Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Journal
- Allgemeine Zeitung des Judenthums
- Volume
- 32 (1868)
- Issue
- Heft 13 (24.3.1868)
- Date
- 1868-03-24
- Page
- Seite 255 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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255 Bei einer einzetnen älteren Dame findet ein solides Mädchen aus guter Familie unter annehmbaren Bedingungen sogleich ei« Unterkommen als Gesellschafterin und Gehilfin in Küche und Haushalt. Gef. Offerten werden unter Chiffre 8. I». # 2. poste restante Güsten (Anhalt) erbeten.__ In dem Pensionat des Unterzeichneten können zum I April d. I. noch einige Knaben Aufnahme finden. Neben einer wahrhaft religiösen Erziehung und strengen Ueberwachung in ihrer allgemeinen Ausbildung erhalten dieselben auch Privatunterricht mit besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zur Schule und ihres künftigen Berufes. Breslau, Königsplatz 4. D. Samuelsohn, Direktor der Religions-Unterrichts- Anstalt der Synagog.-Gemeinde. Pensionat für Knaben von Dr. Cduard Nathan, ABC-Straße 17, in Hamburg._ Töchter achtbarer Ellern, die sich zu weiterer Ausbildung in Berlin aufhalten wollen, finden in einer dortigen Familie eine in jeder Beziehung sorfältige Aufnahme. Näheres durch Frau Dr. Abarbanell, Neue Friedrichs^. 36._ Handels-Institut und Pensionat Brüssel, Belgien. 348—350 Chaussee d'Etlerlieek, dem Thiergarten gegenüber. Diese Anstalt kann sich in Beziehung ihrer Leistungen den besten Handelsschulen Deutschlands zur Seite stellen. Was die schnelle und gründliche Erlernung der 3 Haupthandelssprachen, französisch, englisch und deutsch, sowie der Handelswissenschaften betrifft, wird sie nicht leicht von einer anderen Lehranstalt erreicht. Die Resultate, die sie in dieser Richtung bereits erzielt hat, geben Aeugniß davon. Alle jungen Leute, welche die Anstalt bis jetzt verlassen haben, fanden die beste Aufnahme in Bank- und Engros-Häusern. Dem Unterricht in den Religionsfächern wird die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. — Für die materielle Wohlfahrt der Zöglinge ist auf das Gewissenhafteste gesorgt. Die besten Referenzen des In- und Auslandes stehen der Anstalt zur Seite, worunter besonders die des hochgeehrten Redacteurs dieser Zeitung, Hrn. Dr. L. Philipp - son, deffen warme Empfehlungen viel zur Hebung und Blüthe der Anstalt beigetragen haben. Er hatte ihr selbst einen seiner Söhne zur Ausbildung anvertraut. — Das Sommersemester beginnt am 22. April. Der Direktor L. Kahn. Israel. Pensionat zu Potsdam. Im Hause des Unterzeichneten finden Knaben, welche eine der hies. vorzüglichen Lehranstalten besuchen sollen, die gewissenhafteste geistige und leibliche Pflege unter soliden Bedingungen. M. Jacoby, Lehrer _bei der Synagogen-Gemeinde zu Potsdam. Pensions-Anzeige. In meiner Penstons- und Erziehungsanstalt in Berlin, Linkstraße 22 in der Nähe des Wilhelms-Gymnasiums und andrer höherer Schulen, in welcher neben guter Pflege für die geistige und sittliche Förderung der Zöglinge Sorge getragen und namentlich auch die Anfertigung der Schularbeiten gewissenhaftüberwacht wird, finden 2 oder 3 Knaben liebevolle Ausnahme. Auskunft werden die Güte haben zu ertheilen die Herren Dr. Kirsch stein, Direktor der jüdischen Gemeinde-Religionsschule, Auguststr. 51. Seminarlehrer Dr. Bärwald, Krausnikstr. 8, Jacob Israel, Spandauerstr. 28, und Bellevuestr. 10. I. Neumann Papenstr. 9 oder Leipziger Platz 9. Berlin im Februar 1868. _I. Weinbaum. Pensioils- und Erziehungsanstalt für Knaben. von Dr. Landsberger in Berlin, Burgstraße l. Meine seit zehn Jahren hier bestehende Anstalt, die sich auf die wohlwollendste Empfehlung des sehr geehrten Herrn Redacteurs dieser Zeitung berufen darf, werde ich am I. April d. I. räumlich erweitern und ich bin dadurch in den Stand gesetzt, noch einige Zöglinge aufzunehmen. Es ist ein streng religiöses und wissenschaftlich strebsames Leben im Hause; es wird englisch und französisch gesprochen und alle Sorgfalt sowohl auf die geistige wie auf die leibliche Pflege der Knaben gelegt. vr. Julius Landsberger Prediger und Direktor der Friedrich- _städtischen Religionsschule zu Berlin. Ein ca. 30 Jahre alter gebildeter Kaufmann wünscht sich zu verheirathen und wäre es erwünscht, wenn er dadurch gleichzeitig in den Besitz eines lucrativen Geschäftes käme. Nachweis über seinen Charakter, seine Fähigkeit als Kaufmann, sowie über seinen Vermögensbestand von einigen tausend Thalern läßt sich leicht führen. Adressen unter X. Y. nimmt die Expedition d. Bl. entgegen._ riDD hv empfehle ich Weine, Spirituosen und die feinsten Liqueure eignes Fabrikat, zu den billigsten Preisen. W Wolfsohn, Destillateur. Berlin, Neue Friedrichstr. 69. Klosterstraßen-Ecke.