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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-04-14 · Heft 16 (14.4.1868) · p. Seite 315

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 16 (14.4.1868)
Date
1868-04-14
Page
Seite 315 (sequence 13)
Language
German
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Fiir mein Produkten- und Leinen-Geschäft suche ich zu Johannis einen mit guten Schulkenntniffen ausgerüsteten Lehrling, mosaischen Glaubens. H. Weil, Neustadt in Mecklenburg. Für mein Getreide- und Productengeschäft suche ich zu Ostern d. I. einen Lehrling mit den uöthigen Schulkenntnissen versehen. B H. Weil in Neustadt. Mecklenburg. In meinem Bank-Geschäft suche ich zum recht baldigen Eintritte einen Lehrling (Israelit) mit guten Schulkenntniffen. L. Bacharach in Lippstadt. Für eine Seidenwaaren-Manufactur Hz Crefeld wird zu Anfang Mai ein tüchtiger, mit den nöthigen Vorkenntuissen versehener Lehrling gesucht. Franco-Offerten »üb I.. II. Z. 67 besorgt die Exped. d. Bl. Ein Sohn achtbarer Eltern kann unter vmtheilhaften Bedingungen das Uhrmacherhandwerk erlernen bei Jacob Strauß, Uhrmacher in Obermoschel Rheiubaiern. Samstag und Feiertage geschloffen. Zum 2. Juli d. Jahres sucht ein Kaufmann in einer Provinzial-Kreisstadt eine tüchtige mit guten Zeugnissen versehene jüdische Köchin welche ein gutes Lohn erhält. Hieraus Reflectirende mögen sich unter Chiffre 0. W. an die Exp. d. Bl. wenden. Der Unterzeichnete sucht für ein braves, gebildetes Mädchen ans sehr achtbarer, streng religiöser Familie, eine Stelle zur Unterstützung der Hausfrau. Dieselbe ist in Führung eines rituell eingerichteten Hauswesens, im Kochen und in Handarbeiten, selbst im Unterrichten kleiner Kinder, wie der Unterzeichnete aus unmittelbarer Erfahrung weiß, gleich tüchtig. Franco-Offerten vermittelt I>r. Rülf, Prediger der Synagog.-Gem. zu Memel. Die Unterzeichnete Lehrerin der isr. Elementar-Schule zu Cöln wünscht auswärtige junge Mädchen von 10— 18 Jahren, welche eine höhere wissenschaftliche und praktische sowie streng religiöse Erziehung genießen wollen, bei sich aufznnehmen. Für die Ertheilung eines nach jeder Richtung hin trefflichen Unterrichts ist zur Genüge Sorge getragen. Nähere Auskunft wird Herr Rabbiner llr. Schwarz bereitwilligst ertheilen. Cöln im März >868. _C Mayer. In einer jüdischen Familie, neuerer Richtung, finden zu Ostern noch einige junge Mädchen, am liebsten solche, die der Schule noch nicht entwachsen sind, liebevolle Aufnahme. Zur Ausbildung stehen die besten Lehranstalten und gewisienhafte Hülfe im Hause zur Verfügung. Nähere Auskunft ertheilt gütigst Herr Prf. Dr. E S. Uttger in Erfurt. Pensionat für Knaben von Dr. Eduard Nathan, ABC-Straße 17, in Hamburg. Handels-Institut und Pensionat Brüssel, Belgien. 348—350 Chaussee d'Etlerheek, dem Thiergarten gegenüber. Diese Anstalt kann sich in Beziehung ihrer Leistungen den besten Handelsschulen Deutschlands zur Seite stellen. Was die schnelle und gründliche Erlernung der 3 Haupthandelssprachen , französisch, englisch und deutsch, sowie der Handelswissenschaften betrifft, wird sie nicht leicht von einer anderen Lehranstalt erreicht. Die Resultaet, die sie in dieser Richtung bereits erzielt hat, geben Zeugniß davon. Alle jungen Leute, welche die Anstalt bis jetzt verlassen haben, fanden die beste Aufnahme in Bank- und Engros-Häusern. Dem Unterricht in den Religionsfächern wird die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. — Für die materielle Wohlfahrt der Zöglinge ist auf das Gewissenhafteste gesorgt. Die besten Referenzen des In- und Auslandes stehen der Anstalt zur Seite, worunter besonders die des hochgeehrten Redacteurs dieser Zeitung, Hrn. 0,. L. Ph ilippson, dessen warme Empfehlungen viel zur Hebung und Blüthe der Anstalt beigetragen haben. Er hatte ihr selbst einen seiner Söhne zur Ausbildung anvertraut. — Das Sommersemester beginnt am 22. April. Der Director L. Kahn. nt£o Restauration itio Einem auswärtigen geehrten Publikum, namentlich den Herren Reisenden und solchen, welche die hiesige Universität zu besuchen wünschen, bringe ich hiermit in Erinnerung, daß ich am hiesigen Platze bereits vor 6 Monaten eine Restauration etablirt habe. Es wird jeder Zeit mein aufrichtiges Bestreben sein, alle mich beehrenden Gäste und Abonnenten in jeder Weise zu befriedigen. Göttingen. _H. Kaiser. Ein isr. Lehrer in einer schönen und großen Stadt am Rhein, in guten Verhältnissen, sucht auf diesem Wege eine Lebensgefährtin soliden Charakters, mit entsprechendem Vermögen oder Erwerb, um" nöthigenfalls das Lehrerfach aufgeben zu können. Hierauf reflectirende Damen wollen ihre Offerten unter W. R. # 16 an bte Exped. d. Bl. einsenden und womöglich ihre Photographie beifügen. Strengste Discretion wird zugesichert._ Melles Heir-thsgesuch Ein Elementarlehrer in Hessen, in den 3Oger Jahren, sucht eine gebildete Lebensgefährtin mit entsprechendem Vermögen, von 29—30 Jahren. Gefällige ernstgemeinte Offerten beliebe man unter Chiffre i. A. 38 an die Exped. d. Z. gelangen zu lassen.

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