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Allgemeine Zeitung des Judenthums · 1868-03-03 · Heft 10 (3.3.1868) · p. Seite 193

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Journal
Allgemeine Zeitung des Judenthums
Volume
32 (1868)
Issue
Heft 10 (3.3.1868)
Date
1868-03-03
Page
Seite 193 (sequence 13)
Language
German
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193 Zwei israelitische Mädchen, Schwestern, wünschen Stelle. Die Aeltere, welche bereits mehrere Jahre selbstständig einer Haushaltung vorgestanden, sucht wieder eine ähnliche Stelle; die Jüngere eine zur Stütze der Haussrau und dabei die Küche zu erlernen, und verlangt diese im ersten halben Jahre kein Salair. Poste restante Godesberg bei Bonn. I. B. Zum 1. April e. wünsche ich noch einen oder zwei Knaben in Pension zu nehmen. Die hierorts sich befindlichen Bildungsanstalten wie Gymnasium u. s. w., und die sorgfältige leibliche wie geistige Pflege, die in meinem Hause den Pensionären zu Theil wird, unterstützt von der gesunden kräftigenden Gebirgsluft, dürsten wohl Eltern und Vormünder veranlassen, ihre Kinder resp. Mündel mir anzuvertrauen. Hirschberg in Schlesien, im Jan. 1868. Rabbiner Dr. H. Joel. Israel. Pensionat zu Potsdam. Im Hause des Unterzeichneten finden Knaben, welche eine der hies. vorzüglichen Lehranstalten besuchen sollen, die gewiffenhafteste geistige und leibliche Pflege unter soliden Bedingungen. M. Zacoby, Lehrer bei der Synagogen-Gemeinde zu Potsdam. Heiraths-Gesuch. Ein junger Kaufmann aus achtbarer Familie und von angenehmer Persönlichkeit, der bereits seit mehreren Jahren im Besitz eines lukrativen Waarengeschäfts in einer Mittelstadt Norddeutschlands sich befindet, sucht auf diesem Wege eine Lebensgefährtin israel. Glaubens, aus respectabler Familie, von einnehmendem Aeußeren und mit einem disponiblen Vermögen von 3—4000 Thlrn. Hierauf reflectirende Damen im Alter von 20—24 Jahren belieben ihre Zuschriften unter 6. W. # 8 an die Exped. d. Bl. einzusenden und womöglich ihre Photographie beizufügen. Strengste Discretion selbstverständlich. Heirathsgesuch. Ein alleinstehender „isr. Lehrer" im Großherzogthum Hessen fungirend, der ein gutes Einkommen bezieht, sucht aus Mangel an Damenbekanntschaften auf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege eine Lebensgefährtin, von angenehmen Aeußeren und welche gute Schulkenntnisse besitzt. Geehrte hierauf reflectirende junge Damen belieben ihre Photographie vertrauensvoll unter Chiffre A. B. 24 poste restante Gross-Umstadt bei Darmstadt franco an mich zu senden. Strengste Discretion wird zugesichert. Ein junger israel. Kaufmann mit einem jährlichen Einkommen von mindestens 2500 bis 3000 Thlr. sucht eine Lebensgefährtin mit angenehmen Aeußeren und entsprechenden Vermögen. Franco Briefe mit Chiffre H. Z. 5 befördert Wilh. Greven s Buchhandl. in Köln a/RH. Heiraths-Gesuch. Ein solider junger Mann aus Schlesien, sucht aus achtbarer Familie eine Lebensgefährtin, welche entweder irgend einen Erwerb besitzt, oder bekommen wird, um das Lehrerfach aufgeben zu können. Offerten sub. B. H. 30. befördert die Exp. dieser Zeitung. n i ¥ o 8 Pfd. pro Thaler. Fracht frei bis Magdeburg bei Kedrüäer Franken stein in Bielefeld. Annonce. „Der Inhaber (Israelit) eines Manufactur-Waaren- Geschäftes engros in Hamburg sucht einen Compagnon, mit circa 10,000 Thlr., um dasselbe nach dem Zollverein auszubreiten. Es wäre erwünscht, wenn Reflectant gereist hätte, um zu Anfang zum wenigsten, die Reisen zu übernehmen. Auch wird daselbst ein Reisender gesucht, um Hannover zu bereisen. Adressen unter G. J. franco an die Exp. dieses Bl. erbeten." Die vier und zwanzig Bücher der heiligen Schrift. Nach dem masoretischen Terte. Unter der Redaction von Br. Zunz übersetzt von H. Arnheim, vr. Julius Fürst und vr. M. Sachs. Neunter unveränderter Abdruck der Ausgabe von 1837. 1868. gr. 8. 1 Thlr. In Leinwand gebunden. 1 Thlr. 5 Sgr. Die Apokryphen. Nach dem griechischen Texte übersetzt von Br. D. Cassel. Anhang zu der unter Nedaction von vr. Lun; erschienenen Bibelübersetzung. 1866. gr. 8. geh. 10 Sgr. Dankpredigt und Danklieder von Moses Mendelssohn. Eine Reliquie. Zum ersten Male herausgegeben und mit Einleitung versehen von De. Kayserling. 1866. gr. 8. geh. 5 Sgr Louis Gerschel Verlagsbuchhandlung in Berlin, Wilhelmsstraße 86. Im Selbstverläge des Verfassers zu beziehen: „Qlp •’W“ Tempelgesänge für Soli und Chöre mit unobligater Orgelbegleitung von X 8. Prager, erstem Cantor der israel. Cultus-Gemeinde zu Tabor in Böhmen. Groß-Octav, 20 Bogen, 124 drei- und vierstimmige Piecen für alle Feste und außergewöhnlichen Veranlassungen des Synagogen-Jahres enthaltend. Preis 5 fl. ö. W. oder 3 Thlr.

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