn Banquier A. H. Heytwut, Berlin unter den Linden 21, und bei Herrn Zomber, alte Schönhauserstr. 28. Zwei junge Mädchen aus achtbarer jüdischer Familie suchen Stellung in einem kaufmännischem Geschäft oder auch zur Stütze der Hausfrau. Franko-Ofserten befördert die Expd. dieser Zig. unter Chiffre J. S. 21. I Frankfurt am Main, f § Ich beehre mich, die ergebenste Anzeige zu machen, H daß ich mit Genehmigung Königlicher Regierung » * zu Wiesbaden ein •* ß Lehr- und LyiehuugIinstitut» ß für § | WereL. ARäOcheW | $ am hiesigen Platze errichtet habe. Bei streng re- D '$ ligiöser Richtung wird die Unterzeichnete sich die K I sittliche und geistige Ausbildung, sowie die körper- T K liche Pflege ihrer Zöglinge gewissenhaft angelegen D E sein lassen, und steht der Prospect, welcher über die § * Leistungen des Institutes sich ausführlicher ausf- * spricht, auf Verlangen gern zu Diensten. Anmel- » R düngen bittet man zu richten an die Vorsteherin fj | Dorothea Japhet, | | Grüner Weg 23, in Frankfurt a/M. Pensionat in Lernburg. (Anhalt.) In meinem neu begründeten Pensionat finden noch einige junge Mädchen, welche die hiesige gut renommirte Töchterschule besuchen wollen, freundliche Aufnahme und mütterliche Pflege, sowie Nachhilfe in allen Schularbeiten. Referenzen: Herr Landes-Rabbiner Dr. Herxheimer, Bernburg. Herr Rabbiner Dr. Philippson, Dessau. Baldige Anmeldungen erbittet sich Therese Gerson. Bad Kreuznach. Unterzeichnete nimmt junge Damen, die ohne Begleitung das hiesige Bad besuchen wollen, in ihren: Hause auf. Auch solche, welche zu ihrer Ausbildung in den hiesigen vortrefflichen Lehranstalten das ganze Jahr über bleiben wollen, finden Aufnahme. Die vortheilhafte gesunde Lage des Hauses, in unmittelbarer Nähe des Bades, verbunden mit Garten und Bädern, läßt nichts zu wünschen übrig. Nähere Auskunft zu ertheilen ist gern bereit Herr Geheim-Sanitätsrath Dr. Trautwein» - Rabbiner Dr. Bamberger. Louise Wolfs geb. Herz. 1. Friedländer’s Erziehungsinstitut für israel. Knaben in Halberstadt. Vorzügliche körperliche Pflege. Gewissenhafteste Leitung der geistigen Ausbildung. Annehmbare Pensions- Bedingungen. Referenzen: Herr Rabb. Dr. B. Auerbach, Herren Aron Hirsch & Sohn in Halberstadt. Herr Rabb. Dr. Lehmann in Mainz. Herr S. Caivary in Posen. Rev. Dr. M. Friedländer, Principal of tke Jews College, 10 Finsbury Square London. Herr Meyer Jungherz in Warschau. Heideirheim s Pensionat i» Londershaufen. Laut Bekanntmachung des Bundeskanzlers vom 2. September v. I. sind hies. Fürstl. Gymnasium und hies. Fürstl. Realschule zur Ausstellung von Zeugnissen zum einjährigen freiwilligen Militairdienst für den ganzen norddeutschen Bund berechtigt. Dies auf Anfragen zur gefälligen Berücksichtigung. Zu Ostern v. können wieder einige Knaben in meiner Anstalt, die seit vielen Jahren das vollste Vertrauen des In- und Auslandes (England, Ungarn, Oesterreich, Westphalen rc.) genießt, aufgenommeu werden. Meine Zöglinge besuchen theils das Gymnasium, theils die Realschule, an der ich selbst erster Oberlehrer und Ordinarius'der Secunda bin, erhalten im Hause die erforderliche Nachhilfe und außerdem Privatunterricht in den verschiedensten Fächern, namentlich auch im Kaufmännischen und erfreuen sich in leiblicher, geistiger und religiöser Hinsicht der liebevollsten und gewissenhaftesten Obhut. Meine Anstalt ist ein erweiterter Familienkreis. Geneigte Offerten erbitte ich baldigst und bin zu weiteren Mittheilungen und zur Angabe von Referenzen bereit. Ph. Heidenheim, Rabbiner und erster Oberlehrer der hies. Fürstl. Realschule