Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 49 (1.12.1868)
- Date
- 1868-12-01
- Page
- Seite 985 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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985 Lehrlings-Gesuch. Für mein Manufaktur- und Modewaaren-Geschaft welches Sonnabend und Feiertage geschlossen, suche einen Lehrling mit guten Schulkenntnissen. Eintritt kann sofort oder bald erfolgen. .Hattingen a. d. Ruhr, November 1868. Heinemann Hein __in Firma: Liefmann Gumperz._ (Lehrlings-Gesuch.) Gmt ansehnlicher junger Mann, aus achtbarer Familie, mit den nöthigen Schulkenntnissen ausgestattet, findet zu Neujahr in meinem Modewaaren- Geschaft Aufnahme als Lehrling. Magdeburg, im Novbr. 1868. Isidor Simon. Eine Erzieherin, die musikalisch ist, franz. und engl, unterrichtet, wird vom 1. Januar 1869 ab gewünscht. Ex in, im November 1868. _Sal. Lewinsohn. Eine Gouvernante, welche iu den nöthigen Wissenschaften und in der englischen und französischen Sprache gründlich unterrichtet, wird für mehrere Mädchen im Alter von 12—16 Jahren gesucht. Näheres, auf mit Zeugnissen belegte Bewerbungen, erthellen die Herren Wolf Fürth & Co., Strakonitz in Böhmen. Eine gebildete jüd. Dame in gesetzten Jahren, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle zur selbstständigen Führung eines möglichst nicht großen Haushalts in einem jüd. Hause. Empfohlen wird dieselbe durch Herrn Rabb. Dr. Philippson in Bonn, durch den das Nähere zu erfahren. Eine Dame, nicht mehr jung, aus achtbarer Familie, sucht eine Stelle als Gesellschafterin oder auch zur Leitung der Wirthschaft und zur Erziehung und zum Unterricht der Kinder. Gefl. Off. werden unter B. H. 30 jjoste restante Breslau erbeten. Nähere Auskunft erhellt dann gütigst Herr Dr. Joel in Breslau. Eine junge Dame, die außer ihrer Muttersprache, der deutschen, auch der französischen und englischen Sprache mächtig ist, ebenso den Clavierals auch den Religionsunterricht zu geben im Stande ist, sucht zu Ostern eine Stelle als Gouvernante. Reflectirende wollen sich in portofreien Briefen an den Herrn Landes-Rabbiner Dr. Cohn in Schwerin (Mecklenb.) wenden, der gern erbötig ist, die gewünschte Auskunft zu ertheilen. Eine erfahrene ' Wärterin, Israelitin, mit den besten Zeugnissen, sucht Stellen bei Wöchnerinnen. Eintritt nach Belieben. Nähere Auskunft ertheilt Frau Wittwe Th. Fischer in Essen a. d. Ruhr, Logenstraße Nr. 9._ Mit dem Beginne des kommenden Sommer-Semesters finden 3 Kinder mosaischen Glaubens bei guter Pflege, Kost und Logis. Blauftein. Minden im Nov. 1868. Dr. Ferdinand Lotheißen und Frau in Genf empfangen in ihrem Hause eine beschränkte Anzahl Töchter gebildeter Familien, vorzüglich Israel. Religion, zur weiteren Ausbildung in wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Beziehung. Mütterliche Behandlung und sorgsame Pflege werden zngesichert. Gegenstände des Unterrichts sind die französische, englische, deutsche Sprache und Literatur, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Arithmetik re. Herr Wertheimer, Oberrabbiner in Genf, steht der Anstalt hülfreich zur Seite. Wegen Referenzen und weiterer Auskunft wolle man sich brieflich an den Letzteren oder an den Vorsteher selbst (ehemin des buis 6, Geneve) wenden. J. Friedländer’s Erziehungsinstitut für isr. Knaben, Halberstad t. Prospecte und Referenzen auf Anfrage. Pensionat zu Halberstadt. Unter sehr billigen Bedingungen finden Knaben geistige und körperliche Pflege bei _M. Löwenberg, Sprachlehrer. Israel. Krankenanstalt in Sayn. Aszzl für Nerven- und Gemütskranke. Herrliche, gesunde Lage im anmuthigsten Theile des Rheinthals nahe bei Coblenz. Anmeldungen nimmt entgegen der Arzt der Anstalt Dr. Wiegcrnd und der Hausverwalter Rabbinatscaudidat Berg. Gediegene Heirathsoferte! Ein junger Kaufmann in Berlin, Socius von zwei größeren sehr guten Geschäften (en gros & en detail) mit bestem Rönommo, sucht eine Lebensgefährtin, mit einem Vermögen von 10 IrvOv Thlr. Dieselbe muß mögl. aus religiösem resp. Hause, und solid und wohl erzogen sein. Betr. werden solche Anträge sonst täglich aus den besten Häusern gemacht, doch giebt er einer Dame aus der Provinz, da er selbst geborener Provinzialist (aus gediegener Familie) entschieden den Vorzug. Strengste Discretion wird auf Ehrenwort zugesichert. Offerten befördert die Expedition d. Zeitung unter Chiffre L. A. J. 8. Ein wissenschaftlich gebildetes Mädchen aus achtbarer Familie mit 3000 Thlr. Vermögen nebst Aussteuer wünscht sich zu verheirathcn. Einem dem Lehrfache angehörenden Manne wäre dasselbe zu empfehlen. Nähere Auskunft wird Herr Dr, Hanover, Geistlicher der isr. Gemeinde zu Wandsbeck auf portofreie Anfrage zu ertheilen die Güte haben.